Erste mit Fehlstart in der Regionalliga

Das war nix in Rheydt. Ersatzgeschwächt waren wir klarer Außenseiter gegen eine der nominell stärksten Mannschaften der Regionalliga, die nahezu in Top-Aufstellung antrat.

Rund 3 Stunden konnten wir den Kampf einigermaßen offen gestalten, dann lief alles gegen uns. Am Ende holten wir gerade einmal 3 Remis (Patrick, Sebastian und ich), 5 Bretter gingen verloren.

Der Endstand von 6,5 zu 1,5 für Rheydt fiel zwar deutlich zu hoch aus, die Niederlage war aber für uns verdient. Jetzt gilt es in den nächsten Spielen zu punkten. Auch dort werden wir Außenseiter sein, aber die Chancen werden zumindest etwas besser sein. Drückt uns die Daumen!

Sascha Mohaupt mit Platz 3 im Unser Fritz Open 2023

Das Turnier das vom 07.-11.Juni über 7 Runden in Herne stattfand, spielte Sascha ungeschlagen mit einem halben Punkt Rückstand auf den ersten Platz, gegen den es in der letzten Runde leider nur zum Remis kam. Er ließ dabei alle Titelträger (1 GM, 3 FM, 1 CM) hinter sich. (Endtabelle nach 7 Runden)

Wir hoffen, dass ihn diese Leistung motiviert in Zukunft öfter mal die ganz großen Turniere zu spielen und gratulieren ihm für diese hervorragende Leistung!

2. Mannschaft verliert gegen Tornado Wuppertal 3-5 zum Saisonabschluss

Leider begann der Kampf, wie er gegen Tornado häufig beginnt. Kampfloser Sieg von Wermelskirchen an Brett 1. 9 Kampflose Niederlagen in einer Saison von Tornado ist schon sehr fragwürdig! Zumal Tornado nach dem Abstieg über eine zweite Mannschaft nachdenkt….

Leider holte den nächsten vollen Punkt nur Sebastian für uns. Er spielte ein solides Spiel und öffnete dann seine Partie und gewann plötzlich eine Qualität. Der Gegner versuchte sich zu verteidigen, aber Sebastian spielte es sehr gut weiter und gewann am Ende souverän. Gerhard Paradies spielte endlich mal wieder bei uns mit und holte gleich ein remis für uns. Seine Partie war sehr ausgeglichen und sehr geschlossen. Als sein Gegner ihm das remis anbot, war dies durchaus zu diesem Zeitpunkt für uns in Ordnung. Cosmin holte für uns das letzte remis und damit das letzte zählbare an Punkten. Cosmin patze leider im Mittelspiel und lief einem Figurennachteil hinterher. Cosmin kämpfte aber weiter und der Gegner lies zum Endspiel hin dann ein Dauerschach zu und Cosmin war sichtlich erleichtert. Uwe spielte heute leider kein gutes Schach und gab auf. Mit 5 aus 7 Spielen aber eine sehr gute Saison von Uwe! Heinz spielte erst eine geschlossene und dann offene Partie. Heinz stand schlechter, aber er hatte noch diverse Chancen zum Remis oder sogar zum Sieg. Leider übersah Heinz dies und im Endspiel zog er einen weiteren falschen Zug und gab auf. Aber auch Heinz holte mit 4 Punkten aus 6 Spielen über 50 %. Die Partien von Andreas haben mir in dieser Saison wirklich am besten gefallen und habe mir schon Lobeshymnen überlegt für diese gute Saison. Er stand nämlich schon wieder echt gut und spielte es sehr souverän. Leider patzte auch er im Mittelspiel und kam nicht mehr so richtig ins Spiel hinein. Auch er steht am Ende der Saison bei 4 aus 6 möglichen Punkten. Waldemar musste gewinnen, damit wir noch das Unentschieden gegen Tornado holen. Er stand auch besser und besaß einen Mehrbauern. Leider wurde Waldemar im Endspiel zu gierig im Bauern sammeln, sodass der entfernte Freibauer irgendwann die Reise zum Damentausch machen konnte, ohne das der Springer noch eingreifen konnte.

Großes Lob an das komplette Team, wir gewannen diese Saison gleich 5 mal kampflos, aber unsere Truppe war immer vollzählig!

Am Ende der Saison sind wir mit dem dritten Platz in der Tabelle durchaus zufrieden und freuen uns bereits jetzt auf die kommende Saison! Mit diesem Kampfgeist ist auch der Aufstieg ein durchaus realistisches Ziel!

2. Mannschaft verliert 3,5-4,5 beim OTV

Trotz direkter 1-0 Führung durch einen kampflosen Sieg, konnte der Mannschaftssieg gegen den Ohligser TV 1888 nicht geholt werden. Die DWZ-Zahlen sind manchmal nur ein kleiner Indikator zur Vorhersage des Kampfes. Dennoch ist es eine gute Saison und soll im Juni gegen den SC Tornado einen versöhnlichen Abschluss finden!

2. Mannschaft verliert 3,5 zu 4,5 gegen SC Solingen 1928

Es war das Spitzenspiel an diesem Spieltag. Platz 1 gegen Platz 2 und sollten wir gewinnen, wären wir mitten drin im Aufstiegsrennen. Leider mussten wir uns am Ende geschlagen geben. Es begann sehr vielversprechend für uns. Frank Hermes konnte an Brett 4 nach über einer Stunde bereits gewinnen. Erst opferte sein Gegner eine Leichtfigur gegen Bauern und stellte dann noch leichtfertig seinen Turm ein. Uwe Scheunemann an Brett 7 spielte erst eine ausgeglichene Partie und griff dann bei einem vergifteten Bauern zu. Leider war die Niederlage nicht mehr zu verhindern. Bis dahin hat sich Uwe aber gegen einen Gegner mit über 1800 DWZ gut geschlagen. Auch Heinz Paradies spielte an Brett 8 eine ausgeglichene Partie und keiner von beiden konnte aktiv die Partie übernehmen. Sodass sich Heinz auf ein remis einigte. Waldemar Stetinger an Brett 2 spielte entgegen seinem naturell ein offensive Partie. Als er am Damenflügel den Angriff startete übersah er allerdings, dass sein Gegner diesen Angriff mit doppelter Stärke kontern konnte. Leider blieb hier nur die Aufgabe. Es blieben die Partien von Manfred Kubiak, Andreas Mischke, Sebastian Faupel und mir. Alle Stellungen sahen nach klarem remis aus und dies würde bedeuten, dass wir den Kampf verlieren. Sebastian spielte eine sehr interessante Partie, aber er musste leider Material abgeben und der Gegner spielte es konsequent zu Ende. Als dies auf dem Brett absehbar war, bot ich meinem Gegner in Zeitnot ein remis an. Die Partie war einfach remis zu halten, aber mein Gegner wollte weiterspielen. Als dann paar Minuten später die Partie von Andreas zu seinen Gunsten umgesprungen war, erhielt ich wieder die Hoffnung auf ein 4-4. Drei Züge nach meinem Angebot zum remis, als ich Anfing die Stellung zu öffnen, bot mein Gegner mir plötzlich remis an. Bei noch 2 Minuten und 5 Zügen lehnte ich ab und tatsächlich griff mein Gegner in diesem Moment daneben und ich konnte nach über 4 Stunden gewinnen. Nach über 4 Stunden kämpften Manfred, Andreas und Sebastian aber immer noch. Sebastian kämpfte wirklich bis zum Schluss, aber eine Niederlage war gegen halb 3 nicht mehr abzuwenden. Manfred verteidigte sich stark, aber er tauschte zur falschen Zeit die Damen ab. Er wollte dadurch zwar endgültig die Angriffe des Gegners verhindern, stellte dadurch aber einen wertvollen Bauern ein. Im Turmendspiel mit einem Bauern weniger konnte Manfred dies leider nicht mehr halten und gab auf. Der Gegner von Manfred hatte hier auch fast 1800 DWZ und dafür war Manfred durchweg auf Augenhöhe. Andreas kämpfte in einer sehr spannenden Partie und behielt stets den Überblick. Immer wieder hatte ich beim kurzen Blick auf die Partie die Angst dass Andreas Material verliert. Aber Andreas zeigte immer wieder, dass die Angriffe des Gegners keine Gefahr sind. Andreas spielte so gut, dass er seinen Gegner schließlich überlisten konnte und spielte dann auch noch ein richtig gutes Endspiel. Um 15:30 Uhr war dann auch diese Partie beendet. Wir konnten zwar nicht gewinnen am heutigen Tag, aber ich habe viele stark kämpfende Mitspieler gesehen.

Weiter geht es am 07. Mai gegen den OTV in Solingen.

Erfolgreiche Wermelskirchener bei der Deutschen Amateurmeisterschaft

Mit neun Spielern aus unserem Verein traten wir bei der Vorrunde der deutschen Amateurmeisterschaft in Düsseldorf an. Das dortige Hilton Hotel bot für die insgesamt knapp 600 Teilnehmer – aufgeteilt in 7 Spielstärkegruppen – sehr gute Spielbedingungen. Und wir können mit unserem Abschneiden zufrieden sein.

In der Gruppe A (2100 bis 2300) spielte ich mit 3 aus 5 ein solides Turnier etwa im DWZ-Erwartungsbereich. Am Ende wurde es Platz 13 von 44 Teilnehmern. Von den 4 Remis waren nicht alle ausgekämpft. Aber das lag wohl daran, dass ich auch als Trainer mit dabei war. 😊

In der Gruppe C (1750 bis 1900) holte Osman gute 2,5 auf 5 gegen im Schnitt rund 100 DWZ-Punkte bessere Gegner. Mit Platz 34 von 69 platzierte er sich deutlich vor seinem Setzplatz 56. In der letzten Runde spielte er seine – nach eigener Aussage – bislang beste Partie, die er uns bestimmt am Spielabend mal zeigen wird.

In der Gruppe D (1600 bis 1750) waren wir mit 3 Teilnehmern – Uwe, Andreas und Michel – gut vertreten. Das Besondere daran war, dass Michel und Andreas eigentlich noch in der Gruppe E spielen durften, aber auf Anraten ihres weisen Trainers die größere Herausforderung gesucht hatten – es sollte sich auszahlen.

Michel spielte bis zuletzt um die Qualifikation (erste 7 Plätze) für die Endrunde mit. Leider war sein Bauernendspiel mit Mehrbauer in der Schlussrunde ausnahmsweise nur Remis und er kam auf Platz 13 von 103 Teilnehmern (bei Setzplatz 76). Mit 3,5 aus 5 gegen erheblich bessere Gegner kann er trotzdem sehr zufrieden sein und wird DWZ und ELO kräftig verbessern. Dasselbe gilt für Andreas, der gegen nominell stärkere Gegner 3 aus 5 holte und dabei – bis auf eine Ausnahme – sehr solide Leistungen zeigte. Uwe kam durch eine blöde Niederlage in der Schlussrunde zwar nur auf 2 aus 5, was seinem ansonsten guten Turnier nicht ganz gerecht wurde. Aber auch er spielte ausschließlich gegen nominell klar bessere Gegner und war damit DWZ-mäßig über seinem Soll.

In der Gruppe E (1400 bis 1600) spielte Sebastian sein bislang bestes Turnier. Einer Niederlage in der ersten Runde ließ er 4 Siege am Stück folgen. Leider reichte es aufgrund der Buchholzwertung und der hohen Teilnehmeranzahl nicht für die Qualifikation. Er wurde am Ende 12. von 102. Aber er dürfte Chancen als Nachrücker haben.

In Gruppe F (1200 bis 1400) spielte Cosmin sein erstes DSAM-Turnier – und das mit großer Leidenschaft, wie wir ihn kennen. Am Ende wurden es gute 2,5 aus 5 gegen alles nominell bessere Gegner. Und mit seiner Bauernwalze am Damenflügel im Königsgambit setzte er eines der Highlights unseres Turniers. Vom Startrang 48 landete er auf Rang 33 von 68 Teilnehmern.

In Gruppe G (unter 1200) spielte auch Arwen ihr erste DSAM-Turnier. Es waren Höhen und Tiefen dabei. Besonders die Partie mit Mehrdame gegen ein weit vorgerücktes Freibauernduo wird in Erinnerung bleiben, in der sie mit einem Remisangebot zum richtigen Zeitpunkt (als die Partie gerade in die andere Richtung kippte) zu einem halben Punkt kam. Mit einem (verdienten) Sieg in der letzten Runde wären es eigentlich sehr gute 3 aus 5 geworden. Doch nachdem sie den Gegner über 20 Züge die Wand gespielt hatte, stellte sie die Dame ein und holte 2 aus 5. Schach kann eben grausam sein, aber davon wird sie sich den Spaß sicherlich nicht nehmen lassen.

Im Sommer steht die Endrunde an. Ich bin aus dem Vorturnier in Koblenz qualifiziert und hoffe mal, dass Sebastian und Michel nach ihren starken Leistungen noch nachrücken dürfen. Wer Lust hat, auch mal dabei zu sein, ist ab Herbst herzlich eingeladen, wenn die neue DSAM-Saison beginnt. Das letzte Vorrundenturnier in dieser Saison ist leider schon ausgebucht.

Erste Mannschaft kann nach knappem Sieg weiter auf Klassenerhalt hoffen

Gegen unseren Mitaufsteiger Meiderich musste unbedingt ein Sieg her, wenn wir noch eine realistische Chance auf den Klassenerhalt in der Regionalliga haben wollten. Nachdem wir in dieser Saison fast immer das nominell schwächere Team waren, war es dieses Mal von den Wertungszahlen ein Duell auf Augenhöhe.

Es ging auch recht gut los. Vor allem die vorderen Bretter und Michel an Brett 8 hatten schnell angenehmere Stellungen auf dem Brett. Nur Felix stand nach experimenteller Eröffnung nicht so vertrauenserweckend.

Dann gab es allerdings den ersten Rückschlag. Rainer machte einen taktischen Fehler und gab auf. Dies konnte aber von Michel egalisiert weden, der seinen über 200 DWZ-Punkte besseren Gegner von der Eröffnung an gut im Griff hatte.

Vollkommen unklar für Nicht-Engines war die Partie von Patrick. Er hatte eine Figur für einen weit vorbeschobenen Freibauern plus eine offene geg. Königsstellung geopfert. Der Gegner schaffte es nicht, das zu verteidigen (was auch schwierig war), so dass an diesem Brett die Vorentscheidung fiel. Denn an 3 der ersten 4 Bretter hatten wir inzwischen z.T. deutliche Vorteile angesammelt.

Dean behielt in beidseitiger Zeitnot klaren Kopf und brachte seinen Vorteil nach Hause. 3:1 für uns. Da Matthias ein gewonnenes Endspiel hatte, habe ich an Brett 1 meine Gewinnversuche aufgegeben und das (eins von gefühlten 100) Remisangebot meines Gegners angenommen.

Felix verlor seine Partie schließlich, nachdem er sich zwischenzeitlich in ein Damenendspiel mit Minusbauern retten konnte. Gleiches gilt für Osman, der in einer guten Stellung nicht den richtigen Plan fand und verlor.

So kam Meiderich nochmals zum zwischenzeitlichen 3,5 zu 3,5 Ausgleich. Am Ergebnis des Kampfes änderte es aber nichts. Matthias brachte sein Endspiel mit Mehrqualität sicher nach Hause. Dank des 4,5 zu 3,5 Sieges rücken wir von Platz 9 auf 8 vor. Nun müssen wir in der letzten Runde noch mindestens einen Punkt am 23.04. gegen Kamp-Lintfort holen (was schwer wird) und hoffen, dass es nur 2 Absteiger gibt (was von den NRW-Klassen abhängt).

Mal schauen, ob das „Abenteuer Regionalliga“ in eine zweite Runde geht.

2. Mannschaft siegt 5-3 gegen Solingen 6

Frank Hermes vereinbarte ein schnelles remis an Brett 5. Es folgte leider eine Niederlage von Cosmin Zamfirescu. Tendenziell kam Cosmin gut aus der Eröffnung, verrechnete sich aber an einer Stelle. Werner Müller holte für uns den nächsten halben Punkt, in eher ausgeglichener Stellung. Auf Rückfrage, wieso er nicht gefragt hat, ob ein remis ok wäre, erwiderte er: „Ich hatte Angst das Du nein sagst“. Hätte ich wohl zu diesem Zeitpunkt auch. Andre Dudek hatte nämlich auch schon gefragt, ob er remis bieten dürfte, hier hatte ich es verneint. Andre kam im Turmendspiel aber in ein Dauerschach, sodass auch er remis angenommen hat. Meine Stellung konnte ich stetig verbessern und stand irgendwann so auf gewinn, sodass ich sogar ein Matt, zum direkten Sieg, übersehen habe. Waldemar Stetinger kämpfte sich immer mehr aus seiner, eher schlechteren Eröffnung, heraus. Im Mittelspiel konnte Waldemar dann ein Opfer für ein schönen Angriff durchführen. Der Gegner hatte solch einen Respekt vor diesem Angriff und gab auf. Kämpfen hätte man an dieser Stelle aber noch ein bisschen weiter. Andreas Mischke war aus der Eröffnung zwar aktiver, aber mit einem Minusbauern herausgekommen. Er kämpfte aber bis zum Endspiel, welches nicht mehr als ein remis war. Irgendwann sah es der Gegner dann auch ein und willigte zum remis ein. Heinz Paradies spielte durchweg aktiver als sein Gegner. Sein Gegner konnte aber jeden Angriff abwehren, stand aber dadurch immer weiter etwas schlechter. In Zeitnot griff der Gegner dann endgültig daneben und gab auf.

Weiter sind wir im Aufstiegsrennen und kämpfen am 16.04.2023 zuhause gegen den Tabellenführer SC Solingen 1928.

1. Mannschaft verliert 3-5 in Hilden

Beim Blick auf die Aufstellung konnte man die Wichtigkeit des Kampfes auf Seiten der Hildener erkennen. Es spielten die ersten 8 nominierten Spieler. Sascha Mohaupt musste am ersten Brett leider aufgeben. Er stand zwischenzeitlich wesentlich besser, griff aber in Zeitnot einmal daneben und der Gegner spielte dies solide bis zum Sieg. Matthias Krienke konnte für uns, gegen einen nominell besseren Gegner, einen Sieg einfahren. Patrick Schäfer holte gegen ein nominell viel besseren Gegner ein Remis. Jan Magnus Bleek spielte gegen den stärksten Mann von Seiten der Hildener. Der Hildener mit über 2100 DWZ fand aber keine richtige Spielidee und verlor viel Zeit. Fanso kämpfte wirklich stark, aber irgendwann fand der Gegner dann einen Weg zum Sieg. Gerhard Lohmann und Rainer Engels mussten gegen gleichwertige Gegner leider beide die Hand zur Aufgabe reichen. Osman Cici konnte durch starken Kampf den zweiten vollen Punkt für uns holen. Osman griff seinen Gegner früh an und gewann im Mittelspiel die Qualität und brachte den Sieg sauber über die Ziellinie. Ich kam am letzten Brett nicht über ein remis hinaus, meinen Mehrbauern konnte ich leider nicht entscheidend einsetzen und mein Gegner wusste sich zu verteidigen.

Der nächste Kampf, wird wohl der entscheidende in Sachen Abstiegskampf sein.
Gespielt wird am 19.03. in Wermelskirchen gegen SG Meiderich/Ruhrort I im direkten Abstiegsduell.

1. Mannschaft holt im Abstiegskampf ein 4:4 gegen Dinslaken

Am Sonntag ging es in Wermelskirchen gegen die Schachfreunde aus Dinslaken. Auch wenn wir leicht favorisiert waren, war es ein langer und harter Kampf. Nach über 3 Stunden musste leider Magnus Bleek seinen Gegner die Hand zur Aufgabe reichen. Er kam soweit gut aus der Eröffnung heraus, verlor aber im Mittelspiel den Überblick und damit wichtiges Material. Ich konnte in meiner ersten Ersatzstellung einen vollen Punkt am letzten Brett holen. Die Eröffnung gehörte meinem Gegner, obwohl ich die weißen Steine hatte. Mein Gegner spielte nicht konsequent genug und tauschte immer mehr Figuren ab. Ich ließ mich darauf ein, weil der Läufer vom Gegner eher schlecht stand und ich am gegenüberliegenden Flügel damit einen erfolgreichen Angriff starten konnte. Unseren nächsten vollen Punkt holte Matthias Krienke. Er war stets in der Partie im Angriff, sein Gegner wusste sich aber lange zu verteidigen. Irgendwann stellte der Gegner dann aber doch etwas ein und gab auf. Nun begann an allen anderen Brettern die Zeitnotphase. An jedem Brett wurde es spannend! Sascha Mohaupt konnte unseren nächsten vollen Punkt holen und damit auf 3-1 für uns stellen. Sascha kam eher gleichwertig ins Mittelspiel. Der Gegner war nur auf ein remis aus, aber Sascha schlug dies aus und suchte die entscheidende Lücke. Dann ließ der Gegner plötzlich den König offensiv ins Spiel kommen und damit blieb dem Gegner nur die Aufgabe. Der Gegner konnte durch einen Sieg an Brett 7 gegen Osman Cici verkürzen. Die Stellung war sehr ausgeglichen. Osman hatte aber ein Zeitproblem und kam dadurch sehr unter Druck. Der Gegner fand irgendwann die Lücke und spielte es, leider, sehr souverän zu Ende. Semir Nurovic war selbst mit seiner Eröffnung nicht zufrieden, aber er stand immer leicht besser und konnte dies im Spielverlauf immer mehr ausbauen. Der Druck war so groß, da hätte der ein oder andere Gegner bereits aufgegeben. Aber Semir kam in Zeitnot und fand nicht mehr immer den besten Zug. Sein Vorteil schmilz dahin und ließ sich am Ende sogar matt setzen. Dennoch sei noch einmal erwähnt, Semir hat eine klasse Partie gespielt! Es stand also 3-3. Marian Bleek hatte seinen Gegner auch gut im Griff, auch er stand lange Zeit besser. Aber auch Marian kam in Zeitnot. Kleine Randnotiz: Als Marian noch 59 Sekunden hatte, reklamierte der Gegner plötzlich auf Zeit. Aber Marian erklärte seinem Gegner in aller Ruhe, dass er noch nicht verloren hat. In dieser Zeitnotphase fand der Gegner plötzlich die guten Züge und konnte die Stellung so verändern, dass dieser einen Mehrbauern hatte. Marian konnte die Partie aber remis halten und damit auf 3,5-3,5 stellen. Nun kam es auf Felix Schönfelder an. Er spielte auch eine sehr anspruchsvolle Partie, wo beide Seiten viel Zeit verloren und damit auch hier irgendwann die Zeitnotphase kam. Felix spielte hier aber sehr souverän und konnte einen Turm gegen Läufer und Bauern gewinnen. Der Gegner verteidigte sich zwar gut, aber Felix hatte eine Chance, welche er nicht nutzen konnte. Hier muss aber erwähnt werden, dass die Partie schon weit über die 4 Stunden hinausging. Felix kam dann auch nur zu einem remis und wir damit zum Endstand von 4-4. Der Sieg war heute zwar möglich, aber der Abstieg kann weiterhin aus eigener Kraft verhindert werden.

Weiter geht es bereits am 26.02.2023 in Hilden!