3. Mannschaft steigt ab – 2. Mannschaft hält die Klasse

Mit einer starken Leistung und einem 4:4 gegen den Tabellenersten Ronsdorfer SV 1 verabschiedet sich die Dritte aus der 1.Bezirksliga. Nachdem man im Vorjahr schon abgestiegen war jedoch durch einen Zufall doch noch die Klasse hielt, hält sich die Enttäuschung stark in Grenzen, zu stark die Liga und verlieren ist schlecht für den Mannschaftsgeist. Das letzte Ergebnis lässt jedoch positiv stimmen für die neue Saison.
Bei der 2. Mannschaft lief es diese Saison fast gänzlich umgekehrt. Nach gutem Start und starken individuellen Leistungen, fühlten wir uns zu jedem Zeitpunkt der Liga gewachsen. Obwohl wir laut DWZ-Zahlen um den Abstieg kämpfen sollten, lagen wir zwischenzeitlich auf dem geteilten 1.Platz. Leider hatten wir im letzten Spiel beim OSC Rheinhausen 2 eine schlechte Tagesform und unterlagen überraschend 5:3. In der neuen Saison wollen wir erneut oben mitmischen bis auch die 1. Mannschaft aufsteigt und wir somit die Starterlaubnis für den Aufstieg haben.

3.Mannschaft erkämpft letzte Hoffnung für Klassenerhalt

Mit einem 4,5 : 3,5 Sieg gegen den Tabellen Dritten SF Vonkeln 2 liegt die Dritte nun mit einem halben Brettpunkt Rückstand Punktgleich vor dem rettenden 8.Platz. Es gewannen Gerhard Lohmann, Heinz Paradies und Helmut Krük. Remis spielten Jürgen Engels, Manfred Kubiak und Guido Wegg. Am letzten Spieltag geht es gegen den Tabellen-Ersten, da muss in jedem Fall eine gute Leistung gezeigt werden, da die Brettpunkte bei jetziger Lage entscheidend sein können.

5,5 : 2,5 Sieg gegen den Vohwinkler SC 1

An einem wunderbar sonnigen, aber klirrend kalten Sonntagmorgen ging es zum Vohwinkler SC 1. Der ein oder andere hatte noch mit Resten einer Grippe zu kämpfen, darunter litt die Kampfmoral und die Qualität. Nichtsdestotrotz reichte es zu einem 5,5 : 2,5 Sieg ohne Niederlage eines Einzelnen. Überraschend liegen wir nun mit 7 Punkten geteilt mit 4 Mannschaften an der Spitze der Tabelle, selbst ein Aufstieg scheint also möglich.

Sascha Mohaupt ruft zum Simultan

Sascha Mohaupt wird am 27.01.17 bei uns am Vereinsabend ein Simultan geben.

Bedingungen:

  • Bis zu 8 Spieler.
  • 90 min. Bedenkzeit pro Spieler für 40 Züge, für den Rest der Partie zusätzlich 30min./Spieler
  • Abwechselnde Farben.(Brett 1 schwarz, Brett 2 weiß, usw.)
  • Es gelten die üblichen FIDE Regeln.
  • Spielstärke maximal 2900 erlaubt.

Anmeldung kostenlos von 20:00Uhr bis 20:15Uhr im Haus der Begegnung -Start 20:30Uhr- oder am Besten vorher kurz ein Email an info@schachverein-wermelskirchen.de schreiben. Nutzt diese potentiell lehrreiche Gelegenheit. Alle auch von außerhalb sind Willkommen.

Sascha Mohaupt ist Stadtmeister 2016

Nach dem Überraschungssieg von Giovanni in der 1.Runde gegen Sascha, gestaltete sich die diesjährige Stadtmeisterschaft sehr spannend. Ein Sieg gegen Gerhard Lohmann in der letzten Runde hätte dem Vereinslosen Giovanni Tonon für den Gewinn der Stadtmeisterschaft gereicht, jedoch gewann Gerhard mit Weiß nach langem Kampf in einer interessanten geschlossenen Partie. Letztendlich gewann Sascha auch hochverdient die Stadtmeisterschaft, da Giovanni in einigen Partien schlechter stand und durch zähen Kampf von Fehlern des Gegners profitierte. Er gewann alle 4 nachfolgenden Runden knackig und souverän, auch in der letzten Runde gegen den starken Dean Busch, der die Stadtmeisterschaft hinter Giovanni auf Platz 3 abschloss. Herzlichen Glückwunsch Sascha!

2. Mannschaft steigt nicht ab.

Sonntag 10 Uhr, wie es sich für einen frommen Schachspieler gehört, ging es dieses mal gegen den Aufstiegskandidaten Ratinger SK 3, der in Bestbesetzung antrat, außer an Brett 8 denn dort hatten sie einen noch stärkeren Ersatzmann und Sven Dirking wieder mal das Vergnügen am letzten Brett gegen eine Granate zu spielen.(Sein Gegner von letztem Mannschaftskampf hat übrigens seine 1. DWZ bekommen, 2401)
Um kurz nach 11 erwartete ich bei Rainer einen schnellen Sieg, da des Gegners König kein Bauernvolk um sich herum hatte, welches ihn naturgemäß vor Schlägen schütze. Rainer war aber nicht so nach schlagen zumute und tauschte friedfertig Figuren, wahrscheinlich hatte er sich am Freitag bei der Stadtmeisterschaft schon zu sehr an mir wundgeschlagen. remis.
Felix hat sich langsam auf die Gegner im 2000er Bereich eingespielt und so gewann er auch dieses mal, Weltklasse!
Ich bekam an Brett 6 meinen Wunschgegner (potentiell selber Migränehintergrund) und nach fraglicher Eröffnungsbehandlung von mir, riss im späteren Verlauf ein unscheinbarer Bauernvorstoß die Königsstellung auf und ich gewann. Waldemar verlor, Jan Magnus remis.
Andre Dudek hatte nach klarem Vorteil, kein Interesse daran seine Partie noch einmal spannend zu gestalten und beschloss sich ein paar neue Damen abzuholen, er gewann.
So stand es sehr unerwartet schon 3 : 4 für uns und Marians Gegner hatte das Vergnügen ein strukturell absolut symmetrisches Läuferendspiel zu gewinnen, um so den Mannschaftskampf zumindest noch zu remisieren.
Alle erwarteten ein sicheres remis, wir hielten die Züge von Marians Gegner vielmehr nur noch für lustige Zuckungen im Todeskampf der Mannschaftsniederlage.
Es entstand folgendes Bauernendspiel in der Marians Gegner nach langem Kampf mit Kc4 die Stellung zum 3.mal wiederholte:
Hoffmann-Bleek

 

 

 

 

 

 

 

remis.(?)
3,5 : 4,5 Sieg für uns, wir steigen dieses Jahr nicht ab!

Knapper Sieg gegen den Düsseldorfer SV

Gegen eine sehr ausgeglichen starke Düsseldorfer Mannschaft in Bestbesetzung trat die 1. Wermelskirchener Mannschaft an, in der ich [sic!] und Andre Dudek als Ersatz antraten.
Bevor ich einen Blick auf Marcus Brett erhaschen konnte, vereinbarten die Parteien auch schon remis.
Ich kam mit schwarz gegen einen fast 400 Punkte stärkeren Gegner mit einem Mehrrandfreibauern aus der Eröffnung und auch eigentlich mit guter Kontrolle, im weiteren Verlauf machte ich einen „Unforced-Error“ im Zentrum, wo der Gegner seinen Bauern zurückgewinnen konnte und die Stellung auch schon nicht mehr haltbar war. Ebenfalls verloren Andre und Uwe ihre Partien. Jacek gewann ein Bauernendspiel das der Gegner fälschlicherweise auf Gewinn gespielt hatte statt auf remis, den Fehler hätte ich wahrscheinlich auch gemacht stellte ich fest, aber Jaceks Doppelbauer kontrollierte die 3 zusammenhängenden Bauern des Gegners und Jacek konnte einen Freibauern auf dem anderen Flügel bilden. Tricky! Dean gewann wie in letzter Zeit häufig, auffällig unspektakulär, was betont das der Aufstieg in die 1.Mannschaft stark gerechtfertigt war.

Matthias Krienke hatte eine sehr komplizierte Stellung die von gegenseitigen Fesselungen und schwachen Grundreihen geprägt war, zudem war sein König anfällig, weshalb er wohl schlechter stand. Der Gegner hatte jedoch Zeitnot und nach einem natürlich aussehenden Damenzug war es zur Verwunderung Matthias, der den Königsangriff hatte und dieser schlug gewinnbringend zum 3,5:3,5 Ausgleich durch. Zuschauer und Beteiligte einigten sich später darauf nix verstanden zu haben. Nachdem jedoch Dean zur Postanalyse hinzustieß, fand er wohl den gewinnbringenden Damenzug für den Gegner.

Der Mannschaftskampf sollte nun an Brett 1 entschieden werden, wo Sascha Mohaupt mit Weiß gegen Ralph Wilczek spielte. Es sah schlecht aus für euren geliebten Schachverein aus Wermelskirchen, man rechnete mit einer Niederlage, mit Glück remis. Der Gegner spielte offenbar jedoch zu riskant und konnte plötzlich nicht mehr verhindern das Sascha ebenfalls eine neue Dame bekommt, das müsste jedoch nichts bedeuten, sollte er diese Damen dann abtauschen können, er hatte nämlich noch einen Freibauern auf der 5.Reihe der dann gewinnen würde. Dem Gegner gingen jedoch die Schachs aus, weil Saschas Springer auf h3 die Königsstellung zusammenhielt. Er kam dann selber aus den Schachs nicht mehr heraus und wurde in der Partie die über die volle Distanz ging, kurz vor 16 Uhr im Zentrum mattgesetzt. Knapper Sieg, 4,5 : 3,5 !

Auftaktsieg für die Erste gegen SK Turm Kleve 1

Nach frühen Remis von Wolfgang Brust, Uwe Workowski, Patrick Schäfer und einer Niederlage von Marcus Oechterring stand es bereits kurz nach 12 Uhr 1,5 zu 2,5 für Kleve, die mit einigen starken Holländischen Talenten im Team anreisten, von denen namentlich Rembrandt Bruil, Marcus offenbar früh erwischte. Günstig für den jungen Rembrandt, denn so konnte er im Spielsaal noch seine Sachkunde-Hausaufgaben machen.(!)

Matthias Krienke erspielte 2 Mehrbauern. In beidseitiger Zeitnot stellte der Gegner die Dame ein und verkürzte die Sache damit deutlich. Ausgleich. 2,5 zu 2,5
Sascha Mohaupt hatte gegen den jungen Pieter Verhoef 3 verbundene Freibauern am Königsflügel für eine Leichtfigur, da beide Damen noch auf dem Brett standen und die Könige offen, war augenscheinlich für beide Seiten jederzeit ein Dauerschach möglich. Remis. 3 zu 3
Dr. Thorsten Dickhaus kam deutlich besser aus der Eröffnung, konnte seinen Entwicklungsvorsprung im Mittelspiel jedoch nicht verpunkten, im Endspiel mit Mehrbauern übersah er in etwas knapper Zeit einen kleinen Trick und der Bauer war dahin. Im entstandenen Bauernendspiel fehlte nur ein Tempo. Schade nur 3,5 zu 3,5
Dean Busch hatte nach guter Partie 2 Türme gegen Turm und Springer, also die Qualität mehr. Dieses Endpiel zog er zwar etwas in die Länge, konnte jedoch letztendlich ganz sicher gewinnen. Sieg. 4,5 zu 3,5

Was gibt es noch neues? Im deutschen Pokal, auch genannt Viererpokal, spielen wir in der 2. Runde gegen die erste Mannschaft der SG Solingen, den Bundesligisten und mehrmaligen deutschen Meister.
Nachdem wir jedoch in Erfahrung bringen konnten das Supergroßmeister Anish Giri und Co. am 27.09.15 offenbar nicht nach Wermelskirchen kommen, war uns diese Information keinen einzelnen Beitrag wert.
An Brett 2, 3 und 4 sind sie jedoch auch ohne Großmeister noch großer Favorit. Zuschauer sind gerne Willkommen.
Wie immmer kostet der Eintritt 10€ und die ersten 20 Gäste haben freien Eintritt und bekommen einen Willkommens-Keks.

Außerdem beginnt am Freitag der Vereinspokal, der testweise wiederbelebt wird. Wenn dann bald noch die Stadtmeisterschaft anfängt, kann man dann etwa 1 lange Partie pro Woche spielen. Ein guter Rhythmus um sich im Schach zu verbessern, macht also zahlreich mit!

Einen guten Rhythmus hat offenbar auch der Didi, der kürzlich 80 geworden ist. Herzlichen Glückwunsch!