Schach Online

Seit dem Lock-Down im November 2020 trifft sich der Schachclub jeden Freitag 20.00 Uhr virtuell im Internet auf https://lichess.org/ im Team „Tango Wermelskirchen“. Jedermann aus Wermelskirchen oder wer eine Verbindung zum Schachverein hat ist eingeladen mitzustpielen, dazu muss man sich in Lichess anmelden (Die Anmeldung ist kostenlos) und dem Team „Tango Wermelskirchen“ zuordnen. Es werden Blitz- Turniere (4 min + 4 Sec) aber auch Schnellschachturniere (15 min + 10 Sek) angeboten.

Außerdem nimt der Schachverein mit 2 Teams an der deutschen Online-Meisterschaft teil. Wer die Spiele und Ergebnisse verfolgen möchte, kommt über die nachfolgenden Links zu den Teams.

Team 1: https://dsol.schachbund.de/mannschaft.php?s=2021&l=4c&m=1

Team 2: https://dsol.schachbund.de/mannschaft.php?s=2021&l=9b&m=3

Der Spielbetrieb bleibt bis auf weiteres ausgesetzt !

Der Niederrheinische Schachverband 1901 e.V. und der Schachbezirk Bergisch-Land hat uns per Email darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Spielbetrieb bis auf weiteres ausgesetzt wird. Auch unser Vereinsabend (Jugend sowie Senioren) wird bis auf weiteres ausgesetzt.

In der Zwischenzeit treffen wir uns jeden Freitag um 20:30 Uhr On-line zu einem Vereinsturnier bei chess.com. Wir informieren Euch darüber, sobald der Vereinsabend und der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird.

Bleibt gesund. Der Vorstand

Einstellung des Spielbetriebes

Liebe Freunde des Schach. Die Vereinsführung hat mit sofortiger Wirkung den Spielbetrieb eingestellt. Diese Regelung wird vorerst bis zum Ende der Osterferien 2020 gelten. In der aktuellen Situation müssen wir an die Gesundheit aller Mitglieder denken und bitten um Euer Verständnis.

2. Mannschaft trennt sich mit einem 4:4 in Vohwinkel

Der Kampf begann mit einer schweren Entscheidung. Sebastian Faupel wollte das Gerhard Paradies endlich auch mal wieder spielen soll. Gerhard ist bei jedem Kampf, ob in Wermelskirchen oder Auswärts immer dabei, auch wenn er nicht spielt. Sebastian wollte deswegen Gerhard den Vortritt lassen und stattdessen heute mal zuschauen. Die Idee mit Gerhard fand ich super, allerdings wollte ich nicht, dass Sebastian am heutigen Tag nur zuschaut. Also trat ich heute zurück und alle rückten ein Brett nach oben. Zusätzlich hatten wir heute Frank Hermes als Ersatzspieler dabei, welcher Heinz Paradies ersetzte. Heinz wollte einfach mal eine Pause einlegen. Der Kampf begann aus unserer Sicht super. Gerhard an Brett 7 und Frank an Brett 8 standen schnell auf Gewinn. Gerhard konnte seine Partie sauber über die Linie bringen. Frank hingegen musste kämpfen um sein Sieg zu schaffen. Werner Müller, Andre Dudek und Osman Cici standen alle ein wenig besser. Bei Manfred Kubiak und Sebastian stand es eher ausgeglichen. Waldemar Stetinger hingegen stellte früh einen Bauern ein, kämpfte noch fast 5 Stunden, ehe er aufgeben musste. Wir versuchten mit Remisangeboten den Mannschaftssieg zu holen, jedoch lehnten die Gegner von Sebastian, Manfred und Andre, aufgrund des aktuellen Standes, ab.
Werner konnte seine bessere Stellung leider nicht verwerten und wickelte in ein remis ab. Sebastian mauerte seine Stellung regelrecht zu und dem Gegner blieb auch nur noch das Remis übrig. Manfred erfragte ein erneutes remis, der Gegner lehnte zu unserem Glück ab. Zu diesem Zeitpunkt standen Andre und Osman weiterhin aktiver. Andre versuchte sich an einem Opfer, damit er die gegnerische Deckung öffnet. Der Gegner wusste sich zu verteidigen und somit verlor Andre. Osman hatte mehrere Chancen auf den Sieg, in seiner Zeitnotphase konnte er den richtigen Weg nicht finden und lief in einen effektiven Konter. Es stand also nach guten 5 Stunden 4:3 für Vohwinkel. Manfred kämpfte noch über eine Stunde, eher der Gegner endlich richtig daneben gegriffen hat und wir das Mannschaftsremis holen konnten. Klasse gekämpft Manfred! Als nächstes spielen wir am 15.03 zuhause gegen den OTV.

2. Mannschaft siegt mit 7:1 gegen Ronsdorf

Der Kampf begann mit zwei kampflosen Siegen von Andre Dudek und Matthias Poetsch. Die Partien entwickelten sich langsam und es passierte erstmal nicht viel. Nach 2 Stunden sah es auf einmal gar nicht mehr gut für uns aus. Osman, Waldemar und Sebastian standen gefühlt etwas schlechter. Genau in dieser Phase bot Werner aus seiner passiven Stellung seinem Gegner ein remis an. Dieser überlegte kurz und willigte ein. Nun musste Heinz seine Partie gewinnen, er stand im Turmendspiel etwas aktiver, aber etwas zwingendes war nicht vorhanden. Dennoch wollte Heinz alles versuchen und sein Gegner griff dann wirklich einmal daneben und wurde Matt gesetzt. Super gekämpft Heinz in dieser schwierigen Situation! Manfred Kubiak spielte eine komplett solide Partie und baute seinen Angriff nach und nach einfach und locker auf. Der Gegner verschanzte sich komplett und als dieser dann endlich seine eigene Stellung öffnen wollte, ließ er sich plötzlich mitten auf dem Feld matt setzen. Waldemar konnte seine Partie gut verteidigen und begann etwas aktiver zu werden. Plötzlich griff auch hier der Gegner daneben und auf einmal konnte Waldemar eine Qualität gewinnen. Er traute sich dem Angriff aber nicht zu und zog eher einen einfachen Zug und bot remis. Der Gegner nahm aufgrund des entschiedenen Kampfs an. Sebastian Faupel spielte eine sehr kuriose Partie, welcher er am Ende durch ein Matt gewann. Partieverlauf kurz zusammengefasst….mehrere Mattsituationen auf beiden Seiten ungenutzt, Damen eingestellt und alles wurde nicht erkannt oder genutzt…realistisch hatte in dieser Partie keiner den Sieg verdient….aber Sebastian kämpfte und kämpfte und entwickelte gute Pläne, wodurch am Ende der Sieg dennoch verdient war. Bei dieser Partie hat man gesehen, dass ein zu frühes aufgeben fatal sein kann. Osman war als letztes am kämpfen….die Partie war sehr unklar zwischendurch, wo auch ich eher Osman im Nachteil gesehen habe, aber Osman hatte stets einen Plan und besiegte seinen Gegner am Ende souverän. Im nächsten Kampf gegen und in Vohwinkel am 09.02, wo wir Frank Hermes bereits als Ersatzspieler verpflichtet haben, können wir das Abstiegsgespenst endgültig vertreiben. Kurze Abschlussworte: Ich bin stolz in dieser Mannschaft zu sein, wo wir es seit langem schaffen, keine kampflosen Partien abzugeben!

2. Mannschaft verliert unglücklich 2,5 zu 5,5 bei Tornado Wuppertal

Wir mussten Andre Dudek ersetzen, waren aber dennoch die favorisierte Mannschaft. Der Beginn war auch sehr vielversprechend, aber der Tag sollte noch die ein oder andere böse Überraschung für uns bereit halten. Ich spielte sehr offensiv mit den weißen Steinen. Mein Gegner konnte jedoch sehr gut verteidigen und als er sich langsam aus der Umklammerung befreien konnte, einigten wir uns auf ein remis. Waldemar spielte gegen seinen nominell 100 Punkte besseren Gegner klar besser. Sein Gegner konnte kein eigenen Angriff initiieren. Waldemar war aber aufgrund seiner knappen Zeit so verunsichert, wodurch er seinem Gegner ein remis bot. Der Gegner nahm dankend an. Gerhard Paradies als Ersatz für Andre konnte sich nicht gut aus der Eröffnung entwickeln und sein Gegner spielte es vergleichsweise sauber bis zum Sieg. Nun begannen die Überraschungen. Manfred Kubiak entwickelte sich sehr gut aus der Eröffnung heraus und stand klar besser. Er verpasste jedoch den richtigen Zeitpunkt zum Figurentausch. Sein Gegner konnte die Figuren nun für einen sauberen Angriff verwenden und gewinnen. Heinz Paradies war das ganze Spiel unter Druck, konnte die Angriffe aber immer wieder abwehren und sich verteidigen. Irgendwann wollte Heinz zu viel und musste aufgeben. Nun begannen die verrückten Minuten. Sebastian Faupel spielte eine sehr saubere Partie und konnte schnell einen Vorteil gegen seinen nominell besseren Gegner hervorbringen. Der Gegner gab dann völlig unnötig eine Leichtfigur gegen einen Bauern ab. Der Gegner baute daraufhin einen kleinen Gegenangriff auf, welchen Sebastian nicht zu verteidigen wusste. Dieser Angriff war leider erfolgsversprechend und Sebastian musste trotz Mehrfigur in ein Dauerschach abwickeln. Osman Cici war ebenso der bessere Spieler an seinem Brett. Er spielte sehr sauber und konnte schnell einen klaren Vorteil für sich entwickeln. Als dann der Gegner endgültig daneben gegriffen hat, griff auch Osman diesmal daneben und brachte seinen Gegner wieder komplett ins Spiel. Als dann 4 Züge später der Gegner eine Kombination spielte, indem er zwei Türme für die Dame tauschte, konnte Osman aufgeben. Werner Müller spielte mal wieder eine klassische Partie. Also eine Partie, wo auf dem Königsflügel alles nach vorne geworfen wird. Diesmal jedoch musste Werner sich verteidigen und der Gegner spielte sehr sehr offensiv. Werner verteidigte sehr gut, musste aber bereits im 18. Zug mit seinem König nach h6 flüchten. Werner spielte aber sauber zu Ende und wollte aufgrund des entschiedenen Kampfs sich schon auf ein remis einigen. Aber Werner konnte plötzlich mitten auf dem Feld mit König, Springer, Bauer und Turm matt setzen. Das war heute leider von der kompletten Mannschaft nichts bejubelndes, aber solche Tage passieren und bessere werden kommen. Weiter geht es im neuen Jahr gegen Ronsdorf am 19.01.2019 in Wermelskirchen.