Danke Frank

Ich habe Frank Hermes im Jahre 1989 kennengelernt. In diesem Jahr warb er für die Jugendstadtmeisterschaft, ausgerichtet vom SV Wermelskirchen 1932. e.V. Das Turnier beendete ich als Neuling übrigens mit dem 2. Platz. Das ganze Turnier hat  so viel Spaß gemacht, das ich dem Verein beigetreten bin. Frank hat das wöchentliche Training immer sehr abwechslungsreich gestaltet und die Jugendabteilung wuchs mit der Zeit immer weiter an. Dabei stand Spaß immer im Vordergrund. Über die Jahre wurden wir eine wirklich eingeschweißte Truppe und haben gemeinsam viel privat als auch mit dem Verein unternommen. Ich erinnere mich noch gut an die Center Parks oder das Vereinskegeln, die Fußballschachturniere, Konzertbesuche und natürlich auch diverse Schachturniere. Die größten Erfolge erzielte die Jugend  mit dem Aufstieg in die Regionalliga und später sogar in die Bundesliga. Ich spreche mal für die gesamte Jugend und möchte mich bedanken für diese tolle Zeit. Frank hat  uns als auch den Verein maßgeblich geformt. Somit war es auch für alle ein kleiner Schock als er 2018 verkündete als Jugendtrainer zurücktreten zu wollen um als 2. Vorsitzender weiter zu machen.  Wegzudenken ist Frank auf jeden Fall nicht aus Vereinssicht und nach 35 Jahren als Jugendleiter kann ich hier nur Danke sagen für die wirklich tolle Vergangenheit und möchte gerne mithelfen die Zukunft des Vereines mit zu gestalten. So wie ich es von Frank gelernt habe.

Henrik Möller

Henrik Möller und Frank Hermes

2. Mannschaft verliert am letzten Spieltag 3:5 gegen Neviges

Ein sehr spannender letzter Spieltag stand auf dem Programm. Die ersten vier Mannschaften kämpften noch um den einen Aufstiegsplatz in die Verbandsklasse und zeitgleich kämpften 4 Mannschaften um den Abstieg. Wir hatten nur sehr geringe Chancen aufzusteigen, sind aber dennoch fast in Bestbesetzung angetreten, weil unser Gegner Neviges durch eine Niederlage absteigen hätte können. Es begann wie immer, Jürgen Engels kam erstmal erneut 10 Minuten zu spät. Werner Müller spielte eine gefühlte halbe Stunde und hinterfragte, ob er ein remis annehmen kann, obwohl er sich nicht sicher war, ob der Gegner überhaupt remis geboten hat. Auf Nachfrage, murmelte der Gegner zwar etwas, aber es war kein remis gebot. Eine weitere halbe Stunde später einigte man sich hier dann doch auf remis, zum Glück für uns, weil Werner zwar offensiver stand, aber bereits zwei zentrale Bauern weniger hatte. Ich war heute komplett von der Rolle und spielte eine mir bekannte Eröffnung komplett neu. Ich schenkte meinem Gegner nach der Eröffnung ein Tempo nach dem anderen und tauschte meine offensive Figuren ab und hinterließ nur eine Verteidigungsposition. Ich zog einen weiteren Verteidigungszug und mein Gegner nahm dankend ein remis von mir an. Jürgen Engels spielte zunächst offensiv, aber der Gegner konnte einen erfolgreichen und schnelleren Gegenangriff starten. Helmut Krük spielte einen offenen Schlagabtausch, welchen er aber leider gegen seinen 400 Punkte besseren Gegner nicht gewinnen konnte. Waldemar Stetinger stand früh in der Partie sehr gedrückt, konnte sich aber nach und nach aus dem Druck befreien. Waldemar erkundigte sich, ob ein remis in Ordnung wäre, tendenziell war die Partie remis, aber ich sah in der Partie keinen richtigen Plan vom Gegner und erhofften mir einen Fehler nach Waldemars ersten Angriff. Und es kam wie es kommen musste, der Gegner stellte durch einen Abzug den Turm ein und die Partie wäre gewonnen gewesen. Waldemar entschied sich aber für einen Bauerngewinn mit abschließendem Turmtausch, wodurch die Partie jetzt endgültig remis war.
Heinz Paradies konnte seine Stellung auch lange halten und musste dann nach Rücksprache ein remis ablehnen, weil die anderen beiden Partien noch nicht klar waren. Leider entwickelte sich die Stellung von Heinz dann in die falsche Richtung, sodass Heinz einem Angriff nicht stand halten konnte. Gerhard Lohmann spielte eine sehr interessante und intensive Partie. Nach guten 4 Stunden war die Partie noch im Mittelspiel mit viel Material auf dem Brett. Gerhard spielte sehr solide und konzentriert und entwickelte einen Plan, welchen der Gegner lange Zeit versuchte zu verhindern. Nach guten 5 Stunden und öffnen der Partie konnte Gerhard erfolgreich durchdringen. Manfred Kubiak spielte eine eher verrückte Partie, die Vorteile wechselten von Seite zu Seite. Schließlich konnte Manfred aber eine Leichtfigur gewinnen. Die Partie war aber wie gesagt verrückt, sodass Manfred eine halbe Stunde später die Figur einfach wieder hergab. Aber Manfred hatte im Endspiel den klaren Vorteil mit 4 gegen 2 Bauern auf einer Seite und jeweils einem Turm. Manfred konnte aber keinen richtigen Plan entwickeln. Schließlich tauschte Manfred alles so ab, dass Ihm nur noch ein Randbauer mit Turm gegen Turm blieb. Remis war die Folge. Dennoch war es eine erfolgreiche Saison. Glückwunsch an SG Solingen zum Aufstieg, welche sich in dieser Saison nur einmal geschlagen geben musste und dies gegen uns! Zufrieden war ich mit der Einsatzbereitschaft aller und keiner kampflosen verlorenen Partie in der kompletten Saison. Vielen Dank!

2. Mannschaft siegt gegen den Tabellenführer aus Solingen mit 4,5 : 3,5

Durch unseren Sieg bei Solingen 5 ist der Aufstiegskampf wieder völlig offen. Ein Spieltag vor Ende der Saison stehen drei Teams mit gleicher Punktzahl an der Spitze, wobei wir die schlechtesten Brettpunkte vorweisen. Unsere Mannschaft konnte bei Solingen 5 in Bestbesetzung antreten, war nominell, wie häufig in dieser Saison, aber eigentlich unterlegen. Und dies trotz der ersatzgeschwächten Aufstellung der Solinger. Ich musste gegen den aus Jugendzeit bekannten Christopher Blomel spielen. Nachdem ich am Damenflügel angriff und er am Königsflügel, konnten wir beide nur jeweils die Seiten schließen und einigten uns auf ein Remis. Gerhard Lohmann erhielt früh ein Remisgebot, dies musste ich zur Freude von Gerhard ablehnen, er fragte mich nur aus Höflichkeit und hoffte auch mein ablehnen. Die Stellung war sehr ausgeglichen und der Gegner versuchte jede Seite zu schließen, nachdem der Gegner es schaffte den Königsflügel zu schließen, wanderte Gerhard mit all seinen Figuren auf den Damenflügel und brach dann dort zum Sieg durch. Heinz Paradies stellte früh in der Partie eine Leichtfigur ein, aber Heinz wäre in dieser Saison nicht Heinz, wenn er nicht versuchte einfach weiter nach vorne zu spielen. Der Gegner versuchte sich immer weiter zu wehren, griff aber oftmals auch fehl, wodurch Heinz die Möglichkeit bekam mit dem Springer Matt zu setzen. Starke Leistung Heinz! Andre Dudek hatte es mit dem uns allbekannten Hr. Fränzel zu tun. Schon früh in der Partie entwickelte sich ein enormer Druck gegen Andre. Jedes kleine Ablenkungsmanöver wurde erkannt und Andre konnte nur noch aufgeben. Jürgen Engels und Manfred Kubiak spielten eine ähnliche Partie, beide eher im Verteidigungsmodus und der Gegner baute von Zug zu Zug den Druck weiter auf. Irgendwann hielt die Verteidigung nicht mehr, wodurch beide die Hände zur Aufgabe reichen mussten. Es stand also 3,5 zu 2,5 gegen uns und Waldemar Stetinger und Werner Müller versuchten zu retten, was zu retten ist. Waldemar spielte eine solide, aber sehr langweilige Partie bis zum Endspiel. Er konnte die Figuren so abtauschen, sodass nur noch Bauern auf beiden Flügeln vorhanden waren. Waldemars Idee war klar zu sehen und der Gegner konnte einfach ins Remis abwickeln. Doch plötzlich öffnete der Gegner eine Seite und Waldemar gewann das wichtige Tempo. Aber Waldemar sah dies nicht und schenkte das Tempo zurück. Der Gegner hingegen schenkte Ihm erneut ein Tempo und diesmal griff Waldemar richtig und konnte den einen Flügel mit dem König und Dameneinzug früher erreichen. Bei Werner Müller schlug die gegnerische Dame auf dem Damenflügel früh ein. Der entstehende Gegendruck war dafür aber nicht ausreichend, um den Bauernverlust zu kompensieren. Es sah daher nicht gut aus, aber von Zug zu Zug formierte Werner seine Angriffsfiguren und der Gegner zog sich in die Defensive zurück. Der Gegner wollte das Remis und zeigte dies offen, indem er immer wieder eventuelle Dauerschach´s zugelassen hat. Werner hingegen wollte auf Sieg spielen und konnte dies auch, weil sein Gegner selbst keinen Gegenangriff plante und Werner dadurch genügend Zeit hatte, seinen finalen Durchbruch vorzubereiten. Vielen Dank auch an Gerhard Paradies und Helmut Krük, welche als Zuschauer und Unterstützer in Solingen zu Gast waren. Weiter geht’s schon am 26. Mai zuhause gegen Neviges!

2. Mannschaft trennt sich 4:4 gegen OTV

Der Gegner trat fast in Bestbesetzung an. Damit waren wir an ganzen 7 Brettern nominell schlechter. Aber die Saison hat gezeigt, das wir gerade dann über uns hinauswachsen. Lediglich Gerhard Lohmann hatte einen nominell schlechteren Gegner. Und genau an diesem Brett dauerte es keine halbe Stunde und Gerhard stellte eine Leichtfigur ein. Er erhielt dafür aber 2 Bauern und kämpfte. Werner Müller spielte gleichzeitig eine für Ihn typische Partie. Es war viel drin auf beiden Seiten. Werner konnte aktiver werden und seine Partie zu seinem Vorteil entwickeln. Gerhard konnte seinen Gegner gleichzeitig mit den beiden Mehrbauern beschäftigen. Nachdem ich dann aus der Sizilianischen Eröffnung mit den schwarzen Figuren leicht besser stand, bot ich meinen Gegner remis. Dieser nahm dies nach knapp 2 Stunden dann auch an. Kurze Zeit danach konnte auch Gerhard die beiden Mehrbauern in eine Punkteteilung wandeln. Werner konnte danach für uns den ersten ganzen Punkt holen. Heinz Paradies konnte seinen Gegner mit einem Angriff auf dem Flügel nicht erschrecken, sondern der Gegner startete am Gegenflügel zeitgleich einen eigenen Angriff. Heinz lies dann das entsprechende Opfer aus und konnte die Figuren nur tauschen. Allerdings tauschte der Gegner zu viel, sodass der Gegner mit König und Turm gezwungen war, den eigenen Läufer zu decken. Heinz hatte damit die Möglichkeit seinen König einfach aktiv ins Spiel zu bringen und damit zum Sieg. Allerdings bot Heinz, ohne Rücksprache in entsprechender Stellung remis, welches der Gegner ohne Nachzudenken dankend annahm. Helmut Krük spielte erneut konzentriert und solide. Im Endspiel mit Läufer und Springer konnte keine Seite einen Plan entwickeln und man einigte sich auch hier auf remis. Es blieben Andre Dudek, Waldemar Stetinger und Manfred Kubiak. Andre spielte wie schon oft in dieser Saison sehr aktiv. Einen Plan hinter seinen Aktionen konnte man stets erkennen und der Gegner musste sich häufig verteidigen. Allerdings überzog er dann einen Angriff und musste bei starker Verteidigung des Gegners aufgeben. Waldemar kam gut aus der französischen Verteidigung. Allerdings musste er sich bei Gegenangriff des Gegners auch wieder weit zurückziehen. Aber Waldemar spielte konzentriert weiter und konnte mit einem Gegenangriff den Angriff vom Gegner abwehren. Er entwickelte von Zug zu Zug eine Idee zum Sieg. Dieser war nun auch absehbar. Nun kam etwas, was ich seit 18 Jahren Schach noch nie erlebt habe……Der Gegner erkannte ebenfalls, dass seine Partie in den Verlust münden wird. Er sah sich den Zug vom Waldemar an, sprach seinen eigenen Fehler in der Partie an und stand auf. Der Gegner hatte noch ca. 40 Minuten auf der Uhr. Dieser schaute sich dann die anderen Partien an und verlies auch öfters einfach den Tuniersaal. Es war der 30 Zug und Waldemar hatte noch ca. 5 Minuten auf der Uhr, wodurch Waldemar im Tuniersaal warten musste. Wir verzichteten aber auf jeglichen Hinweis beim gegnerischen Mannschaftsführer. Als dann die Zeit endlich gefallen ist, musste Waldemar seinen Gegner suchen und diesen auf den Verlust der Partie hinweisen. Wie ich im Nachhinein erfahren habe, hat der Gegner dies wohl exakt so schon einmal gegen Heinz gemacht, sportlich fair ist anders! Es stand somit 4:3 für uns und Manfred spielte ein Turmendspiel mit 5 Bauern auf einem Flügel. Der Sieg schien uns durch ein remis von Manfred sicher. Allerdings stellte Manfred erst ein Bauern ein und bot dann dem Gegner auch noch ein Turmtausch an. Dies konnte der Gegner durch den Mehrbauern aber leicht in einen Sieg umwandeln. Damit trennten wir uns 4:4. Weiter geht es gegen den Tabellenführer aus Solingen am 5. Mai in Solingen.

1. Mannschaft mit 3. Sieg in Serie

Endlich mal ein souveräner Sieg für uns, bei dem es nicht erst hin und her ging! Nachdem Marians Gegner einen Turm her gab und Fanso aus der Eröffnung großen Vorteil erzielen konnte, sah es recht schnell nach einem 2-0 Vorsprung für uns gegen Kevelaer aus – was dann auch eintraf. Den 3. Punkte sicherte ich nach ca. 3 Stunden.

Da außer Osman zu diesem Zeitpunkt niemand schlechter stand, konnten wir den Mannschaftssieg mit einigen Remis (Dean, Matthias und Patrick) sicher nach Hause bringen. Felix gewann seine Partie nach einem groben Fehler des Gegners sogar noch. Dieses Glück war Osman leider nicht hold. Er übersah eine Gewinnmöglichkeit, die ihm sein Gegner in beidseitiger Zeitnot schenkte – es wäre aus Sicht des Kampfverlaufes aber auch etwas zu viel des Guten gewesen.

Unterm Strich bleibt ein 5,5 zu 2,5 Sieg, unser 3. Sieg in Serie. Mit 7:5 Punkten haben wir uns vom Abstiegskandidaten zum Aufstiegsaspiranten gemausert, was daran liegt, dass diese Saison aufgrund einer Klasssenumstrukturierung 4 bis 5 Teams in die Regionalliga aufsteigen dürfen. Derzeit liegen wir auf Platz 5, der zur Relegation mit Platz 5 der anderen Gruppe berechtigt.

2. Mannschaft geht bei Anna Wuppertal 2:6 baden…

Ersatzgeschwächt mussten wir bei Anna Wuppertal antreten. Im Vergleich der Mannschaften hatten wir ausgeglichene Chancen. An einigen Brettern waren wir nominell besser oder eben auch nominell schlechter. Ich konnte mich nach 90 Minuten im ausgeglichenen Spiel mit meinem Gegner auf remis einigen. Die restlichen Partien sahen zu diesem Zeitpunkt eher besser als schlechter für uns aus. Als es dann aus dem Wuppertaler Himmel zu schütten began, drehten sich viele Partien. Zum ersten musste Manfred Kubiak nach übersehener Gabel aufgeben. Jürgen Engels opferte ca. zeitgleich am Königsflügel eine Figur, allerdings gab es dort kein durchkommen. Als dann auch noch Helmut seinen Mattzug übersah und kurze Zeit später seine Dame durch eine Springergabel einstellte, war ein Punktgewinn bei Anna Wuppertal in weite ferne gerückt. Die restlichen Partien waren eher negativ statt positiv für uns. Waldemar Stetinger konnte seine Partie dann auch in remis bringen, bevor er zu viel riskieren musste. Gerhard Paradies stand zeitgleich sehr passiv und der Gegner konnte Zug um Zug immer aktiver werden und konnte damit den noch benötigten Punkt für Anna Wuppertal einfahren. Heinz Paradies hielt gegen seinen nominell besseren Gegner sehr gut mit und konnte jeden Weiß-Angriff abwehren. Schließlich einigte man sich auch hier auf ein remis. Der Kampf war entschieden, jedoch wollte Andre Dudek´s Gegner seine Partie gewinnen und versuchte alles. Schließlich konnte Andre seinen Läufer gegen die verbleibenden Bauern opfern und sicherte uns somit das vierte remis. Am 10.03 geht es bereits zuhause gegen den OTV weiter.

2. Mannschaft erobert die Tabellenspitze mit einen 4:4 gegen Vohwinkel zurück

Das dieser Mannschaftskampf die volle Distanz dauert war nicht abzusehen. Wir gerieten schnell ins Hintertreffen, Werner Müller wurde so aggressiv attackiert, sodass eine schnelle Aufgabe nach knapp 2 Stunden erfolgen musste. Jürgen Engels stellte auch früh in der Partie eine Leichtfigur ein. Kämpfte noch lange, aber leider ohne Erfolg. Ich konnte meine Eröffnung im Mittelspiel in einen wirkungsvollen Angriff umwandeln. Manfred Kubiak spielte sehr solide auf Angriff, sodass seinem Gegner auch nur die Aufgabe übrig blieb. Gerhard Lohmann schaffte es ebenfalls aus der Eröffnung mit klar besserer Stellung herauszukommen, er griff aber einmal daneben, wodurch er ein gegnerischen Angriff nur mit einem Damenopfer und nachträglicher Aufgabe quittieren musste. Besonderes Lob geht an Andre Dudek, welcher seine Partie so konsequent gespielt hatte, wodurch er seinem Gegner keine Chance ließ. Es stand also 3:3 um ca. 14 Uhr. Heinz Paradies und Waldemar Stetinger kämpften in remisverdächtigen Partien weiter. Waldermar´s Gegner bot remis. Allerdings konnte wir dies nicht annehmen, weil die Partie von Heinz zu unklar war. Somit konnte ich Waldemar nur sagen er soll weiterspielen, aber nichts riskieren. Waldemar entwickelte von Zug zu Zug einen Plan und konnte seinen Gegmer damit überlisten und somit war uns das Mannschaftsremis sicher. Heinz musste mit 2 Springern gegen 2 Läufern auf beiden Flügen kämpfen. Nach ca. 6 Stunden Spielzeit war die Partie super auf Remis herausgespielt. Dann passierte es und Heinz griff fehl und musste in einer sehr spannenden und anstrengenden Partie aufgeben. Weiter geht es schon am 10. Februar gegen Anna Wuppertal.

1. Mannschaft besiegt Tabellenführer

War das schon der Klassenerhalt? Mit 5:3 konnten wir den Tabellenführer SG Solingen 4 besiegen und haben nun mit 5:5 Punkten 4 Punkte Vorsprung auf den Abstiesgplatz.

Es war ein harter und ausgeglichener Kampf mit insgesamt 6 Remis und 2 eher glücklichen Siegen. Während Dean und Fanso relativ schnell und ereignislos zu ihrem Remis gelangten, war an den anderen Brettern mehr los: Osman stand relativ schnell deutlich schlechter, konnte seine Stellung aber im Endspiel verbessern und schaffte das Remis (wobei er auch mal auf Gewinn gestanden haben soll). Dasselbe Ergebnis gelang auch Rainer und Matthias (an Brett 8 für unseren anderen Matthias eingesprungen), nachdem diese schlechtere Endspiele verteidigen konnten. Marians Stellung sah zwischendurch vielversprechend aus, doch nach dem Damentausch wurde es auch hier Remis.

Daher mussten die Bretter 1 und 3 über den Ausgang des Kampfes entscheiden. Felix gewann schließlich im 40. Zug auf Zeit, wobei seine Stellung da auch schon gewonnen war. Nach eigener Aussage hatte er aber vorher einiges Glück gehabt . Ich gewann auch nur mit tatkräftiger Mithilfe des Gegners: In einer ausgeglichenen Stellung opferte dieser eine Qualität, die er zwar wenige Züge später zurück bekam, jedoch mit klarem Stellungsnachteil. Sei es drum, der Sieg war richtig wichtig. Jetzt können wir den Rest der Saison ganz entspannt angehen.

1. Mannschaft mit hart erkämpftem 1. Sieg

Mit 4,5 zu 3,5 gewann die 1. Mannschaft gegen Oberbilk und schafft damit einen Big Point im Kampf um den Klassenerhalt.

Oberbilk ist die einzige Mannschaft, die nominell schwächer ist als wir, so dass wir an einigen Brettern rund 100 DWZ-Punkte mehr hatten – was man leider dem sehr ausgeglichenen Kampfverlauf nicht anmerkte. Es war von Anfang an ein enger Kampf, der auf ein 4:4 plus minus einen halben Punkt heraus lief.

Das 1. Remis war aus unserer Sicht glücklich: Bei Patrick lief die Eröffnung nicht optimal. Er konnte seinen Gegner jedoch die Entscheidung aufzwingen, Stellungswiederholung zuzulassen oder die Qualität zu opfern, der Gegner entschied sich für Ersteres. Bei mir war nicht viel los. Nach 25 Zügen hatte ich ein Schwerfigurenendspiel, bei dem keine Seite irgendwelche Fortschritte erzielen konnte, also Remis.

Die Partie von Matthias endete ebenfalls Remis, nachdem sich die jeweiligen Vorteile beider Seiten im Endspiel in Wohlgefallen auflösten. Auch Rainer, der in der Eröffnung etwas unter Druck stand, machte Remis, womit wir alle 4 Schwarzbretter remisiert hatten.

An den Weißbretter war erheblich mehr los: Leider konnte Felix seinen Vorteil im Endspiel in Zeitnot nicht nutzen und musste ebenfalls ins Remis einwilligen. Dafür konnte Ersatzmann Gerhard seinen früh gewonnenen Mehrbauern nach langem Kampf letztlich souverän verwerten und brachte uns mit 3,5 zu 2,5 in Führung.

Jetzt spielten noch Marian und Osman, wobei Marian etwa ausgeglichen und Osman auf Verlust stand, es sah also alles nach einem (verdienten) 4:4 aus. Osman kämpfte zwar noch lange, konnte die Niederlage aber nicht verhindern, Nun hing alles von Marian ab, der sich inzwischen im Turmendspiel mit 3 gegen 3 Bauern klaren Vorteil erarbeitet hatte. Nach einer Ungenauigkeit von ihm wurde es noch einmal spannend, aber er investierte im richtigen Moment viel Zeit und fand die beste Fortsetzung – der Gegner mit wenig Zeit zum Glück nicht, weshalb Marian die Partie nach knapp 6 Stunden Spielzeit gewinnen konnte. Ein glücklicher, aber extrem wichtiger Sieg und ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt.

2. Mannschaft siegt erneut und festigt die Tabellenspitze! (5:3 Sieg in Mettmann)

Helmut Krük half erneut aus und spielte gegen einen Jugendlichen an Brett 8 eine rasante Partie. Diese war nach ca. 30 Minuten bereits im Endspiel und Helmut konnte zu seinen Gunsten abwickeln. Heinz Paradies hatte es an Brett 3 gegen 1962 DWZ schwer, nach guten 2 Stunden musste Heinz leider aufgeben. Der nominell 400 Punkte schwächere Gegner von Gerhard Lohmann opferte eine Figur am Königsflügel. Gerhard konnte die folgenden Angriffe abwehren und das verbleibende Material abtauschen und es folgte der Sieg. Werner Müller bot seinem Gegner in einer ausgeglichenen Stellung zu diesem Zeitpunkt remis, der Gegner lehnte aber ab. Andre Dudek hingegen nahm ein Remisangebot vom Gegner in einer nicht spannenden Partie an. Ich spielte auf totale offensive und mein Gegner stand die komplette Partie passiv. Mein Gegner mit 1571 DWZ konnte aber jeden Angriff abwehren. Mit der Zeit wurde immer mehr abgetauscht und ich erreichte nur einen Mehrbauern im ungleichfarbigen Läuferendspiel. Mehr als Remis war damit leider nicht mehr drin. Manfred Kubiak schaffte es seinem Gegner die Dame abzunehmen, dieser spielte allerdings noch lange weiter. Manfred brachte dies aber konzentriert zu Ende. Werner welcher Remis spielten wollte, geriet immer mehr unter Druck des Gegners, allerdings drehte Werner die Partie noch zu seinen Gunsten. Waldemar Stetinger spielte aus der Eröffnung heraus eine sehr gute Partie gegen einen Gegner mit 1987 DWZ. Mit laufender Zeit drehte die Partie sich langsam zu Waldemars ungunsten und damit zur Niederlage. Mit dem 4 Sieg im 4 Spiel gehen wir als Tabellenführer in die Winterpause. Das ausgesprochene Ziel des Klassenerhalts sollte damit schon geschafft sein!