1. Mannschaft mit starkem 4 : 4 beim Düsseldorfer SV 1

Ich habe in leicht vorteilhafter Stellung als erster ein sehr vorausschauendes Remisangebot abgegeben, welches der Gegner annahm. Damit wäre die Homage an Marcus Oechterring fast perfekt gewesen, nur leider vergaß ich, dass wir aufgrund Spielermangels ein Brett nicht besetzen konnten und somit zu Beginn schon 1:0 zurücklagen. Saschas Gegner, offenkundig ein Zeitnotspezialist á la Alexander Grischuk, ließ sich außerordentlich viel Zeit, nach 15 Zügen waren gerade mal 15 Minuten übrig. Im 39.Zug viel dann die Fahne, da war die Stellung jedoch schon hoffnungslos. Marian an Brett 6 unterlag dem nominell stärksten Gegner durch einen groben Fehler in hoher Zeitnot. Patrick machte ein souveränes Remis gegen einen deutlich stärkeren Spieler. Matthias Krienke gewann einfach glatt nach starkem Spiel. Rainer Engels spielte in objektiv ausgeglichener Stellung zu pessimistisch. Er verlor kurze Zeit später und hat somit Recht behalten. Felix machte eine starke Partie bei seinem Debüt in der 1. Mannschaft und hatte schon früh eine gute Stellung, deren Vorteil sich im späteren Verlauf jedoch etwas verringerte. Zum Schluss reichte es dennoch und somit gab es ein starkes 4 : 4 zum Auftaktspiel der neuen Saison gegen einen der stärksten Gegner der Liga.

2. Mannschaft schafft zum Auftakt ein 5:3 Sieg gegen SC Tornado Wuppertal 1

Die ersten 2 Stunden verliefen ereignislos. Alle Bretter standen mehr oder weniger fast auf einer Remisebene. Heinz Paradies musste als erster aufgeben. Es folgten aber zwei Siege von Waldemar Stetinger und Gerhard Lohmann. Bei Waldemar Stetinger wollte der Gegner in der französischen Eröffnung alles auf ein Remis setzen, Waldemar spielte aber auf Sieg und durchbrach die Festung. Der Gegner von Gerhard dachte mit einem kompletten Abtausch und „nur“ einem Minusbauern bei jeweils einem Springer ins Remis zu kommen. Da aber beide Flügel mit Bauern besetzt waren, geling Gerhard der Sieg. 2 zu 1 für Wermelskirchen. Werner Müller und Manfred Kubiak spielten lange Zeit ausgeglichene Partien. Werner Müller hatte etwas Glück und entschied die Partie für sich. Hingegen Manfred Kubiak konnte irgendwann den Königsflügel Angriff nicht mehr verteidigen. Es stand 3:2. Helmut Krük spielte ebenso eine sehr lange sehr ausgeglichene Partie. Der Gegner wollte die Festung durchbrechen, dies schlug allerdings mit einem Gegenangriff fehl. Da das erste Auto von Tornado aufbrechen wollte, gab der Gegner auf, während Helmut zur Zigarettenpause weilte. Den Glückwunsch zum Sieg nahm Helmut damit an der frischen Luft entgegen. Gerhard Paradies war nach 4 Stunden Spielzeit lange unter Druck der Gegnerin. Als alles entschieden schien, hatte Gerhard die Möglichkeit noch alles zu retten, indem er in eine Dame gegen zwei Türme Endspiel abwickeln konnte. Dies übersah er und musste aufgeben. 4:3 für Wermelskirchen. Ich musste mich an Brett 1 gegen den nominell besseren Spieler behaupten. Ich geriet mit den schwarzen Steinen auch sehr unter Druck. Als ich nach 25 Zügen endlich die Damen tauschen und den Druck rausnehmen konnte, bat ich meinem Gegner remis. Dieser lehnte mit einem brünstigen „Nein“ ab. Nun hatte ich die ersten Möglichkeiten in die Offensive zu gelangen. Nach einer halben Stunde Bedenkzeit entschied ich mich für eine 4-zügige Falle. Diese übersah mein Gegner zum Glück und stand nun komplett defensiv. Nach 5 Stunden war meine Partie zu meinen Gunsten zu Ende. Auch hier Kurios mein Gegner gab zunächst nicht auf, sondern meinte wenn er in der Fallenkombination diesen Zug gemacht hätte, hätte er alles retten können. Nach seiner Aufgabe konnte ich Ihm in einer kurzen Analyse zeigen, dass er auch da das Nachsehen gehabt hätte. Starke Mannschaftsleistung, worauf man aufbauen kann!

1. Mannschaft schafft Klassenerhalt

Zum 3. Mal in Folge haben wir den Klassenerhalt im letzten Saisonspiel klar gemacht. Dieses Mal war es äußerst knapp und es war unsere beste Saisonleistung notwendig, da wir vor dem punktgleichen Tabellenletzten nur 1,5 Brettpunkte Vorsprung hatten.

Ich war gesundheitlich angeschlagen und daher mit einem Kurzremis zufrieden, Marcus wurde in der Eröffnung unangenehm überrascht und steuerte daher dasselbe Resultat bei. Jacek gewann recht schnell und überzeugend, so hätte er öfters in dieser Saison spielen sollen. Zwischenstand 2:1 für uns, der nach Remisen von Uwe und Patrick auf 3:2 ausgebaut wurde.

Dann war etwas Zittern angesagt, da die übrigen 3 Partien eine Zeit lang ziemlich unklar waren. Den Big Point machte dann Thorsten, der einen 250 DWZ-Punkte besseren Spieler im Endspiel mattsetzte. Für die endgültige Entscheidung sorgte der Sieg von Dean, der mit 5 aus 7 gleichzeitig unser bester Scorer war. Ein Remis von Marian beendete den Kampf nach 4 Stunden.

Mit 5,5 zu 2,5 können wir erneut die Klasse halten, da der Rheydter SV nur 4,5 zu 3,5 gewann. Nochmal Glück gehabt. Nächstes Jahr werden wir die Mannschaft leider deutlich umstellen müssen. Bewerbungen für die 1. Mannschaft können ab sofort abgegeben werden 🙂

1. Mannschaft erkämpft ein 4:4 beim Tabellenzweiten

Ersatzgeschwächt haben wir uns beim Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten Ratingen wenig ausgerechnet, schließlich war Ratingen an den Brettern 2 bis 7 jeweils rund 100 bis 200 und an Brett 8 sogar 300 DWZ-Punkte besser.

Nach rund 3 Stunden hatten Jacek und Ersatzmann Helmut (nochmals danke fürs kurzfristige Einspringen!) ihre Partien verloren. Marcus konnte dann recht soverän zum 1:2 verkürzen, nachdem er früh die Qualität gewonnen hatte. Nach Remisen von Thorsten und Marian (deren Stellungen ich immer leicht schlechter eingeschätzt hatte) schaffte ich mit einiger Mithilfe des Gegners den Ausgleich zum 3:3.

Uwes Partie war nichts für schwache Nerven. In beidseitiger Zeitnot musste er die Dame geben, bekam aber dafür überraschend viel Material (Turm, 2 Läufer und 2-3 Bauern, wobei der Gegner das sicher wesentlich besser hätte spielen können). Letztlich konnte er das Dauerschach leider nicht vermeiden. Osmans Partie musste den Kampf also entscheiden. Nachder Eröffnung sah es sehr unklar aus, dann unterlief dem Gegner offenbar ein Rechenfehler bei einer Abwicklung und Osman bekam ein Endspiel mit 2 Türmen gegen Dame. Es schien eigentlich nur die Frage zu sein, ob er gewinnt oder remisiert, doch Osman ließ den gegnerischen Freibauern laufen und konnte diesen plötzlich nicht mehr aufhalten. Mit Turm und 3 Bauern (Osman) gegen Dame und 1 Bauern spielte jetzt wieder der Gegner auf Gewinn. Zum Glück schaffte es Osman, eine Festung aufzubauen und holte somit das für uns extrem wichtige 4:4. Vor dem „Abstiegsgipfel“ gegen Rheydt haben wir nun 2 Punkte Vorsprung, den es zu verteidigen gilt.

2. Mannschaft siegt mit 5:3 gegen SV Dinslaken 3

Die Gäste aus Dinslaken starteten furios. Matthias Poetsch und Andre Dudek bekamen das zu spüren. Matthias übersah einen Einschlag auf h7, Andre stellte im Endspiel eine Figur ein – 0:2.
Waldemar gelang dann mit einer Fesselung und einem Abzugsschach klaren Vorteil. 1:2
Den Ausgleich konnte nach Spiel auf ein Tor Osman erzielen, ehe Ersatzspieler Gerhard Lohmann (der Jan Bleek gut vertrat) für einen vollen Punkt am 8. Brett sorgte. Felix Schönfelder hielt sein Turmendspiel mit Minusbauer .- 3,5:2,5 für Wermelskirchen.

Mein Gegner kam in ziemliche Zeitnot, ich hatte klaren Raumvorteil, nicht mehr. In Zeitnot griff der Gegner fehl, somit konnte ich den Siegtreffer erzielen. Rainer konnte dann remisieren, der 3. Sieg im 5. Spiel war unter Dach und Fach.
Mit 7:3 Pkt. schieben wir uns in der Verbandsklasse erstmals auf Rang 2 vor.

2.Mannschaft gewinnt gegen SF Brett vor’m Kopp Duisburg 1

Die 2. Schachmannschaft gewinnt zum ersten Mal gegen Brett vorm Kopp Duisburg mit 4.5:3.5.
Dabei hatten wir Glück, dass den Gästen alle 4 Spitzenbretter (alle DWZ > 2000) fehlten. Bei uns fehlte mit Jan nur ein Stammspieler. Dennoch waren die Gäste immer noch leicht favorisiert. Felix schaffte als erster ein Remis. Dann holte Sven Dirking, der für Jan eingesprungen war, ebenfalls Remis.
Nachdem ich meine Partie nach riskantem Opfer leider verlor, führten die Gäste mit 1:2. Dann glich Osman, der schon früh Vorteil erzielen konnte, aus. Andre und Rainer spielten ebenfalls Remis, Waldemar Stetinger brachte uns mit seinem wichtigen Sieg 4:3 in Führung. Der Kampf wurde am Spitzenbrett entschieden. Das 5. und Spiel entscheidende Remis erkämpfte Matthias Poetsch. Es stand am Ende 4,5 für uns.