1. Mannschaft mit hart erkämpftem 1. Sieg

Mit 4,5 zu 3,5 gewann die 1. Mannschaft gegen Oberbilk und schafft damit einen Big Point im Kampf um den Klassenerhalt.

Oberbilk ist die einzige Mannschaft, die nominell schwächer ist als wir, so dass wir an einigen Brettern rund 100 DWZ-Punkte mehr hatten – was man leider dem sehr ausgeglichenen Kampfverlauf nicht anmerkte. Es war von Anfang an ein enger Kampf, der auf ein 4:4 plus minus einen halben Punkt heraus lief.

Das 1. Remis war aus unserer Sicht glücklich: Bei Patrick lief die Eröffnung nicht optimal. Er konnte seinen Gegner jedoch die Entscheidung aufzwingen, Stellungswiederholung zuzulassen oder die Qualität zu opfern, der Gegner entschied sich für Ersteres. Bei mir war nicht viel los. Nach 25 Zügen hatte ich ein Schwerfigurenendspiel, bei dem keine Seite irgendwelche Fortschritte erzielen konnte, also Remis.

Die Partie von Matthias endete ebenfalls Remis, nachdem sich die jeweiligen Vorteile beider Seiten im Endspiel in Wohlgefallen auflösten. Auch Rainer, der in der Eröffnung etwas unter Druck stand, machte Remis, womit wir alle 4 Schwarzbretter remisiert hatten.

An den Weißbretter war erheblich mehr los: Leider konnte Felix seinen Vorteil im Endspiel in Zeitnot nicht nutzen und musste ebenfalls ins Remis einwilligen. Dafür konnte Ersatzmann Gerhard seinen früh gewonnenen Mehrbauern nach langem Kampf letztlich souverän verwerten und brachte uns mit 3,5 zu 2,5 in Führung.

Jetzt spielten noch Marian und Osman, wobei Marian etwa ausgeglichen und Osman auf Verlust stand, es sah also alles nach einem (verdienten) 4:4 aus. Osman kämpfte zwar noch lange, konnte die Niederlage aber nicht verhindern, Nun hing alles von Marian ab, der sich inzwischen im Turmendspiel mit 3 gegen 3 Bauern klaren Vorteil erarbeitet hatte. Nach einer Ungenauigkeit von ihm wurde es noch einmal spannend, aber er investierte im richtigen Moment viel Zeit und fand die beste Fortsetzung – der Gegner mit wenig Zeit zum Glück nicht, weshalb Marian die Partie nach knapp 6 Stunden Spielzeit gewinnen konnte. Ein glücklicher, aber extrem wichtiger Sieg und ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt.

2. Mannschaft siegt erneut und festigt die Tabellenspitze! (5:3 Sieg in Mettmann)

Helmut Krük half erneut aus und spielte gegen einen Jugendlichen an Brett 8 eine rasante Partie. Diese war nach ca. 30 Minuten bereits im Endspiel und Helmut konnte zu seinen Gunsten abwickeln. Heinz Paradies hatte es an Brett 3 gegen 1962 DWZ schwer, nach guten 2 Stunden musste Heinz leider aufgeben. Der nominell 400 Punkte schwächere Gegner von Gerhard Lohmann opferte eine Figur am Königsflügel. Gerhard konnte die folgenden Angriffe abwehren und das verbleibende Material abtauschen und es folgte der Sieg. Werner Müller bot seinem Gegner in einer ausgeglichenen Stellung zu diesem Zeitpunkt remis, der Gegner lehnte aber ab. Andre Dudek hingegen nahm ein Remisangebot vom Gegner in einer nicht spannenden Partie an. Ich spielte auf totale offensive und mein Gegner stand die komplette Partie passiv. Mein Gegner mit 1571 DWZ konnte aber jeden Angriff abwehren. Mit der Zeit wurde immer mehr abgetauscht und ich erreichte nur einen Mehrbauern im ungleichfarbigen Läuferendspiel. Mehr als Remis war damit leider nicht mehr drin. Manfred Kubiak schaffte es seinem Gegner die Dame abzunehmen, dieser spielte allerdings noch lange weiter. Manfred brachte dies aber konzentriert zu Ende. Werner welcher Remis spielten wollte, geriet immer mehr unter Druck des Gegners, allerdings drehte Werner die Partie noch zu seinen Gunsten. Waldemar Stetinger spielte aus der Eröffnung heraus eine sehr gute Partie gegen einen Gegner mit 1987 DWZ. Mit laufender Zeit drehte die Partie sich langsam zu Waldemars ungunsten und damit zur Niederlage. Mit dem 4 Sieg im 4 Spiel gehen wir als Tabellenführer in die Winterpause. Das ausgesprochene Ziel des Klassenerhalts sollte damit schon geschafft sein!

Jugendmannschaft: 6:9 gegen SG Solingen 3 verloren, ein Sieg war möglich

Unsere Gäste kamen bei der Nachholpartie leicht verspätet an, ein Kind war erkrankt, Ersatz konnte auf die schnelle nicht gefunden werden. Die SVW Jugend führte also mit 3:0.
Da kampflose Wertungen im Jugendbereich stärker bestraft werden, hätte uns 1 Sieg in den verbliebenen Partien schon den Mannschaftssieg gesichert.
Leider kam Laszlo nach einer halben Stunde auf die Verliererstraße, Wertung: 1:3 Für das Antreten bekommt man einen Punkt. Wir führten also noch mit 4:3.
Arwen und Fynn standen beide besser, als sie dann beide die Dame erobern konnten, sah es nach einem Wermelskirchener Sieg aus, doch die Solinger Gegner erwiesen sich als äußerst zäh, Arwens Gegner kämpfte in aussichtsloser Position stoisch weiter.
Dann gaben beide so viel Material her, dass Fynn schließlich seinem Gegner doch noch unterlag. Solingen führte erstmals mit 5:6.

SVW Jugend- SG Solingen 3

Alles kam nun auf Arwen an, die heute erst ihre dritte Meisterschaftspartie absolvierte. Sie schaffte es, einen Bauern umzuwandeln, nahm aber einen Turm in der Annahme, man könne im Schach keine 2 Damen haben. Es entstand das Spiel Dame und Turm (Arwen) gegen 2 verbundene Türme, der schwarze König von Arwen hatte aber seinen Bauernschutz komplett eingebüsst, der weiße König war dagegen noch von zwei Bauern geschützt.
Auch nach 60 Zügen und 1 1/2 Std. Spieldauer hätte Arwen mit einem Damenopfer gegen beide Türme oder an einer Stelle durch einen Doppelangriff gewinnen können.
Dann gab sie einen Turm her, die Dame hätte immer noch ein Remis holen können. Stattdessen erreichten die beiden Türme aufgrund einer ungünstigen Damenstellung ein Treppenmatt. Ein 6:9 war die Folge.
Nächste Woche steht das Auswärtsspiel bei der Elberfelder SG 2 an. (FH)

2. Mannschaft holt dritten Sieg im dritten Spiel // 6:2 gegen Vonkeln 2

Dieses deutliche Ergebnis war anfangs nicht abzusehen. Manfred Kubiak kam ca. 30 Minuten zu spät, aufgrund ausfallender Autobatterie. Stattdessen nahm er das Fahrrad. Nach gut einer Stunde musste Gerhard an Brett 2 schon aufgeben. Er lief in ein ersticktes Matt durch den Springer, welches man so nur aus Lehrbüchern kennt. Fast zur gleichen Zeit hat Waldemar eine Leichtfigur hergeschenkt und ich stand nach der Skandinavischen Eröffnung sehr passiv. Folglich musste Manfred Kubiak ein angebotenes Remis ablehnen. Nach zwei Stunden ging es dann aber doch recht schnell. Helmut konnte seinen Gegner komplett ausspielen zum 1:1. Andre Dudek konnte seiner Partie keine richtige Idee vermitteln und es wurde sich auf Remis geeinigt. Jürgen Engels spielte das allbekannte „Wemelskirchener Gambit“. Sein Gegner kämpfte lange mit viel weniger Material, schließlich gab der Gegner dann doch noch auf. Ich konnte meine passive Stellung öffnen und meinen Gegner durch ein Leichtfigurenopfer überlisten. Als Zwischenstand hatten wir also ein 3,5:1,5. Manfred konnte sich aus seiner Remisstellung befreien und einen sehenswerten und erfolgreichen Gegenangriff starten. Werner Müller spielte ruhig und konsequent auf den Königsflügel, sein Gegner spielte in Zeitnotphase sehr hektisch und ungenau, Werner konnte Ihn so immer mehr unter Druck setzen und folglich musste sein Gegner die Hand reichen. Waldemar hingegen kämpfte als letzter weiterhin mit einer Leichtfigur weniger. Bei seinem Gegner konnte man in der kompletten Partie keine richtige Idee erkennen. Als der Kampf entschieden war, reichte dem Gegner ein Remis und Waldemar nahm dankend an. Nächstes Spiel am 02. Dezember gegen Mettmann!

2. Mannschaft siegt 5:3 gegen BSW 4

Durch eine Spielverlegung haben wir unser Auswärtsspiel in Wermelskirchen stattfinden lassen. Aufgrund des gleichzeitigen Kampfes der 1. Mannschaft spielten wir im Rathaus. Andre Dudek kam sehr motiviert zu seinem ersten Saisonspiel, sein Gegner kam aber nicht. Ein frühes 1:0 für uns. Jürgen Engels wurde hart auf seinen Königsflügel angegriffen. Allerdings baute er zeitgleich einen Angriff auf dem Damenflügel auf. Sein Angriff war schneller! Bei der Partie Müller gegen Müller an Brett 6 wurden beide Flügel schnell dicht gemacht. Ein erstes Remisangebot schlug Werner Müller noch aus, allerdings nahm er ein zweites kurz darauf folgerichtig an. Gerhard Lohmann musste defensiv, gegen einen nominell 200 Punkte schwächeren Gegner, hart kämpfen. Der Druck wurde immer stärker. Der Gegner hat dann eine Figur vermeintlich eingestellt, woraufhin Gerhard den Gegner während der Partie fragte, ob es hier einen Trick gibt? Den Trick gab es nicht und der Gegner gab auf. Mein Gegner spielte, eine für mich nicht bekannte Eröffnung. Ich verbrauchte lange Bedenkzeit um gut aus der Eröffnung zu kommen. Der erste vernünftige Angriff verhalf mir dann zu klarem Vorteil und zum Sieg. Helmut Krük spielte lange, aber leider ebenso lange mit einer Figur weniger, wodurch die Aufgabe nach 3 Stunden folgte. Durch unseren sicheren Mannschaftssieg konnte Heinz Paradies seine Partie mit 2 Springern gegen 2 Läufern ins Remis bringen. Manfred Kubiak wollte kein Remis, sondern seine Partie gewinnen. Er hatte auch klaren Vorteil, welcher aber nicht schnell umzusetzen war. Sein Gegner konnte nochmal eine Falle aufbauen, diese verhalf seinem Gegner zum Sieg. Vielen Dank an Frank für das organisieren des Kampfes im Rathaus und ein weiterer Dank an Gerhard Paradies welcher uns verpflegte und für Rückfragen zur Verfügung stand. In 3 Wochen das nächste Heimspiel gegen Vonkeln 2.

1. Mannschaft mit starkem 4 : 4 beim Düsseldorfer SV 1

Ich habe in leicht vorteilhafter Stellung als erster ein sehr vorausschauendes Remisangebot abgegeben, welches der Gegner annahm. Damit wäre die Homage an Marcus Oechterring fast perfekt gewesen, nur leider vergaß ich, dass wir aufgrund Spielermangels ein Brett nicht besetzen konnten und somit zu Beginn schon 1:0 zurücklagen. Saschas Gegner, offenkundig ein Zeitnotspezialist á la Alexander Grischuk, ließ sich außerordentlich viel Zeit, nach 15 Zügen waren gerade mal 15 Minuten übrig. Im 39.Zug viel dann die Fahne, da war die Stellung jedoch schon hoffnungslos. Marian an Brett 6 unterlag dem nominell stärksten Gegner durch einen groben Fehler in hoher Zeitnot. Patrick machte ein souveränes Remis gegen einen deutlich stärkeren Spieler. Matthias Krienke gewann einfach glatt nach starkem Spiel. Rainer Engels spielte in objektiv ausgeglichener Stellung zu pessimistisch. Er verlor kurze Zeit später und hat somit Recht behalten. Felix machte eine starke Partie bei seinem Debüt in der 1. Mannschaft und hatte schon früh eine gute Stellung, deren Vorteil sich im späteren Verlauf jedoch etwas verringerte. Zum Schluss reichte es dennoch und somit gab es ein starkes 4 : 4 zum Auftaktspiel der neuen Saison gegen einen der stärksten Gegner der Liga.

2. Mannschaft schafft zum Auftakt ein 5:3 Sieg gegen SC Tornado Wuppertal 1

Die ersten 2 Stunden verliefen ereignislos. Alle Bretter standen mehr oder weniger fast auf einer Remisebene. Heinz Paradies musste als erster aufgeben. Es folgten aber zwei Siege von Waldemar Stetinger und Gerhard Lohmann. Bei Waldemar Stetinger wollte der Gegner in der französischen Eröffnung alles auf ein Remis setzen, Waldemar spielte aber auf Sieg und durchbrach die Festung. Der Gegner von Gerhard dachte mit einem kompletten Abtausch und „nur“ einem Minusbauern bei jeweils einem Springer ins Remis zu kommen. Da aber beide Flügel mit Bauern besetzt waren, geling Gerhard der Sieg. 2 zu 1 für Wermelskirchen. Werner Müller und Manfred Kubiak spielten lange Zeit ausgeglichene Partien. Werner Müller hatte etwas Glück und entschied die Partie für sich. Hingegen Manfred Kubiak konnte irgendwann den Königsflügel Angriff nicht mehr verteidigen. Es stand 3:2. Helmut Krük spielte ebenso eine sehr lange sehr ausgeglichene Partie. Der Gegner wollte die Festung durchbrechen, dies schlug allerdings mit einem Gegenangriff fehl. Da das erste Auto von Tornado aufbrechen wollte, gab der Gegner auf, während Helmut zur Zigarettenpause weilte. Den Glückwunsch zum Sieg nahm Helmut damit an der frischen Luft entgegen. Gerhard Paradies war nach 4 Stunden Spielzeit lange unter Druck der Gegnerin. Als alles entschieden schien, hatte Gerhard die Möglichkeit noch alles zu retten, indem er in eine Dame gegen zwei Türme Endspiel abwickeln konnte. Dies übersah er und musste aufgeben. 4:3 für Wermelskirchen. Ich musste mich an Brett 1 gegen den nominell besseren Spieler behaupten. Ich geriet mit den schwarzen Steinen auch sehr unter Druck. Als ich nach 25 Zügen endlich die Damen tauschen und den Druck rausnehmen konnte, bat ich meinem Gegner remis. Dieser lehnte mit einem brünstigen „Nein“ ab. Nun hatte ich die ersten Möglichkeiten in die Offensive zu gelangen. Nach einer halben Stunde Bedenkzeit entschied ich mich für eine 4-zügige Falle. Diese übersah mein Gegner zum Glück und stand nun komplett defensiv. Nach 5 Stunden war meine Partie zu meinen Gunsten zu Ende. Auch hier Kurios mein Gegner gab zunächst nicht auf, sondern meinte wenn er in der Fallenkombination diesen Zug gemacht hätte, hätte er alles retten können. Nach seiner Aufgabe konnte ich Ihm in einer kurzen Analyse zeigen, dass er auch da das Nachsehen gehabt hätte. Starke Mannschaftsleistung, worauf man aufbauen kann!