2. Mannschaft unterliegt knapp beim SV Hilden 2

Im 2. Kampf der Saison führte unsere Reise nach Hilden. Walter hatte dort vorher gespielt. Ihm gelang nach nettem Angriff am Ende durch einen Fehler ein schneller Weiß Sieg, da sein Gegner sich schlicht mattsetzen ließ. Ganz zwingend war dieser Sieg aber nicht. Da Heinz sich leider am Samstag am Knie verletzt hatte (Innenbandriss) musste kurzfristig Ersatz her. Danke an Jaro Münnekehoff, der gerne einsprang.

Er inszenierte mit den schwarzen Steinen direkt einen Angriff. Die Frage war, ob seine eindringenden Figuren den Sieg erzwingen oder doch eher gefährdet standen.. Nicht einfach zu rechnen. Nachdem Jaro ein , zwei gute Chancen ausließ, wurde es ein Remis.

Dann passierte lange nichts. Wir standen gar nicht so schlecht.

Ich hatte im Philidor Endspiel leichten Vorteil erkämpft, unterschätzte aber ein 3 zügiges Springermanöver, so dass ich meinen Mehrbauern nicht nur wieder hergeben musste, sondern sogar in Nachteil geriet. Leider übersah ich den einzigen Zug, der die Stelllung hält.

Wer findet nach Sc5! den einzigen Zug, der die Stellung hält? Ich hatte ihn auf dem Schirm, zog ihn aber nicht.

Der Kampf kippte zu unseren Ungunsten, als Gerhard Lohmann, nachdem er sich Vorteil erarbeitet hatte, ein Schach übersah und verlor. Sehr schade, denn er hatte den stärksten Spieler der Gastgeber als Gegner. Auch bei Waldemar am zweiten Brett war auf einmal eine Figur weg, obwohl er bis dahin völlig ausgeglichen gestanden hatte.

Lediglich Matthias am Spitzenbrett stand vorteilhaft. Er musste ein Remis ablehnen und konnte seinen Vorteil immer mehr verbessern.

Bei Sebastian und Uwe war die ganze Zeit alles ausgeglichen. Uwe hatte direkt am Anfang einmal eine Siegmöglichkeit verpasst. Schade.

Hier hätte Uwe gewinnen können! Wie?

Hilden führte 3,5:2,5. Nachdem es bei Uwe zu einem Remis reichte und Matthias den Sieg erkämpfen konnte, stand es 4:3 für Hilden, die Mannschaft, die letztes Jahr gegen unserere 1. Mannschaft gewann.

Sebastian versuchte alles, da sein erfahrener Gegner aber einen Freibauern gebildet hatte, um den Sebastian sich kümmern musste, war mehr als ein Remis in seinem Endspiel nicht drin.

Mit dem knappsten aller Schachergebnisse schickte uns Hilden 2 4,5:3,5 nach Hause. Nun geht es beim ersten Heimspiel gegen den OSC Rheinhausen 3 darum, im Mittelfeld zu bleiben, um nicht zu sehr unten hereinzurutschen.

Der Klassenerhalt muss erneut das Ziel sein. Heinz, werde schnell wieder gesund!

(FH)

2. Mannschaft siegt kämpferisch, aber glücklich in Witzhelden mit 3,5:4,5

In Witzhelden wird es ja immer knapp. Cosmin half für den erkrankten Walter Westermann, der hoffentlich beim nächsten Mal dabei ist, dankenswerterweise aus.

Wir starteten gut mit meinem Sieg mit den schwarzen Steinen gegen Michael Domnick, der aus privaten Gründen nicht in bester Form war, aber seine Mannschaft nicht im Stich ließ. Er opferte früh eine Figur gegen 2 Bauern, stand aber immer unter Druck.

Nach Td1 konnte ich die Partie hier sofort beenden. Allerdings gab es viele Gewinnzüge.

Dann aber gab es einen Drawback. Uwe kam in eine sehr ungünstige Struktur und verlor kurz danach gegen Becker… 1:1.

Matthias machte gegen Förtsch remis. Dann schaffte das auch Waldemar gegen Markus Becker, stand aber in der Partie lange klar auf Verlust, da seine Dame ins Abseits geraten war. Der Durchbruch gelang Weiß nicht, es gab am Ende ein Remis. 2:2

Leider hatte Cosmin seine ausgeglichene Stellung dank einer Ungenauigkeit und eines Einschlag seines stärkeren Gegners verloren. 3:2. In einer ereignisarmen Partie gab es bei Sebastian (gegen Großgart) ein Remis, Witzhelden führte 3,5.2,5.

Gerhard und Heinz mussten deshalb beide das Remisangebot ablehnen. Und weiterkämpfen. Das taten sie mit Bravour.

Bei Gerhard gegen Michael Stenzel stand es knapp auf Fall. Jeder war mal im Vorteil, aber Gerhard konnte nach einem Fehler in ein gewonnenes Endspiel überleiten.

Nach Te5xd5? in arger Zeitnot konnte er dank seiner Bauern am Damenflügel und der Rückkehrpflicht des schwarzen Turmes ganz knapp gewinnen. 3,5:3,5

Nun kam einmal mehr alles auf Heinz an. (gegen Kanzler- Multhauf)

Auch hier schlug der Gegner einen Bauern mit Sxa3?

Wie konnte Weiß dass gegen 15 Uhr ausnutzen?

Der e Bauer entschied den Tag und Heinz hatte wieder mal „einen Pfeil mehr“ im Köcher. Das darf ich so schreiben, lieber Heinz? 🙂 (FH)