Die 2. Mannschaft musste sich dem OSC Rheinhausen II mit 3:5 geschlagen geben

Ein schwerer Stand von Beginn an

Der Tag begann alles andere als optimal: Kurzfristig mussten wir auf Semir Nurovic verzichten. An dieser Stelle nochmals gute und schnelle Genesung! Glücklicherweise sprang Cosmin Zamfirescu spontan ein, sodass wir doch vollständig antreten konnten. Unsere Gegner ließen allerdings keinen Zweifel an ihren Ambitionen und erschienen in Bestbesetzung – die ersten acht Bretter standen uns gegenüber. Bis auf mein eigenes Brett waren wir an allen Positionen deutlich schlechter in der DWZ, womit die Rollen klar verteilt waren: Wir gingen als Außenseiter in diesen Mannschaftskampf.

Frühe Rückschläge und solide Remisen

Den Anfang machte leider Cosmin Zamfirescu. Er kam bereits aus der Eröffnung unter Druck und fand nie richtig in die Partie. Sein rund 400 DWZ stärkerer Gegner nutzte dies konsequent aus und überspielte ihn – ein Ergebnis, das in dieser Konstellation durchaus passieren kann.

Meine eigene Partie verlief ebenfalls alles andere als souverän. Wie so oft entschied ich mich wieder für die Skandinavische Verteidigung und stand nach der Eröffnung recht gedrängt. Als ich nach rund zwei Stunden meinem Gegner ein Remis anbot, musste ich selbst ein wenig schmunzeln. Zu meiner Überraschung nahm er das Angebot an – offenbar wollte er kein unnötiges Risiko eingehen und seinen Angriff nicht überziehen.

Kurz darauf folgte das nächste Unentschieden durch Sebastian Faupel. In einer sehr geschlossenen Stellung neutralisierten sich beide Seiten weitgehend, niemand wollte das Zentrum ernsthaft öffnen. Angesichts eines DWZ-Unterschieds von über 200 Punkten war das Remis ein absolut respektables Ergebnis.

Niederlagen und ein sensationeller Sieg

Weniger glücklich verlief die Partie von Gerhard Lohmann. Er kam ordentlich aus der Eröffnung und erreichte eine ausgeglichene Mittelspielstellung. Doch die Springer seines Gegners wurden zunehmend aktiver. Nach einem größeren Abtausch verlor Gerhard erst die Kontrolle über die Stellung, dann auch mehrere Bauern – und schließlich die Partie.

Heinz Paradies nahm sich zu Beginn viel Zeit und spielte eine ruhige, bedächtige Partie. Als sich ein gegnerischer Angriff abzeichnete, entschied er sich für ein Damenopfer zum Gegenangriff, das objektiv nicht korrekt war. Doch sein Gegner spielte im Anschluss mehrfach ungenau, und Heinz bekam immer mehr Spaß daran, sämtliche Figuren in den Angriff zu werfen. Der Gegner fand weiterhin nicht die richtigen Verteidigungszüge – und so gelang Heinz ein völlig unerwarteter, sensationeller Sieg.

Hoffnung und Ernüchterung an den letzten Brettern

Zu diesem Zeitpunkt liefen noch die Partien von Waldemar Stetinger, Werner Müller und Walter Westermann. Für ein 4:4 hätten wir noch zwei Punkte benötigt – realistisch sah das allerdings nicht aus.

Waldemar spielte eine sehr ordentliche Eröffnung und stand gegen seinen etwa 200 DWZ stärkeren Gegner sogar leicht besser. Als ihm ein Remis angeboten wurde, waren die anderen beiden Partien jedoch bereits so weit fortgeschritten, dass ein Mannschaftssieg kaum noch möglich schien. Waldemar nahm daher das Unentschieden an.

Auch Walter Westermann kam gut aus der Eröffnung und zeigte gegen seinen ebenfalls deutlich stärkeren Gegner eine solide Leistung. Doch es kam zu einem Déjà-vu, das sich in dieser Saison bereits mehrfach wiederholt hatte: Am Ende standen wieder Dame und beide Türme auf dem Brett – die klassischen letzten Schwerfiguren. Leider tauschte Walter diese erneut zu früh ab, ohne seinen Angriff konsequent zu Ende zu spielen. Übrig blieb ein Turmendspiel mit jeweils sechs Bauern auf beiden Flügeln. Angesichts des Mannschaftsstandes musste Walter kein volles Risiko gehen und bot Remis an, das sein Gegner dankend annahm.

Als letzter kämpfte Werner Müller. Seine Eröffnung war ebenso kurios wie unterhaltsam: Beide Seiten griffen kompromisslos an, ohne den gegnerischen Angriff wirklich zu berücksichtigen. Leider kam Werner einen entscheidenden Zug zu spät, seine offene Verteidigung brach zusammen, und die Partie war nicht mehr zu retten.

Ausblick

Weiter geht es im Januar mit einem Heimspiel gegen den direkten Abstiegskonkurrenten aus Moers. Dort wird der DWZ-Unterschied kaum oder gar nicht ins Gewicht fallen – und genau deshalb dürfen wir uns berechtigte Hoffnungen auf den ersten Mannschaftssieg der Saison machen.

Ich wünsche allen eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr.

Jugendmannschaften in der Bezirks U20 Liga gestartet

In der ersten Runde kam es zum Duell der beiden Wermelskirchener Mannschaften. An Brett 1 hatte es der 8 – jährige Lounis Picarra mit Jaro Münnekehoff (14) zu tun. Er schlug sich tapfer, musste sich aber nach Figurenverlust geschlagen geben. Am zweiten Brett dann die faustdicke Überraschung. Ben Daudert konnte gegen den favorisierten Finn Buchholz gewinnen, nachdem er eine Dame gewonnen hatte. Es stand 4:4. An den Brettern 3 und 4 setzte sich die 1. Jugendmannschaft durch. Leon Bussing gewann gegen Jonas Huckenbeck und Magnus Kock siegte gegen Alexandru Zamfirescu. Am Ende stand es 6:10 für unsere „Erste“.

SVW II – SVW I
v. links Lounis, Ben, Alex, Jonas

Diese traf am 5.12. auf die 3. Mannschaft der SG Solingen, die in der Liga die Favoritenrolle hatten. Chancenlos war unsere Mannschaft aber nicht.

Jaro, Magnus, Finn und Arwen mit Andreas und Jörg vor der Fahrt nach Solingen

Am Spitzenbrett kam Jaro allerdings unter die Räder, da er mit der Schottischen Eröffnung nicht zurecht kam. Arwen Steinhaus konnte klaren Raumvorteil und damit die bessere Stellung realisieren, dann schellte das Handy ihres Gegners. Das sollte eigentlich nicht passieren, alles war wieder offen. Magnus musste sich dann geschlagen geben. Finn Buchholz schaffte dann aber den Sieg am zweiten Brett und konnte sich auf beeindruckende Weise für seine Auftaktniederlage revanchieren. Er gestaltete die Partie überlegen und hatte sich einen Mehrbauern erspielt. In einer taktischen Abwicklung griff sein Gegner fehl und lief am Ende in eine Springergabel. Mit Dame gegen Turm war der Sieg eine Frage der Technik. Am Ende stand es 8:8, das wahrt die momantane Tabellenführung, so dass die Liga bis zum Schluss spannend bleiben dürfte.

Die 2. Mannschaft hat ihr 2. Spiel am 20.12. bei Tornado Wuppertal.

2. Mannschaft spielt 4 – 4 gegen Geldern

Ein etwas holpriger Start in Geldern
Der Mannschaftskampf in Geldern begann schon vor dem ersten Zug mit einer kleinen Odyssee: Statt dem Hinweis unserer Gastgeber zu folgen, vertrauten wir stur dem Navi – und irrten prompt suchend durch die Gegend. Selbst schuld.

Im Spiellokal angekommen, sorgten die Uhren für weitere Unruhe. Einige funktionierten nicht einwandfrei, doch als faire Gastmannschaft ließen wir das Thema auf sich beruhen. Auch die kurze Unklarheit wegen der Handynutzung eines neuen Spielers aus Geldern konnten wir ohne Drama klären. Danach war der Weg frei für das Sportliche.


Kampf um den ersten Saisonsieg
Mit nur einem Ersatzspieler traten wir fast in Bestbesetzung an und wollten im Abstiegskampf endlich unseren ersten Sieg einfahren.

Den Anfang machte Sebastian Faupel, der gegen einen deutlich stärkeren Gegner ein frühes Remis annahm. Die Partie verlief ruhig, beide Seiten spielten solide, sodass das Unentschieden ein logisches Ergebnis war.

Weniger glücklich lief es für Heinz Paradies. Sein Gegner war zwar neu im Verein, aber keineswegs neu im Schach. Heinz spielte hingegen etwas unkonstant, verlor wichtige Bauern, die zugleich den Angriff des Gegners bildeten, und musste schließlich aufgeben.

An Brett drei traf Waldemar Stetinger auf einen Kontrahenten, der sich offenbar gezielt auf ihn vorbereitet hatte. Waldemar wich daher leicht von seiner üblichen Variante ab. Die Partie verlief ausgeglichen, und als sein Gegner keine klaren Ideen mehr hatte, bot er Remis an. Waldemar lehnte ab – ohne Rückfrage beim Mannschaftsführer –, obwohl die Stellung in diesem Moment eher danach aussah, dass er seine Verteidigung zusammenhalten musste. Nur zwei Züge später fand Waldemar einen der schlechtesten möglichen Züge und brach in der Folge regelrecht ein.

Kurz darauf erwischte es auch Gerhard Lohmann. Aus einer soliden, ausgeglichenen Stellung heraus lief er in einen Angriff, der nicht mehr zu verteidigen war. Geldern führte damit bereits 3,5 : 0,5.


Aufholjagd
Doch Manfred Kubiak brachte uns schnell wieder heran. Mit einem sauberen, konstruktiven Angriff räumte er die gegnerischen Zentrumsbauern ab und verwandelte sie anschließend in gefährliche Freibauern. Sein Gegner kapitulierte folgerichtig.

Ein Blick auf Semir Nurovics Brett bereitete mir zunächst ein leichtes Unwohlsein: Meine eigene Skandinavisch-Eröffnung, die ich seit Jahren spiele und gleichzeitig immer wieder nicht mehr spielen möchte, lag plötzlich auf seinem Brett. Doch Semir entwickelte sich gut, baute stetig Druck auf und brachte seinen Gegner schließlich zur Aufgabe.

Meine eigene Partie begann verheißungsvoll: Ich stand früh leicht besser. Ein ungenauer Zug genügte jedoch, und die Stellung war wieder völlig im Gleichgewicht. Mein Remisangebot lehnte mein Gegner ab. Anschließend konnte ich erneut Druck aufbauen, bis mein Gegner eine Idee fand, die ich am Brett schlicht übersehen hatte: Er tauschte im Mittelspiel eine Leichtfigur gegen drei meiner Bauern, wodurch mein Angriff plötzlich verpuffte. Von da an musste ich aufpassen, meine letzten Bauern nicht noch zu verlieren, sondern sie irgendwie zu aktivieren. Die Partie wurde zäh und äußerst taktisch – weshalb ich diesmal leider nur wenig von den Nebenbrettern mitbekam.

Trotz einiger suboptimaler Züge fand ich nach und nach einen Plan. Als mein Gegner schließlich Remis anbot, wollte ich es auskämpfen. Schritt für Schritt verbesserte ich meine Stellung, bis mein Gegner sich mit den Worten „Ich habe keine Lust mehr“ geschlagen gab. Damit stand es 3,5 : 3,5.


Drama am letzten Brett
Nun lag alles an Walter Westermann, der eine sehr klar verlorene Stellung in ein Endspiel verwandelt hatte, das plötzlich realistische Siegchancen bot – und damit auch den möglichen Mannschaftssieg. Walter hatte zwei Bauern und einen Springer, seine Gegnerin zwei Bauern und einen Läufer. Die Stellung war technisch anspruchsvoll, aber gewinnbar.

Walter sammelte beide gegnerischen Bauern ein und stand ausgezeichnet. Doch die Zeitnot wurde zunehmend zum Problem. Mehrfach hatte er nur noch Sekunden auf der Uhr und musste von den 30 Sekunden Inkrement leben. In dieser Phase fand er nicht immer die besten Fortsetzungen. Trotz aller Bemühungen musste er am Ende ins Remis einwilligen.


Ausblick
Nach 16 Uhr war das 4:4 in Geldern besiegelt – ein harter, aber verdienter Punktgewinn. Die über einstündige Heimreise konnten wir mit dem Gefühl antreten, dass wir in dieser Form auch mehr holen können.

Am 4. Advent empfangen wir nun zu Hause den OSC Rheinhausen. Dann soll endlich der langersehnte erste Mannschaftssieg der Saison gelingen.

2. Mannschaft verliert 2,5 – 5,5 gegen SG Hünxe

Ein turbulenter Start in den Spieltag

Der Tag begann stressig. Nicht nur, dass wir im oberen Spielsaal aufbauen mussten – es fehlte zunächst der Figurenkoffer und anschließend auch noch die Uhren. Während wir hektisch nach Ersatz suchten, trafen unsere Gäste bereits eine halbe Stunde zu früh ein und fragten direkt nach Kaffee.

Die nächste Herausforderung ließ nicht lange auf sich warten: Die Kaffeemaschine war ausgelaufen und wollte partout nicht mehr funktionieren. Also schnell die Ersatzmaschine aus dem unteren Raum geholt – nur um festzustellen, dass der Kaffee ebenfalls aus war. Zum Glück fand sich noch eine angefangene Dose, sodass auch dieses Problem rechtzeitig gelöst wurde.

Etwas gestresst, aber vollzählig, konnten beide Mannschaften schließlich um 11 Uhr starten.


Außenseiterrolle und erste Partien

Wir gingen als Außenseiter in den Mannschaftskampf. Nur an einem Brett konnten wir eine leicht bessere DWZ vorweisen.

Ich selbst eröffnete den Punktestand mit einem Unentschieden. Wie so oft spielte ich Skandinavisch, kam etwas schlechter aus der Eröffnung und musste mich in einer passiven Stellung verteidigen. Mein Gegner fand jedoch keinen klaren Plan und bot in besserer Stellung remis an – ein Angebot, das ich nach kurzer Überlegung annahm.

Kurz darauf folgte das nächste Remis von Waldemar Stetinger. Er stand früh unter Druck, sein Gegner spielte offensiv und aktiv. Daher war das Remis-Angebot aus Waldemars Sicht durchaus nachvollziehbar. Im Nachhinein zeigte die Analyse allerdings, dass Waldemar gegen Ende sogar leicht besser stand und zwischendurch einen Bauern hätte gewinnen können – er hielt diesen jedoch für vergiftet. Der Gegner bestätigte später, dass der Bauer schlicht eingestellt war.

Auch Manfred Kubiak trug ein solides Unentschieden bei. Seine Partie blieb von Beginn an ausgeglichen – ein gerechtes Ergebnis.

Gerhard Lohmann spielte recht zügig, um seine Konzentration aufrechtzuerhalten. Er erwischte einen guten Start, stand aber leicht unter Druck. Da sein Gegner keinen klaren Gewinnweg fand, nahm er Gerhards Remisangebot an.

Nach rund drei Stunden stand es somit 2:2.


Der Kampf kippt

Ein Blick auf die verbliebenen Partien ließ zunächst auf einen knappen Mannschaftssieg hoffen. Doch Werner Müller geriet früh in Bedrängnis. Mit Materialnachteil und defensiver Stellung verteidigte er sich zäh, musste sich am Ende aber dem zunehmenden Druck geschlagen geben.

Semir Nurovic hatte sich eine Eröffnung ausgesucht, die er nach eigener Aussage bei Magnus Carlsen gesehen hatte. Die ersten Züge liefen vielversprechend, doch dann fehlten ihm die Ideen, und er geriet zunehmend in eine passive Stellung. Sein Gegner startete einen starken Angriff, überzog diesen jedoch etwas, wodurch Semir plötzlich Gewinnchancen erhielt. Leider fand er in der Zeitnotphase nicht den besten Zug – ein Fehlgriff, der zum Damenverlust und schließlich zur Aufgabe führte.


Spannung bis zum Schluss

Mit den verbleibenden Partien von Walter Westermann und Sebastian Faupel blieb die Hoffnung auf ein Mannschaftsremis bestehen.

Walter spielte eine sehr ungewöhnliche Partie: Er hatte mehrere isolierte Bauern und sogar einen Dreifachbauern auf dem Brett – ein seltener Anblick! (Heißt das wirklich so? Gibt es nach dem Doppelbauer tatsächlich auch einen Dreifach- oder gar Vierfachbauern?)

Trotz dieser ungewöhnlichen Struktur startete Walter einen mutigen Angriff mit Dame und beiden Türmen. Der Gegner verteidigte sich zäh, doch Walters Druck blieb bestehen. Leider entschied er sich an einer kritischen Stelle für den Tausch seiner beiden Türme gegen die gegnerische Dame – eine falsche Einschätzung, die letztlich nur zu einem Unentschieden führte.

Sebastian Faupel hatte an diesem Tag das meiste Pech. Er stand zunächst unter Druck, verteidigte sich aber sehr umsichtig. Als sein Gegner zu stark angriff, drehte sich die Partie, und Sebastian hatte plötzlich beide Läufer und einen Springer gegen den gegnerischen Turm. In der Annahme, der Turm könne seine Bauern abräumen, opferte Sebastian einen Springer und hielt die Stellung remis. Doch sein Gegner blieb hartnäckig, und nach einem unglücklichen Läuferverlust musste Sebastian schließlich aufgeben.


Ausblick

Trotz der Niederlage war der Einsatz der gesamten Mannschaft vorbildlich. Jeder kämpfte bis zum Schluss, und einige Partien hätten durchaus auch anders ausgehen können.

Unser nächster Mannschaftskampf findet Ende November an der holländischen Grenze in Geldern statt. Dort wollen wir uns endlich mit dem ersten Mannschaftssieg der Saison belohnen.

2. Mannschaft spielt zum Saisonauftakt 4-4 gegen BSC Wuppertal

Die zweite Mannschaft ist verspätet in die neue Saison gestartet. Der erste Kampf wurde vom September in den Dezember verschoben, und auch der Kampf in Wuppertal, ursprünglich für Anfang Oktober angesetzt, fand erst am gestrigen Sonntag statt.

Wir gingen als Außenseiter in den Wettkampf. Der BSC Wuppertal war in der letzten Saison abgestiegen und hatte seinen ersten Kampf bereits souverän gewonnen. Nur an zwei von acht Brettern konnten wir eine bessere DWZ vorweisen. Der Tag begann zudem mit einer kurzfristigen Absage von Werner Müller – an dieser Stelle gute und schnelle Genesung! Zum Glück konnte Sebastian Faupel sehr spontan einspringen. Vielen Dank für den Einsatz, Sebastian!


Der Verlauf des Kampfes

Der Mannschaftskampf startete mit einem Unentschieden meinerseits. Leider spielte ich viel zu schnell, übersah den klaren Gewinnweg und wickelte stattdessen so ab, dass mein Gegner sich mit einem Dauerschach das Remis sichern konnte. Insgesamt also kein überzeugender Auftakt von mir.

Kurz darauf bot Waldemar Stetinger seinem Gegner ein Remis an, das dieser dankend annahm. Eine spätere Analyse zeigte allerdings, dass Waldemar an dieser Stelle durchaus offensiv hätte weiterspielen und sich mindestens einen Bauern hätte sichern können – erneut ein glückliches Unentschieden für Wuppertal.


Starke Leistung von Sebastian Faupel

Sebastian Faupel spielte eine hervorragende Partie. Er entwickelte sich sehr solide und wollte das nächste Remis für uns holen. Nachdem sein Gegner das Angebot ablehnte, öffnete dieser die Stellung und versuchte, den König aktiv ins Spiel zu bringen. Doch der Angriff kehrte sich wie ein Bumerang um: Sebastian konterte eindrucksvoll und holte unseren ersten vollen Punkt – eine starke Vorstellung!


Mittelspiel mit Höhen und Tiefen

Semir Nurovic wählte einen sehr geschlossenen Spielaufbau und agierte etwas zu zögerlich. Sein Gegner nutzte das, aktivierte seine Figuren und konnte schließlich erfolgreich durchbrechen.

Dafür holte Manfred Kubiak den nächsten sauberen Punkt für uns. In einem zunächst sehr ausgeglichenen Mittelspiel entwickelte Manfred konsequent einen klaren Plan, wie er die gegnerische Stellung aufbrechen konnte. Schließlich wurde sein Angriff im Zentrum so stark, dass der Gegner – um weiteren Materialverlust zu vermeiden – aufgab.


Ein Auf und Ab an den hinteren Brettern

Walter Westermann spielte eine lange Zeit ausgeglichene Partie, die sich zunehmend zu seinen Gunsten entwickelte. Leider ließ er einen gegnerischen Bauern zu weit vorlaufen, sodass sein Turm sich dahinter verstecken musste und letztlich durch einen Läufer eingekesselt wurde. Auf das Remisangebot seines Gegners, das aus deren Sicht erneut glücklich war, ging Walter schließlich ein. Zu diesem Zeitpunkt führten wir mit 3,5 zu 2,5 – und ich begann, an den Mannschaftssieg zu glauben.

Cosmin Zamfirescu verteidigte sich in seiner Partie sehr solide. Doch seinem Gegner gelang es, einen Bauern zu gewinnen und mit der Dame in unsere Stellung einzudringen. Cosmin suchte noch nach Gegenspiel, doch sein Gegner behielt die Übersicht und konnte den vollen Punkt für Wuppertal sichern.


Spannendes Finale und bitteres Ende

Der Fokus lag nun auf Heinz Paradies. Er begann für seine Verhältnisse eher defensiv, fand aber mit der Zeit ins Spiel und erreichte schließlich ein klar gewonnenes Endspiel. Alles deutete auf den entscheidenden Sieg hin. Doch auch hier schien der Wurm drin zu sein: Heinz fand die klaren Gewinnzüge nicht, und das Übergewicht verwandelte sich allmählich in ein Gleichgewicht. Am Ende musste er das Remis akzeptieren – gleichzeitig das Mannschaftsunentschieden des Tages.


Ausblick

Unser Pech sollte damit hoffentlich für diese Saison aufgebraucht sein. In zwei Wochen steht der nächste Kampf an – und dann wollen wir wieder voll angreifen!

2,5:1,5 Sieg der Ersten gegen TV Witzhelden im Viererpokal

Gegen unseren befreundeten Klub TV Witzhelden ging es am Sonntag Morgen, neuerdings immer um 11 Uhr statt 10 Uhr, zur 1.Runde im Viererpokal. Aufgrund der großen Kirmes in der Innenstadt ging es bei unserem Heimspiel in die hervorragenden Geschäftsräume von Schachfreund Dennis.
An alles hatte er gedacht:

  • Empfang an der Straße mit Hinweis auf die Privatparkplätze.√
  • Großer Schriftzug – SCHACH – am Eingang √
  • Wegbeschreibung zum großen Seminarraum (es war wirklich ein TOP Spielsaal mit Ausblick) √
  • Top Sanitärausstattung √
  • Geschirr, Getränke √
  • neue Kaffemaschine √
  • alles bereits aufgebaut und eingestellt √

Also m.M. nach, etwas besser als die 1.Etage im HdB.

Auch hervorzuheben der köstliche Kaffee aus der Brandneuen Russell Hobbs Kaffeemaschine und der Tipp von Hr. Fried: „1 Löffel pro 100ml und immer einen extra Löffel für die Kaffeemaschine!“ Köstlich.

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Witzhelden nicht ganz in Bestbesetzung, aber mit dem starken Markus Becker an Brett 1 gefährlich, trotzdem waren wir Favorit. Michel behandelte mit weiß das Morra Gambit recht positionell. Nach meinem Eindruck hat er aber recht schnell Vorteil erlangt. Ich hatte eine seltene Sizilianisch Partie, in der mein Gegner sich sehr passiv aufbaute und konnte aufgrund dessen im 22. Zug die Dame und dann 9 Züge später die Partie gewinnen. Michel gewann unmittelbar nach mir, nach meinem Empfinden, ohne je in großer Bedrängnis gewesen zu sein. Starke Form.

Es spielten noch Dennis Wolter und Sebastian Kock an Brett 1 und 3, beide sehr komplexe Partien mit offenen Königen und materiellen Ungleichgewichten, kurz gesagt, die Bretter brannten. – Dennis Wolter spielte zunächst eine symmetrische Stellung mit weiß im Königsinder und opferte irgendwann eine Figur für einen Königsangriff. Im 31. Zug übersah er jedoch ein Matt in 3 Zügen, lief in einen Konter-Königsangriff, verlor nach Königswanderung die Dame und damit die Partie, sehr schade aber trotzdem eine schöne Partie gespielt.

Sebastian spielte mit weiß gegen Johann Becker eine Nebenvariante im Sizilianer, übersah dann etwas im Mittelspiel bei einer Kombination und stand daraufhin, auch nach seinem Empfinden, etwas schlechter. Wie für ihn üblich, verteidigte er sich jedoch ebenfalls sehr zäh, konnte wieder Vorteil erreichen bis er im 31. Zug einen Gewinn übersah, stand dann später erneut auf Gewinn und übersah letztendlich ein Dauerschach. Remis.

Stellung nach 30…Te2. Sebastian spielte Df3 welcher nicht der Gewinnzug war.

Zweite Mannschaft bleibt in der Liga – Klassenerhalt trotz Niederlage gesichert

Ausgangslage vor dem letzten Spieltag:
Die Rechnung war einfach: Ein Sieg hätte den sicheren Klassenerhalt bedeutet, da die beiden Tabellenletzten uns dann nicht mehr hätten einholen können. Bei einer Niederlage wiederum wären wir darauf angewiesen gewesen, dass unsere direkten Konkurrenten ebenfalls nicht punkteten. Trotz einer knappen 3,5:4,5-Niederlage gegen Ronsdorf bleiben wir ein weiteres Jahr in der Verbandsklasse – da beide Mitabstiegskandidaten ebenfalls ohne Sieg blieben.


Bericht zum Mannschaftskampf gegen Ronsdorf:

Der Kampf begann mit einem kampflosen Punkt für Sebastian Faupel – bereits sein dritter kampfloser Sieg in dieser Saison.
Waldemar Stetinger, Werner Müller und ich selbst einigten uns mit unseren Gegnern frühzeitig auf Remis, da die Stellungen jeweils ausgeglichen waren und der Kampfverlauf dies zu jenem Zeitpunkt zuließ.

Manfred Kubiak erhielt ein Remisangebot, übersah dieses jedoch und spielte weiter. Leider versuchte er zu früh, die Stellung zu öffnen, wodurch sein Gegner zu einem starken Gegenangriff ansetzen konnte. Dieser war letztlich nicht mehr zu parieren, und Manfred musste kurze Zeit später aufgeben.

Cosmin Zamfirescu stand lange solide, wenngleich defensiv. Sein Gegner investierte viel Zeit in eine Angriffsidee, die er schließlich umsetzen konnte. Cosmin hatte im weiteren Verlauf mehrere Möglichkeiten, das Gleichgewicht wiederherzustellen oder gar in Vorteil zu kommen. Aufgrund der Zeitknappheit des Gegners spielte Cosmin plötzlich auch schnell, obwohl dies nicht notwendig war. So kam es zu Ungenauigkeiten, und Cosmin musste sich letztlich geschlagen geben.

Heinz Paradies spielte eine grundsolide Partie und erreichte ein ausgeglichenes Endspiel. Als routinierter „Trickser“ nutzte er kleinere Ungenauigkeiten seines Gegners konsequent aus und sicherte uns durch ein stark gespieltes Endspiel den vollen Punkt.

Walter Westermann kämpfte bis kurz nach 16 Uhr aufopferungsvoll. In einer lange geschlossenen Stellung öffnete er das Spiel und versuchte aktiven Gegenspiel zu entwickeln. Sein Gegner konnte jedoch sukzessive Druck aufbauen, Material gewinnen und schließlich den Punkt für Ronsdorf sichern. Zu diesem Zeitpunkt war der Ausgang der Parallelpartien im Abstiegskampf noch nicht bekannt, weshalb Walter bis zum Schluss alles versuchte.

Erst gegen 17 Uhr stand endgültig fest: Trotz der Niederlage bleibt unsere Mannschaft in der Verbandsklasse.


Rückblick auf die Saison:

An dieser Stelle möchten Sebastian und ich die großartige Einsatzbereitschaft der gesamten Mannschaft ausdrücklich würdigen. Es war uns eine Freude, als Mannschaftsführer eine solch engagierte Truppe durch die Saison zu begleiten. In jeder Runde konnten wir ein starkes Team aufstellen – wir mussten kein einziges Brett kampflos aufgeben. Im Gegenteil: Drei kampflose Siege – alle zugunsten von Sebastian – stehen auf der Habenseite.

Ein besonderes Lob gilt Sebastian, der trotz kampfloser Punkte stets bis zum Ende der Mannschaftskämpfe blieb und das Team vor Ort unterstützte. Zudem waren wir in einigen Kämpfen sogar in der glücklichen Lage, mehr als acht einsatzbereite Spieler zu haben – Spieler, die dennoch als Zuschauer und moralische Unterstützung anwesend waren.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten für euren Einsatz, eure Unterstützung und euren Teamgeist!
Wir freuen uns auf eine weitere Saison in der Verbandsklasse.

2. Mannschaft verliert 3-5 gegen OSC Rheinhausen 2

Mit der Meldung unserer ersten acht Spieler verfolgten wir das klare Ziel, den Klassenerhalt frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Die Voraussetzungen schienen zunächst günstig, doch beim Blick auf die Aufstellung unserer Gegner wurde rasch deutlich: Auch sie traten lediglich mit einem Ersatzspieler an – jedoch waren sie an sechs von acht Brettern nominell favorisiert. Damit war bereits im Vorfeld klar, dass uns ein hart umkämpfter Mannschaftskampf bevorstehen würde.

Für Sebastian Faupel begann die Partie an diesem Tag gar nicht erst. Aufgrund einer kurzfristigen Absage seines Gegners am Vorabend konnte er kampflos einen vollen Punkt für unsere Mannschaft verbuchen – ein willkommener Start, der uns früh in Führung brachte.

Meine eigene Partie endete bereits nach etwa einer Stunde mit einem Remis. Leider fand ich mich dabei – einmal mehr – in einer ungünstigen Stellung wieder, nachdem ich erneut eine mir bereits bekannte und wenig erfolgreiche Eröffnungsvariante gewählt hatte. Trotz dieses Rückschlags war meine Zuversicht zu diesem Zeitpunkt ungebrochen, da ich keine Partie erkennen konnte, in der wir klar schlechter standen.

Doch leider folgten in der Folgezeit zwei vermeidbare Niederlagen. Sowohl Gerhard Lohmann als auch Andre Dudek gerieten im Laufe ihrer Partien in Schwierigkeiten, obwohl sie zunächst keineswegs deutlich schlechter standen. Ihre Spielweise war in beiden Fällen eher defensiv geprägt, aber keineswegs hoffnungslos. Leider unterlief beiden ein entscheidender Fehler, der sie letztlich zur Aufgabe zwang.

Waldemar Stetinger hingegen kam vielversprechend aus der Eröffnung. Seine Spielweise wirkte aktiv und druckvoll, doch im Nachhinein zeigte sich, dass sein Gegner mit einer unkonventionellen Eröffnungswahl eine taktische Falle vorbereitet hatte. Als Waldemars Angriff verpuffte und sein Gegner das Gegenspiel übernahm, brach Waldemars Stellung schnell auseinander – ein weiteres unglückliches Partieende für uns.

Ein Lichtblick des Tages war die starke Vorstellung von Walter Westermann. Er traf auf einen ambitionierten Jugendlichen, der offenbar eine schnelle Partie erzwingen wollte. Zwar geriet Walter früh in Zeitnot, während sein Gegner noch über eine komfortable Restbedenkzeit verfügte, doch Walter behielt die Nerven. Nach einer soliden Eröffnungsphase startete er Schritt für Schritt seinen Angriff, gewann dabei mehrere Bauern und setzte den Gegner mit präzisen Schachgeboten unter Druck. Schließlich zwang er den König seines Gegners in eine Mattfalle – ein stark herausgespielter Sieg und der einzige vollständig erspielte Punkt für unsere Mannschaft an diesem Tag.

Werner Müller sah sich bereits im frühen Mittelspiel heftigen Angriffen seines Gegners ausgesetzt, verteidigte sich jedoch geschickt und konnte sich eine aktivere Stellung erarbeiten. Leider unterlief ihm dann ein folgenschwerer Fehler: Zunächst verlor er die Qualität, wenig später eine Leichtfigur. Zwar versuchte er mit einem Gegenangriff noch das Blatt zu wenden, doch sein Gegner ließ sich nicht beirren und verwertete den Vorteil souverän zum Sieg.

Manfred Kubiak zeigte sich wie so oft mannschaftsdienlich. Nach einer soliden Eröffnung und erfolgreicher Abwehr eines kurzen Angriffs tauschte er konsequent Figuren und spielte aktiv auf Gewinn. Doch angesichts der zuvor feststehenden Niederlage von Werner hätte ein voller Punkt seinerseits keine Auswirkungen mehr auf das Mannschaftsergebnis gehabt. So entschied sich Manfred – im Sinne der Risikominimierung – für ein Remis, das beide Seiten akzeptierten.

Trotz der insgesamt ernüchternden Bilanz des Tages gab es zum Schluss doch noch einen positiven Aspekt: Der Tabellenletzte Xanten konnte überraschend den TuS Düsseldorf Nord besiegen. Damit bleiben wir vor dem letzten Spieltag im sicheren Bereich der Tabelle. Um jedoch endgültig aus dem Abstiegskampf herauszukommen, müssen wir auf eine weitere Niederlage von TuS Düsseldorf Nord und Xanten hoffen – oder selbst den entscheidenden Sieg erringen. Letzteres wäre aus eigener Kraft möglich, denn am letzten Spieltag treffen wir auf die bereits geretteten Ronsdorfer.

Daher gilt unser ganzer Fokus nun dem finalen Spieltag am 4. Mai 2025 in Ronsdorf. Mit einem Sieg können wir den Klassenerhalt endgültig sichern – aus eigener Kraft und ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.

Volle Konzentration und Einsatzbereitschaft – es zählt jede Partie!

1. Mannschaft mit 6:2 Auswärtssieg

Bericht von Sebastian Kock

Mit dem zweiten Kantersieg in Folge, nach dem 7-1 gegen Nettetal, haben wir die Hoffnung auf den Aufstieg bewahrt.

Wir hatten eine weite Anfahrt nach Wesel, aber wurden mit einer schönen Zitadelle als Spielort belohnt.

Für Wesel als Tabellenletzten ging es darum Punkte gegen den Abstieg gut zu machen. Dementsprechend stark hatten sie aufgestellt. Die ersten drei Bretter hatten im Schnitt über 2000 DWZ.

Es lag also eine gewisse Anspannung in der Luft, die gleich zu Beginn zu einem kleinen Protestfall führte, da einer unserer Gegner in der Eröffnungsphase in einem Schachbuch blätterte, dessen Eröffnung er gerade auf dem Brett hatte. (Die Pirc Verteildigung)

Mein Gegner machte keinerlei Anstalten auf Gewinn zu spielen und tauschte zum Ausgleich ab und bot mir Remis an. Witzigerweise klingelte sein Telefon 5 Minuten später, aber ich war froh, das ich so nicht gewonnen habe!

Somit konnte ich mich auf mein Amt als Mannschaftsführer konzentrieren. Glücklicherweise blieb der weitere Verlauf aber total fair von beiden Seiten. Ich hatte ein wenig Sorgen um Rainer mit Schwarz, da sein Gegner bisher eine recht gute Ausbeute hatte und zeitlich als auch stellungstechnisch im Vorteil war. Jan hatte mit Schwarz eine verrückte Stellung mit Königsangriff, da dachte ich mir das liegt ihm sehr gut.


Patrick war als Weißer am Damenflügel unter Druck, aber im Großen und Ganzen war am Anfang alles im ausgeglichenen Bereich. Matthias Stellung gefiel mir nicht so gut, da er einen Doppelbauern und dahinter einen Läufer eingemauert hatte. Zum Glück konnte der Gegner die Stellung nicht öffnen, ohne dass sich dieser Läufer wieder befreien konnte.

Danach überschlugen sich die Ereignisse etwas, als der Gegner von Rainer aus dem Nichts seine Dame einzügig eingestellt hatte. Das haben wir natürlich gerne mitgenommen. Dann hörte ich, dass der Gegner von Sascha Remis anbot. Ich schaue mir die Stellung an und sehe, dass er mit dem Remisangebot einzügig eine Figur eingestellt hat. Sascha hat es zum Glück direkt gesehen und mit g4 den Springer auf h5 gefangen, der gar kein Feld mehr hatte.

Matthias bot taktisch geschickt seinem Gegner Remis an, dass dieser mit beginnender Zeitnot annahm.

Danach war ich etwas geschockt, weil Jan seine vielversprechende Position meiner Meinung nach in eine Verluststellung umgewandelt hatte. Zum Glück hatte Patrick am Königsflügel Fahrt aufgenommen und seinen Gegner schön im Angriff überrollt.

Damit war der Kampf praktisch entschieden. Irgendwie hat Jan dann noch gezaubert und hat ein Turmendspiel mit gleich vielen Bauern zum Remis abgewickelt.

Alle hatten eigentlich damit gerechnet, dass Dennis auch im Königsangriff gewinnt. Letztendlich war er dann doch über Remis froh, nachdem sich der „Angriffsrauch“ gelichtet hatte, da das Turmpaar gegen Dame seinen Gegner favorisierte.

Zum Abschluss konnte auch Felix eine spannende Partie, gegen den DWZ-stärksten Gegner, noch vor der Zeitkontrolle gewinnen.

Da der Düsseldorfer SK 3 gegen Nettetal überraschend nur Remis spielte, sind wir jetzt nur noch einen Punkt von der Tabellenführung entfernt und treffen am letzten Spieltag noch direkt auf Düsseldorf. Das verspricht Spannung für den Rest der Saison.

Am 13.4. spielen wir nun erneut auswärts beim SV Düsseldorf-Oberbilk, ehe wir dann die Drittvertretung des Bundesligisten Düsseldorfer SK in Wermelskirchen empfangen.