Das war nix. Trotz des Fehlens von drei Stammspielern waren wir gegen den bereits feststehenden Absteiger Hilden 2 klar favorisiert, lieferten aber eine unserer schlechtesten Leistungen der vergangenen Jahre ab und verloren verdient mit 3:5. Damit haben wir die Aufstiegschance verpatzt, die sich durch den Ausrutscher von Düsseldorf geboten hatte,
An den Brettern 1 bis 6, an denen wir im Schnitt etwa 150 bis 200 DWZ-Punkte mehr hatten, holten wir 4 Remis und 2 Niederlagen. Mehr möchte ich zu diesem Kampf auch nicht sagen, außer: Danke an die Ersatzspieler fürs Einspringen!
Die U20 – 4er Mannschaften beenden ihre erste Saison mit der Silber- und Bronzemedaille
Am 16.06. gab es die gemeinsame Endrunde der Jugendbezirksmeisterschaften in Wuppertal. Vor der letzten Runde stand die SG Solingen 3 als Aufsteiger und „Bezirksmeister“ fest. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Für unsere beiden Mannschaften ging es darum, den zweiten und dritten Platz zu verteidigen. Zwischen unseren beiden Teams lag nur ein einziger Brettpunkt.
Dabei hatte unsere 2. Mannschaft die schwerere Aufgabe. es ging gegen SG Solingen 4, die an den ersten Brettern sehr starke Spielerinnen hatten. Aissa und Lounis hatten es schwer und mussten sich geschlagen geben.
Aber an den unteren Brettern konnten Ben Daudert und Jonas Huckenbeck erneut überzeugen.

Es wurde ein 8:8, was den 3.Platz aus eigener Kraft sicherte. Solingen 3 siegte aber gegen Mettmann Sport, so dass ein großer Abstand zu Platz 4 blieb.
Die 1. Jugendmannschaft hatte es mit BSC Wuppertal zu tun und siegte durch Jaro, Arwen und Hamzaa 10: 6. Nur Finn konnte den eigentlich verdienten Sieg (Stockfish – 8) nicht herausfahren und unterlag leider.
Ich halte die Leistung unserer Teams für überragend. Nächstes Jahr sind wir mit Selbstbewusstsein wieder dabei.
3. Mannschaft gewinnt auch gegen Mettmann Sport
Mannschaftsführer Andreas Buchholz bedankt sich bei allen Spielerinnen und Spielern der 3. Mannschaft für ihren Einsatz. Unser Team hatte kein einziges kampfloses Brett über die gesamte Saison.

Unsere Gegner gaben uns im Verlauf der Saison 14 kampflose Wertungen, Tabellenführer und Aufsteiger Schfr. Neviges traten erst gar nicht in Wermelskirchen an.
Auch Mettmann ließ die Bretter 1 und 2 frei, Uwe und Andreas gewannen kampflos. Ich war auf einem Geburtstag eingeladen bei meinem allerersten Schachschüler Andreas Schulz, der am 31.5. 58 Jahre alt wurde. Da der Klassenerhalt unserer Mannschaft schon gesichert war, war das kein Problem.
Finn sprang an Brett 8 ein und wie. Er spielte einen sehr überzeugenden Sieg mit dem c3 Italiener, den er von Sascha gelernt hatte, heraus. Auch Hamzaa konnte am 7. Brett ebenfalls voll punkten. Jaro hatte es mit dem starken Lukas Pitz zu tun. Er kämpfte bis zum Schluss um Remis und hatte zum ersten Mal die längste Partie. Leider musste er sich dieses Mal noch geschlagen geben.
Diesmal mussten sich Helmut und Gerhard leider geschlagen geben. Daher machte den entscheidenden Punkt zum 5:3 ein anderer.
Christian Witte war gegen Lukas Köln (ca. 200 DWZ mehr) nicht favorisiert. Ihm gelang dennoch ein souveräner Sieg. Damit steht unser Team mit 12:6 Pkt.auf Platz 4. Was für eine tolle Saison.
Die 1. Mannschaft des Velberter SG siegte gegen Tornado Wuppertal und stieg ebenfalls auf. Eine Revanche gegen Tornado wird es also geben. (grr)
(FH)
3. Mannschaft stürmt durch einen 5,5:2,5 Auswärtssieg beim Ohligser TV 1 auf Platz 4 vor
Als Aufsteiger präsentiert sich unsere Mannschaft erneut sehr stabil. Die Gastgeber weniger. Da Uwe und Jaro ein gewisser „Ruf“ vorauseilt, gab man die Bretter 2 und 5 kampflos. Christian war leider durch unglückliche Umstände verhindert, dafür sprang unser jüngster Lounis (9) an Brett 8 ein. An den Brettern 7 und 8 waren zwei knapp 1700er an den Ohligser Brettern. (Taktik?)

Arwen (nicht im Bild) sowie Lounis und Jaro (3 Jugendliche), 2 Beruftätige, 3 Renter 🙂

Gegen die trockene 1. d4… Eröffnung kam Lounis nicht zurecht. Das hatte er bisher noch nie auf dem Brett. Er musste sich seinem erfahrenen Gegner geschlagen geben. Im Training nehmen wir die d – Eröffnungen nun erstmal in den Fokus. Danke fürs „Einspringen“. Wir hatten Dich gerne mit dabei.
An Brett 7 ging Ohligs Rechnung nicht auf. Arwen Steinhaus holte gegen Mustafa Özlügedik ein solides Remis und konnte einige DWZ Punkte abstauben.
An Brett eins hatte ich es mal wieder mit Baumann zu tun, er hatte sich auf mein altes Blackmar Diemer Gambit vorbereitet. Der geschlossene Sizialianer kam für ihn überraschend. Ich spielte im Fortuna Trikot und bot früh remis an. Er sagte: „Ah… Sie wollen ins Stadion. Wann wollen Sie das Remis denn haben?“ Ich entgegnete, das sei seine Entscheidung. Er spielte angesichts des Gesamtstandes dann aber doch erstmal weiter. Ich tauschte die Dame und fügte Baumann einen Doppelbauern zu. Dieser Nachteil wurde durch das Läuferpaar kompensiert. Dennoch bot er nach 17 Zügen remis an, was ich gerne annahm. Wir führten 2:3.
Nun spielten neben Mannschaftsführer Andreas Buchholz nur noch Helmut und Gerhard, unsere Nestoren. Diese hatten beide Bestform und konnten ihre Schwarzpartien beide gewinnen. Andreas steuerte ein Remis bei.
Mit diesem Ergebnis sind wir Vierter in der 2. Bezirksliga und wollen diesen Platz am 31.05. beim letzten Kampf gegen Mettmann Sport verteidigen. (FH)
Erste Mannschaft bleibt im Aufstiegskampf dabei
Patrick und Osman erspielten sich mit Weiß früh Materialvorteil und brachten ihre Partien sicher nach Hause. Demgegenüber stand nur Felix nach der Eröffnung schlecht, leider ließ ihm sein erfahrener Gegner keine Chance mehr, ins Spiel zurückzukommen.
In den Schwarzpartien von Sebastian und Thorsten war nicht viel los, sodass diese Remis gegeben wurden. Das brachte uns zu einer 3:2 Führung und ausgezeichneten Siegchancen, da wir an den verbliebenen drei Brettern besser standen.
Nachdem ich meine Partei gewann, verzichtete Matthias in guter Stellung auf weitere Gewinnversuche und sicherte uns damit den Mannschaftssieg. Auch Michel konnte seine Partie am Ende noch gewinnen und das 5,5 zu 2,5 perfekt machen. Damit konnten wir alle vier Weißpartien gewinnen – das sollten wir mal wiederholen 😊
Mit 11:3 Punkten liegen wir auf Platz zwei. Für Spannung in den letzten beiden Runden ist gesorgt: Drei Mannschaften sind aktuell auf den ersten drei Plätzen punktgleich. Am 10. Mai geht es zu Hause gegen das starke Team aus Kamp-Lintfort, das als Tabellenvierter ebenfalls noch gewisse Aufstiegschancen besitzt und neben uns noch gegen den Tabellenführer spielt.
2. Mannschaft verliert 2,5 zu 5,5 gegen SG Neuss
Leider mussten wir uns heute im letzten Spiel der Saison gegen Neuss geschlagen geben. Die personelle Situation war im Vorfeld alles andere als ideal: Es fielen mehrere Spieler aus, sodass wir gezwungen waren, mit drei Ersatzspielern anzutreten. Auch ich selbst musste leider erst gestern absagen.Umso größer ist der Dank an Heinz, Uwe und Jaro, die spontan eingesprungen sind und die Mannschaft unterstützt haben.
Sportlich lief es an diesem Tag durchwachsen. Lediglich Gerhard Lohmann konnte seine Partie gewinnen. Manfred Kubiak, Heinz Paradies und Jaro Münnekehoff steuerten jeweils ein Remis bei. Trotz des Einsatzes aller Beteiligten reichte es insgesamt nicht für einen Mannschaftserfolg.
Dennoch überwiegt beim Blick auf die gesamte Saison das Positive. Der Klassenerhalt konnte frühzeitig gesichert werden, was uns erlaubte, heute ohne großen Druck aufzuspielen. Für Neuss hingegen ging es noch um alles – mit ihrem Sieg konnten sie ihrerseits den Verbleib in der Klasse sichern.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass es mir eine große Freude war, die Spielberichte in dieser Saison zu verfassen. Ich wünsche der Mannschaft für das kommende Jahr viel Erfolg und eine ebenso engagierte wie erfolgreiche Spielzeit.
Michel Charbonnier ist Stadtmeister 2026.

Mit einer starken Schlussrunde sicherte sich Michel Charbonnier den Titel des Wermelskirchener Stadtmeisters 2026. Der topgesetzte Spieler ließ im Turnierverlauf kaum Zweifel an seiner Favoritenrolle aufkommen und beendete das Turnier nach sechs Runden mit 5,5 Punkten souverän auf dem ersten Platz.
In der entscheidenden letzten Runde gewann Charbonnier seine Partie gegen Jaro Münnekehoff und machte damit den Turniersieg perfekt. Besonders bemerkenswert: Er blieb über das gesamte Turnier hinweg ungeschlagen und gab lediglich ein Remis ab.
Spannend blieb es dennoch im Kampf um die Podestplätze. Manfred und Sebastian Kock lieferten sich über 4 Stunden, bis nach Mitternacht, eine spannende Schlacht und teilten sich am Ende ein remis. Sebastian sicherte sich mit 4,5 Punkten damit den zweiten Platz, dicht gefolgt von Gerhard Blasberg, der mit 4 Punkten Dritter wurde. Dahinter entwickelte sich ein enges Mittelfeld, in dem jeder halbe Punkt entscheidend war.
Das Turnier war insgesamt von fairen und kämpferischen Partien geprägt und bot den Zuschauern bis zur letzten Runde packende Duelle. Mit seinem überzeugenden Auftritt krönt sich Michel Charbonnier verdient zum Stadtmeister 2026 und setzt damit ein klares Ausrufezeichen.
2. Mannschaft siegt 4,5 – 3,5 gegen TV Witzhelden
Der Klassenerhalt ist unter Dach und Fach – und bereits vor der letzten Runde steht fest, dass wir die Saison auf einem soliden fünften oder sechsten Platz beenden werden. Dennoch wollten wir in Witzhelden auch die letzten, ohnehin nur noch theoretischen Zweifel beseitigen und den Ligaverbleib endgültig sichern.
Mit nahezu bester Besetzung traten wir die Reise an. Lediglich Semir Nurovic musste ersetzt werden, für ihn rückte Heinz Paradies ins Team. Ein Blick auf die Aufstellungen machte schnell deutlich: Wir gingen als Favorit in den Mannschaftskampf – auch wenn sich später zeigen sollte, dass es enger werden würde als erwartet.
Ich selbst kam gut aus der Eröffnung und erspielte mir früh einen leichten Vorteil. Mein Gegner fand jedoch die richtigen Mittel, um die Stellung auszugleichen und eigenes Gegenspiel zu entwickeln. In Anbetracht der vielversprechenden Stellungen an den übrigen Brettern entschied ich mich daher frühzeitig für ein Remis – in der Überzeugung, dass wir die nötigen Punkte anderweitig holen würden.
Gerhard Lohmann wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht. Gegen einen rund 300 DWZ-Punkte schwächeren Gegner erspielte er sich schnell eine klare Stellung und verwertete seinen Vorteil souverän. Ein konzentrierter und abgeklärter Auftritt.
Trotz der Führung keimte zwischenzeitlich leiser Zweifel auf, ob der Mannschaftskampf nicht doch noch einmal spannend werden könnte. In dieser Phase zeigte sich jedoch besonders unsere mannschaftliche Geschlossenheit: Sämtliche Remisangebote wurden grundsätzlich in Rücksprache getroffen und nicht isoliert entschieden.
Sebastian Faupel erhielt ebenfalls ein Remisangebot und fragte folgerichtig nach. Meine Antwort fiel jedoch kurz und eindeutig aus: „Nein.“ Auch unabhängig davon hätte Sebastian die Partie weiterspielen wollen – und wurde dafür belohnt. Nur wenige Züge später gewann er eine Leichtfigur und führte die Partie in ein gewonnenes Endspiel. Trotz der noch langen Verwertung ließ er nichts mehr anbrennen und sicherte uns einen wichtigen vollen Punkt.
Auch Heinz Paradies stand vor einer ähnlichen Situation. In einer geschlossenen Stellung erhielt er ein Remisangebot und holte sich die entsprechende Rückmeldung. Wieder blieb es bei einer klaren Ansage von mir: „Nein.“ Heinz versuchte daraufhin, die Stellung zu öffnen, musste zunächst jedoch einen gefährlichen Gegenangriff überstehen. Kurzzeitig sah es kritisch aus, doch Heinz behielt die Übersicht, verteidigte sich präzise und nutzte schließlich die Ungenauigkeiten seines Gegners, um – trotz Zeitnot – den vollen Punkt einzufahren.
Walter Westermann lieferte eine ruhige und ausgeglichene Partie, in der sich auf beiden Seiten nur wenige Chancen ergaben. Auch er erhielt ein Remisangebot und stimmte sich kurz ab – die endgültige Entscheidung überließ ich jedoch ihm selbst. Walter nahm das Angebot an, was in der konkreten Stellung eine nachvollziehbare und solide Wahl war.
Die Partie von Manfred Kubiak war schwer einzuschätzen. Bereits nach der Eröffnung entstand eine unübersichtliche Stellung mit beidseitigen Möglichkeiten. Auch hier lag ein Remisangebot vor, und wie bei Walter überließ ich Manfred nach kurzer Rücksprache die Entscheidung selbst. Er entschied sich für die Punkteteilung – zu einem Zeitpunkt, als die Partien von Sebastian und Heinz noch nicht entschieden waren, was die Lage zusätzlich spannend machte.
Waldemar Stetinger wurde bereits in der Eröffnung überrascht: Sein Gegner eröffnete mit dem seltenen Zug b4. Ohne konkrete Vorbereitung fand Waldemar nur schwer ins Spiel und geriet früh in Nachteil. Zwar gelang es ihm zwischenzeitlich, den gegnerischen Vorteil etwas zu reduzieren, letztlich reichte dies jedoch nicht aus, um die Partie noch zu retten.
Werner Müller sah sich früh starkem Druck ausgesetzt. Sein Gegner baute den Angriff kontinuierlich aus und ließ sich auch durch ein – selbstverständlich abgestimmtes – Remisangebot nicht beirren. Trotz nicht durchgehend präziser Spielweise brachte er die Partie letztlich sicher zum Sieg.
Am Ende stand ein knapperer Mannschaftserfolg, als es die Ausgangslage vermuten ließ – aber ein verdienter. Der Klassenerhalt war damit endgültig gesichert.
Ausblick
Mit dem sicheren Verbleib in der Liga im Rücken geht es am 26. April zuhause gegen die SG Neuss in die letzte Runde. Auch wenn Neuss derzeit das Tabellenende ziert, besteht für sie noch die Chance auf den Klassenerhalt. Entsprechend konzentriert sollten wir in diesen Mannschaftskampf gehen, um die Saison sauber und sportlich fair abzuschließen.
Ein großes Kompliment an die gesamte Mannschaft für eine geschlossene und disziplinierte Leistung – gekrönt von einem verdienten Klassenerhalt.
Jugendmannschaften sorgen für Furore
Vor den letzten drei Spieltagen am 28.2., 14.3. und bei der zentralen Endrunde am 17.5.2026 schlagen sich unsere neugegründeten beiden Mannschaften hervorragend, denn sie stehen auf den Plätzen 2 und 3 von 8 Teams im Schachbezirk.
Dabei sorgt vor allem die zweite Jugendmannschaft für Furore. Bei BSC Wuppertal konnten Aissa Aissat, Lounis Picarra, Ben Daudert und Jonas Huckenbeck

Jonas mit einem dramatischen Remis. 🙂
mit 5:11 einen Kantersieg hinlegen. Mit 3 Siegen in den letzten 3 Spielen könnte sogar der Aufstieg noch gelingen. Allerdings warten mit den beiden Solinger Mannschaften und Mettmann Sport noch die stärksten Gegner auf unser junges Team.

Lounis macht das 3:1 für Wermelskirchen.
Die erste Jugendmannschaft versuchte eine „Grand ohne Drei“, Arwen, Jaro und Fabian standen alle 3 nicht zur Verfügung. So kam Caros Wirges zu seinem ersten Einsatz auf der ersten Mannschaft gegen Mettmann Sport. An Brett 1 spielte erstmals Hamzaa Aldos, der einen überzeugenden Sieg gegen einen starken Gegner erzielen konnte. Finn Buchholz musste an Brett 2 ran. Er kam gut aus Eröffnung und Mittelspiel, verpatzte aber leider das Endspiel. Leon Bussing und Carlos hatten gegen ihre stärkeren Gegner an diesem Tag keine Chance. Mit 6:10 unterlag die „Erste“ und muss versuchen, an den letzten Spieltagen wieder Boden gutzumachen. Hauchdünn konnte Platz 3 verteidigt werden.

Lounis fordert Jaro heraus.
In Normalbesetzung könnte eine Aufholjagd gelingen. Frank Hermes: „Ich bin zufrieden. Mit der Uhr und beim Mitschreiben läuft das auch mittlerweile viel besser. Wir haben zwei gute Teams in der Bezirksliga. Die Kinder und Jugendlichen haben Spaß und spielen gut in der Liga mit. In der nächsten Saison versuchen wir dann, eine Mannschaft zum Aufstieg zu bringen.
2. Mannschaft verliert 2-6 gegen den Düsseldorfer SV
Zehn einsatzbereite Spieler bei nur acht Brettern – ein Luxusproblem, das uns kurzfristig noch einmal zu einer Anpassung der Aufstellung zwang. Sebastian Faupel hatte bereits im Vorfeld angekündigt, diesmal nur als Zuschauer dabei zu sein. Spontan entschied auch ich mich zum Verzicht und ermöglichte so Jaro Münnekehoff den Einsatz. Frank wollte ursprünglich ebenfalls pausieren, doch nach zweimaligem Münzwurf – man glaubt es kaum – fiel die Entscheidung letztlich zu meinen „Ungunsten“ aus: Ich nahm neben Sebastian am Rand Platz.
Diese Konstellation hatte allerdings zur Folge, dass jeder von uns ein Brett nach oben rutschte. Gegen den Tabellenführer aus Düsseldorf – ohnehin klarer Favorit – machte das die Aufgabe nicht leichter.
Frühe Rückschläge und ein Remis an Brett eins
Keine zwei Stunden waren gespielt, da stand die erste Niederlage fest. Manfred Kubiak resümierte später selbstkritisch, er habe „heute einfach nichts gesehen“ – eine ehrliche Einschätzung nach einer Partie, in der er nie richtig ins Spiel fand und folgerichtig verlor.
An Brett eins wählte Waldemar Stetinger mit den schwarzen Steinen eine geschlossene Partieanlage. Zwischenzeitlich gelang es ihm sogar, einen Bauern zu gewinnen. Die Engine mochte die Stellung sehr (-4), was Waldemar offenbar anders einschätzte. Kurzerhand bot er Remis an – und der Gegner nahm dankend an. In der konkreten Mannschaftssituation sicherlich kein schlechtes Ergebnis, auch wenn objektiv wohl mehr Spannung in der Stellung lag.
Gerhard Lohmann begann wie gewohnt grundsolide und erreichte eine völlig ausgeglichene Stellung. Im Mittelspiel unterlief ihm jedoch ein folgenschwerer Fehler: Eine Figur ging verloren. Gerhard zögerte nicht lange und gab die Partie sofort auf – ein gebrauchter Moment in einer bis dahin ordentlichen Vorstellung.
Ein gebrauchter Tag für Walter – starker Kampf von Jaro
Walter Westermann erwischte diesmal keinen guten Start. Bereits nach wenigen Zügen geriet er deutlich in Nachteil und fand sich früh in einer reinen Verteidigungsrolle wieder. Sein Gegner sammelte nach und nach Bauern ein, ohne Walter echtes Gegenspiel zu gestatten. Die Stellung wurde zunehmend hoffnungslos, und Walter musste schließlich die Segel streichen.
Jaro Münnekehoff zeigte gegen seinen deutlich stärkeren Gegner hingegen eine sehr ansprechende Leistung. Zweimal bot er Remis an, doch der Gegner wollte weiterspielen. Leider agierte Jaro über weite Strecken – insbesondere im Endspiel – etwas zu schnell. Dadurch gelang es dem Gegner, die Verteidigung schrittweise aufzubrechen und die Partie doch noch für sich zu entscheiden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war der Mannschaftskampf entschieden.
In dieser Phase einigte sich Frank mit seinem Gegner auf ein leistungsgerechtes Unentschieden. Auch Heinz Paradies spielte lange eine ausgeglichene Partie, in der keiner der beiden Kontrahenten entscheidend in Vorteil kam. Sicherlich hätte Heinz noch versuchen können, seine bekannten taktischen Finessen auszupacken, doch angesichts des bereits verlorenen Mannschaftskampfs entschied man sich ebenfalls für Remis.
Ein versöhnlicher Abschluss und ein klarer Endstand
In der letzten Partie des Tages spielte Werner Müller eine gute Eröffnung und brachte seine Figuren immer wieder aktiv ins Spiel. Er suchte konsequent nach Angriffsmöglichkeiten, fand jedoch letztlich nicht den entscheidenden Durchbruch. So endete auch diese Begegnung mit einem Unentschieden.
Am Ende stand eine deutliche 2:6-Niederlage gegen den Tabellenführer – ein Ergebnis, das den Spielverlauf insgesamt widerspiegelt, auch wenn an dem einen oder anderen Brett durchaus mehr möglich gewesen wäre.
Besonders gefreut hat mich der Besuch unseres Ehrenvorsitzenden Gerhard Paradies, der den Mannschaftskampf vor Ort verfolgte und uns unterstützte.
Ausblick
Am 22. März geht es nach Witzhelden. Dort haben wir die Chance, den endgültigen Klassenerhalt perfekt zu machen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und etwas mehr Fortune als diesmal sollte das möglich sein.