Frohen Mutes fuhren wir mit einer guten Aufstellung zum Auswärtsspiel bei Krefeld 3, die auf ihr Spitzenbrett verzichten mussten, weil dieser sich auf deren zweiten Mannschaft „festgespielt“ hatte. Auf dem Papier war es damit eine klare Sache, unser DWZ-Schnitt war rund 100 Punkte höher. Ganz so locker lief dieser Kampf dann allerdings nicht …
Dabei begann es sehr vielversprechend: Felix holte an Brett 4 aus der Eröffnung, die er zum ersten Mal spielte, eine Gewinnstellung heraus und verwertete den Vorteil letztlich souverän.
Dann kam allerdings schnell Sand ins Getriebe. An Brett 8 wurde eine scharfe Variante gespielt, in der Fanso den besten Zug nicht fand und in Nachteil geriet. Er versuchte es noch mit einem Königsangriff, konnte die Niederlage aber nicht abwenden.
An den Brettern 2 und 3 gab es ungewohnte Figureneinsteller zu bestaunen bzw. zu beklagen. Erst erwischte es Dennis in ausgeglichener Stellung, dann Matthias, der die Partie bis dahin vollkommen überlegen geführt hatte. Sowas passiert den beiden auch nur einmal pro Jahr oder seltener und dieses Mal auch noch gleichzeitig.
Normalerweise hätten wir den Kampf nach diesen 1,5 verschenkten Punkten verlieren müssen. Zumal auch Patrick sich an Brett 5 mit einem Remis begnügen musste. Seine Stellung sah zumindest optisch sehr gut aus. Ob mehr drin war, vermag ich nicht zu sagen.
Zwischenstand: 3,5 zu 1,5 für den Außenseiter Krefeld.
Danach fühlten sich die Krefelder aber offenbar verpflichtet, unsere Geschenke zurückzugeben. Das Highlight des Tages: Osman stellte an Brett 7 eine Figur ein, da er nicht sah, dass diese mit Schach geschlagen werden konnte und er die gegnerische Dame daher im Anschluss gar nicht gewann! Zu unserem Glück sah es sein Gegner auch nicht und gab die Partie in Gewinnstellung auf.
Nachdem ich meine Partie an Brett 1, in der ich lange Zeit klaren Vorteil hatte, letztlich gewinnen konnte (hätte schon etwas souveräner sein können), spielte beim Stand von 3,5 zu 3,5 erneut Sebastian an Brett 6 die entscheidende Partie. Und hier war der Dusel erneut auf unserer Seite. Sein Gegner schmiss das Bauernendspiel einzügig weg.
Somit kamen wir zu einem sehr schmeichelhaften 4,5 zu 3,5 Sieg in einem Kampf, dessen Qualität eigentlich keinen Sieger verdient hätte. Für die nächsten Kämpfe ist jedenfalls eine deutliche Leistungssteigerung erforderlich. Ich bin da mal optimistisch …
2. Mannschaft siegt gegen die zweite Mannschaft aus Moers mit 5,5-2,5
Der erlösende Befreiungsschlag im Abstiegskampf
Endlich war es so weit: Nach zwei Unentschieden und zwei Niederlagen gelang unserer zweiten Mannschaft der lang ersehnte und hochverdiente Sieg im Abstiegskampf. Dieser Erfolg war nicht nur wichtig für die Tabelle, sondern auch für die Moral – denn erstmals konnten wir uns einen kleinen, aber entscheidenden Abstand zu den Abstiegsrängen erarbeiten.
Schon ein Blick auf die Aufstellungen machte Hoffnung. Bis auf das Brett von Walter Westermann stellten wir an allen Brettern nominell den DWZ-stärkeren Spieler. Damit war klar: Wenn wir unsere Chancen konsequent nutzen, war heute definitiv etwas drin.
Frühe Führung
Ich selbst durfte den Anfang machen und brachte unsere Mannschaft früh in Führung. Mein Gegner eröffnete mit 1.c4, sodass ich – zur allgemeinen Erleichterung – nicht erneut zur Skandinavischen Verteidigung greifen musste. Ich kam gut aus der Eröffnung heraus, konnte meine Figuren aktiv entwickeln und erreichte bereits früh eine klar bessere Stellung.
Als mein Gegner versuchte, einen Gegenangriff aufzubauen, entschied ich mich für die lange Rochade, um meinen König aus der Gefahrenzone zu bringen. Dabei kam es zu einer kuriosen Situation: Wir kontrollierten beide mehrfach die Notation, da wir uns nicht sicher waren, ob die Rochade zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch erlaubt war – sie war es. Mit diesem Zug konnte ich den gegnerischen Angriff endgültig im Keim ersticken. Mein Gegner versuchte zwar noch, Widerstand zu leisten, musste sich aber schließlich geschlagen geben.
Wie so oft war meine Partie allerdings recht kompliziert, sodass ich mich in der Anfangsphase nicht voll auf die übrigen Bretter konzentrieren konnte. Daher folgt auch dieses Mal nur ein etwas knapperer Überblick über die restlichen Partien.
Klare Siege, bittere Niederlage und hart erkämpfte Remisen
Sebastian Faupel spielte eine sehr überzeugende Partie. Er entwickelte sich ruhig und solide, gewann zunächst einen Bauern und verwertete diesen Vorteil anschließend souverän bis zum Partiegewinn.
Waldemar Stetinger hatte es heute leider schwer. Sein Gegner wählte eine Eröffnung, mit der Waldemar nicht vertraut war. Schritt für Schritt geriet er unter Druck. Sein einziger ernstzunehmender Gegenangriff wurde vom Gegner sicher abgewehrt, sodass Waldemar sich schließlich geschlagen geben musste.
Semir Nurovic sorgte erneut für eine ungewöhnliche Partie. Wie schon öfter eröffnete er mit dem kuriosen Zug Springer nach h3. Sein Gegner ließ sich davon jedoch nicht irritieren und startete einen energischen Angriff am Königsflügel. Semir verteidigte sich lange sehr zäh, musste schließlich jedoch eine Qualität opfern. Dennoch hielt er die Stellung weiterhin geschlossen und wartete geduldig auf seine Chance. Als der Gegner schließlich die Stellung öffnete, konnte Semir zum Gegenangriff übergehen. Der Gegner wollte an dieser Stelle kein Risiko eingehen und bot Semir das Unentschieden an.
Auch Gerhard Lohmann steuerte ein Remis bei. Seine Partie verlief von der Eröffnung über das Mittelspiel bis hinein ins Endspiel sehr ausgeglichen. Nachdem ein erstes Remisangebot noch abgelehnt worden war, einigte man sich wenig später auf ein leistungsgerechtes Unentschieden.
Endlich belohnt: Siege an den hinteren Brettern
Walter Westermann, der in dieser Saison bereits mehrfach Pech hatte und trotz guter Stellungen oft nur Remis erzielte, spielte diesmal eine sehr konzentrierte Eröffnung. Die Stellung blieb lange ausgeglichen, und Walter war früh auf einen Damentausch aus. Sein Gegner jedoch suchte den Angriff – und überzog diesen deutlich. Walter verteidigte sich umsichtig, behielt die Übersicht und profitierte schließlich von den Fehlern seines Gegners, der die Partie nicht mehr retten konnte und aufgab.
Andreas Mischke absolvierte heute seine erste Saisonpartie für uns als Ersatzspieler – und zeigte eindrucksvoll, dass man sich auf ihn verlassen kann. Im Mittelspiel gewann er zwei Leichtfiguren für einen Turm und stand damit klar besser. Ruhig und konzentriert spielte er weiter, sammelte zusätzliche Bauern ein und übernahm zunehmend die vollständige Kontrolle über die Partie. Sein Gegner sah schließlich keine Verteidigungsmöglichkeiten mehr und gab auf.
Dramatisches Finale bei Manfred Kubiak
Als letzter spielte Manfred Kubiak – und auch er zeigte über weite Strecken eine sehr starke Leistung. Nach einer guten Eröffnung und einem soliden Mittelspiel entstand eine Stellung mit zwei Leichtfiguren gegen einen Turm. Im weiteren Verlauf stellte der Gegner sogar noch seinen Turm ein, sodass eigentlich alle von einer baldigen Aufgabe ausgingen.
Doch der Gegner entschied sich, mit Turm und zwei Mehrbauern gegen Manfreds Turm und zwei Springer weiterzuspielen. In diesem Moment wollte Manfred es besonders einfach machen und opferte zunächst den einen, dann auch den zweiten Springer gegen die Bauern. Objektiv war die Stellung weiterhin klar gewonnen: Manfred verfügte über Turm und drei Bauern gegen Turm und zwei Bauern, zudem war der gegnerische König weit abgeschnitten – eigentlich ein triviales Endspiel.
Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt bereits über fünf Stunden Schach gespielt, und die Konzentration ließ verständlicherweise nach. Manfred entschied sich schließlich für einen Turmtausch, wodurch der gegnerische König rechtzeitig hinter die letzten Bauern gelangen konnte. Das Endspiel endete überraschend remis. Ehrlicherweise muss man sagen: In einer Blitzpartie würde Manfred diese Stellung vermutlich in einer Minute gewinnen – doch nach mehreren Stunden intensiven Spiels kann die Konzentration eben nachlassen.
Ausblick
Unterm Strich stand dennoch ein enorm wichtiger Mannschaftssieg, der uns im Abstiegskampf deutlich Luft verschafft. Weiter geht es am 08. Februar mit dem Auswärtsspiel in Uedem. Sollten wir auch dort erfolgreich sein, können wir die Abstiegssorgen für diese Saison endgültig ad acta legen.
Die 2. Mannschaft musste sich dem OSC Rheinhausen II mit 3:5 geschlagen geben
Ein schwerer Stand von Beginn an
Der Tag begann alles andere als optimal: Kurzfristig mussten wir auf Semir Nurovic verzichten. An dieser Stelle nochmals gute und schnelle Genesung! Glücklicherweise sprang Cosmin Zamfirescu spontan ein, sodass wir doch vollständig antreten konnten. Unsere Gegner ließen allerdings keinen Zweifel an ihren Ambitionen und erschienen in Bestbesetzung – die ersten acht Bretter standen uns gegenüber. Bis auf mein eigenes Brett waren wir an allen Positionen deutlich schlechter in der DWZ, womit die Rollen klar verteilt waren: Wir gingen als Außenseiter in diesen Mannschaftskampf.
Frühe Rückschläge und solide Remisen
Den Anfang machte leider Cosmin Zamfirescu. Er kam bereits aus der Eröffnung unter Druck und fand nie richtig in die Partie. Sein rund 400 DWZ stärkerer Gegner nutzte dies konsequent aus und überspielte ihn – ein Ergebnis, das in dieser Konstellation durchaus passieren kann.
Meine eigene Partie verlief ebenfalls alles andere als souverän. Wie so oft entschied ich mich wieder für die Skandinavische Verteidigung und stand nach der Eröffnung recht gedrängt. Als ich nach rund zwei Stunden meinem Gegner ein Remis anbot, musste ich selbst ein wenig schmunzeln. Zu meiner Überraschung nahm er das Angebot an – offenbar wollte er kein unnötiges Risiko eingehen und seinen Angriff nicht überziehen.
Kurz darauf folgte das nächste Unentschieden durch Sebastian Faupel. In einer sehr geschlossenen Stellung neutralisierten sich beide Seiten weitgehend, niemand wollte das Zentrum ernsthaft öffnen. Angesichts eines DWZ-Unterschieds von über 200 Punkten war das Remis ein absolut respektables Ergebnis.
Niederlagen und ein sensationeller Sieg
Weniger glücklich verlief die Partie von Gerhard Lohmann. Er kam ordentlich aus der Eröffnung und erreichte eine ausgeglichene Mittelspielstellung. Doch die Springer seines Gegners wurden zunehmend aktiver. Nach einem größeren Abtausch verlor Gerhard erst die Kontrolle über die Stellung, dann auch mehrere Bauern – und schließlich die Partie.
Heinz Paradies nahm sich zu Beginn viel Zeit und spielte eine ruhige, bedächtige Partie. Als sich ein gegnerischer Angriff abzeichnete, entschied er sich für ein Damenopfer zum Gegenangriff, das objektiv nicht korrekt war. Doch sein Gegner spielte im Anschluss mehrfach ungenau, und Heinz bekam immer mehr Spaß daran, sämtliche Figuren in den Angriff zu werfen. Der Gegner fand weiterhin nicht die richtigen Verteidigungszüge – und so gelang Heinz ein völlig unerwarteter, sensationeller Sieg.
Hoffnung und Ernüchterung an den letzten Brettern
Zu diesem Zeitpunkt liefen noch die Partien von Waldemar Stetinger, Werner Müller und Walter Westermann. Für ein 4:4 hätten wir noch zwei Punkte benötigt – realistisch sah das allerdings nicht aus.
Waldemar spielte eine sehr ordentliche Eröffnung und stand gegen seinen etwa 200 DWZ stärkeren Gegner sogar leicht besser. Als ihm ein Remis angeboten wurde, waren die anderen beiden Partien jedoch bereits so weit fortgeschritten, dass ein Mannschaftssieg kaum noch möglich schien. Waldemar nahm daher das Unentschieden an.
Auch Walter Westermann kam gut aus der Eröffnung und zeigte gegen seinen ebenfalls deutlich stärkeren Gegner eine solide Leistung. Doch es kam zu einem Déjà-vu, das sich in dieser Saison bereits mehrfach wiederholt hatte: Am Ende standen wieder Dame und beide Türme auf dem Brett – die klassischen letzten Schwerfiguren. Leider tauschte Walter diese erneut zu früh ab, ohne seinen Angriff konsequent zu Ende zu spielen. Übrig blieb ein Turmendspiel mit jeweils sechs Bauern auf beiden Flügeln. Angesichts des Mannschaftsstandes musste Walter kein volles Risiko gehen und bot Remis an, das sein Gegner dankend annahm.
Als letzter kämpfte Werner Müller. Seine Eröffnung war ebenso kurios wie unterhaltsam: Beide Seiten griffen kompromisslos an, ohne den gegnerischen Angriff wirklich zu berücksichtigen. Leider kam Werner einen entscheidenden Zug zu spät, seine offene Verteidigung brach zusammen, und die Partie war nicht mehr zu retten.
Ausblick
Weiter geht es im Januar mit einem Heimspiel gegen den direkten Abstiegskonkurrenten aus Moers. Dort wird der DWZ-Unterschied kaum oder gar nicht ins Gewicht fallen – und genau deshalb dürfen wir uns berechtigte Hoffnungen auf den ersten Mannschaftssieg der Saison machen.
Ich wünsche allen eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr.
Jugendmannschaften in der Bezirks U20 Liga gestartet
In der ersten Runde kam es zum Duell der beiden Wermelskirchener Mannschaften. An Brett 1 hatte es der 8 – jährige Lounis Picarra mit Jaro Münnekehoff (14) zu tun. Er schlug sich tapfer, musste sich aber nach Figurenverlust geschlagen geben. Am zweiten Brett dann die faustdicke Überraschung. Ben Daudert konnte gegen den favorisierten Finn Buchholz gewinnen, nachdem er eine Dame gewonnen hatte. Es stand 4:4. An den Brettern 3 und 4 setzte sich die 1. Jugendmannschaft durch. Leon Bussing gewann gegen Jonas Huckenbeck und Magnus Kock siegte gegen Alexandru Zamfirescu. Am Ende stand es 6:10 für unsere „Erste“.


Diese traf am 5.12. auf die 3. Mannschaft der SG Solingen, die in der Liga die Favoritenrolle hatten. Chancenlos war unsere Mannschaft aber nicht.

Am Spitzenbrett kam Jaro allerdings unter die Räder, da er mit der Schottischen Eröffnung nicht zurecht kam. Arwen Steinhaus konnte klaren Raumvorteil und damit die bessere Stellung realisieren, dann schellte das Handy ihres Gegners. Das sollte eigentlich nicht passieren, alles war wieder offen. Magnus musste sich dann geschlagen geben. Finn Buchholz schaffte dann aber den Sieg am zweiten Brett und konnte sich auf beeindruckende Weise für seine Auftaktniederlage revanchieren. Er gestaltete die Partie überlegen und hatte sich einen Mehrbauern erspielt. In einer taktischen Abwicklung griff sein Gegner fehl und lief am Ende in eine Springergabel. Mit Dame gegen Turm war der Sieg eine Frage der Technik. Am Ende stand es 8:8, das wahrt die momantane Tabellenführung, so dass die Liga bis zum Schluss spannend bleiben dürfte.
Die 2. Mannschaft hat ihr 2. Spiel am 20.12. bei Tornado Wuppertal.
2. Mannschaft spielt 4 – 4 gegen Geldern
Ein etwas holpriger Start in Geldern
Der Mannschaftskampf in Geldern begann schon vor dem ersten Zug mit einer kleinen Odyssee: Statt dem Hinweis unserer Gastgeber zu folgen, vertrauten wir stur dem Navi – und irrten prompt suchend durch die Gegend. Selbst schuld.
Im Spiellokal angekommen, sorgten die Uhren für weitere Unruhe. Einige funktionierten nicht einwandfrei, doch als faire Gastmannschaft ließen wir das Thema auf sich beruhen. Auch die kurze Unklarheit wegen der Handynutzung eines neuen Spielers aus Geldern konnten wir ohne Drama klären. Danach war der Weg frei für das Sportliche.
Kampf um den ersten Saisonsieg
Mit nur einem Ersatzspieler traten wir fast in Bestbesetzung an und wollten im Abstiegskampf endlich unseren ersten Sieg einfahren.
Den Anfang machte Sebastian Faupel, der gegen einen deutlich stärkeren Gegner ein frühes Remis annahm. Die Partie verlief ruhig, beide Seiten spielten solide, sodass das Unentschieden ein logisches Ergebnis war.
Weniger glücklich lief es für Heinz Paradies. Sein Gegner war zwar neu im Verein, aber keineswegs neu im Schach. Heinz spielte hingegen etwas unkonstant, verlor wichtige Bauern, die zugleich den Angriff des Gegners bildeten, und musste schließlich aufgeben.
An Brett drei traf Waldemar Stetinger auf einen Kontrahenten, der sich offenbar gezielt auf ihn vorbereitet hatte. Waldemar wich daher leicht von seiner üblichen Variante ab. Die Partie verlief ausgeglichen, und als sein Gegner keine klaren Ideen mehr hatte, bot er Remis an. Waldemar lehnte ab – ohne Rückfrage beim Mannschaftsführer –, obwohl die Stellung in diesem Moment eher danach aussah, dass er seine Verteidigung zusammenhalten musste. Nur zwei Züge später fand Waldemar einen der schlechtesten möglichen Züge und brach in der Folge regelrecht ein.
Kurz darauf erwischte es auch Gerhard Lohmann. Aus einer soliden, ausgeglichenen Stellung heraus lief er in einen Angriff, der nicht mehr zu verteidigen war. Geldern führte damit bereits 3,5 : 0,5.
Aufholjagd
Doch Manfred Kubiak brachte uns schnell wieder heran. Mit einem sauberen, konstruktiven Angriff räumte er die gegnerischen Zentrumsbauern ab und verwandelte sie anschließend in gefährliche Freibauern. Sein Gegner kapitulierte folgerichtig.
Ein Blick auf Semir Nurovics Brett bereitete mir zunächst ein leichtes Unwohlsein: Meine eigene Skandinavisch-Eröffnung, die ich seit Jahren spiele und gleichzeitig immer wieder nicht mehr spielen möchte, lag plötzlich auf seinem Brett. Doch Semir entwickelte sich gut, baute stetig Druck auf und brachte seinen Gegner schließlich zur Aufgabe.
Meine eigene Partie begann verheißungsvoll: Ich stand früh leicht besser. Ein ungenauer Zug genügte jedoch, und die Stellung war wieder völlig im Gleichgewicht. Mein Remisangebot lehnte mein Gegner ab. Anschließend konnte ich erneut Druck aufbauen, bis mein Gegner eine Idee fand, die ich am Brett schlicht übersehen hatte: Er tauschte im Mittelspiel eine Leichtfigur gegen drei meiner Bauern, wodurch mein Angriff plötzlich verpuffte. Von da an musste ich aufpassen, meine letzten Bauern nicht noch zu verlieren, sondern sie irgendwie zu aktivieren. Die Partie wurde zäh und äußerst taktisch – weshalb ich diesmal leider nur wenig von den Nebenbrettern mitbekam.
Trotz einiger suboptimaler Züge fand ich nach und nach einen Plan. Als mein Gegner schließlich Remis anbot, wollte ich es auskämpfen. Schritt für Schritt verbesserte ich meine Stellung, bis mein Gegner sich mit den Worten „Ich habe keine Lust mehr“ geschlagen gab. Damit stand es 3,5 : 3,5.
Drama am letzten Brett
Nun lag alles an Walter Westermann, der eine sehr klar verlorene Stellung in ein Endspiel verwandelt hatte, das plötzlich realistische Siegchancen bot – und damit auch den möglichen Mannschaftssieg. Walter hatte zwei Bauern und einen Springer, seine Gegnerin zwei Bauern und einen Läufer. Die Stellung war technisch anspruchsvoll, aber gewinnbar.
Walter sammelte beide gegnerischen Bauern ein und stand ausgezeichnet. Doch die Zeitnot wurde zunehmend zum Problem. Mehrfach hatte er nur noch Sekunden auf der Uhr und musste von den 30 Sekunden Inkrement leben. In dieser Phase fand er nicht immer die besten Fortsetzungen. Trotz aller Bemühungen musste er am Ende ins Remis einwilligen.
Ausblick
Nach 16 Uhr war das 4:4 in Geldern besiegelt – ein harter, aber verdienter Punktgewinn. Die über einstündige Heimreise konnten wir mit dem Gefühl antreten, dass wir in dieser Form auch mehr holen können.
Am 4. Advent empfangen wir nun zu Hause den OSC Rheinhausen. Dann soll endlich der langersehnte erste Mannschaftssieg der Saison gelingen.
2. Mannschaft verliert 2,5 – 5,5 gegen SG Hünxe
Ein turbulenter Start in den Spieltag
Der Tag begann stressig. Nicht nur, dass wir im oberen Spielsaal aufbauen mussten – es fehlte zunächst der Figurenkoffer und anschließend auch noch die Uhren. Während wir hektisch nach Ersatz suchten, trafen unsere Gäste bereits eine halbe Stunde zu früh ein und fragten direkt nach Kaffee.
Die nächste Herausforderung ließ nicht lange auf sich warten: Die Kaffeemaschine war ausgelaufen und wollte partout nicht mehr funktionieren. Also schnell die Ersatzmaschine aus dem unteren Raum geholt – nur um festzustellen, dass der Kaffee ebenfalls aus war. Zum Glück fand sich noch eine angefangene Dose, sodass auch dieses Problem rechtzeitig gelöst wurde.
Etwas gestresst, aber vollzählig, konnten beide Mannschaften schließlich um 11 Uhr starten.
Außenseiterrolle und erste Partien
Wir gingen als Außenseiter in den Mannschaftskampf. Nur an einem Brett konnten wir eine leicht bessere DWZ vorweisen.
Ich selbst eröffnete den Punktestand mit einem Unentschieden. Wie so oft spielte ich Skandinavisch, kam etwas schlechter aus der Eröffnung und musste mich in einer passiven Stellung verteidigen. Mein Gegner fand jedoch keinen klaren Plan und bot in besserer Stellung remis an – ein Angebot, das ich nach kurzer Überlegung annahm.
Kurz darauf folgte das nächste Remis von Waldemar Stetinger. Er stand früh unter Druck, sein Gegner spielte offensiv und aktiv. Daher war das Remis-Angebot aus Waldemars Sicht durchaus nachvollziehbar. Im Nachhinein zeigte die Analyse allerdings, dass Waldemar gegen Ende sogar leicht besser stand und zwischendurch einen Bauern hätte gewinnen können – er hielt diesen jedoch für vergiftet. Der Gegner bestätigte später, dass der Bauer schlicht eingestellt war.
Auch Manfred Kubiak trug ein solides Unentschieden bei. Seine Partie blieb von Beginn an ausgeglichen – ein gerechtes Ergebnis.
Gerhard Lohmann spielte recht zügig, um seine Konzentration aufrechtzuerhalten. Er erwischte einen guten Start, stand aber leicht unter Druck. Da sein Gegner keinen klaren Gewinnweg fand, nahm er Gerhards Remisangebot an.
Nach rund drei Stunden stand es somit 2:2.
Der Kampf kippt
Ein Blick auf die verbliebenen Partien ließ zunächst auf einen knappen Mannschaftssieg hoffen. Doch Werner Müller geriet früh in Bedrängnis. Mit Materialnachteil und defensiver Stellung verteidigte er sich zäh, musste sich am Ende aber dem zunehmenden Druck geschlagen geben.
Semir Nurovic hatte sich eine Eröffnung ausgesucht, die er nach eigener Aussage bei Magnus Carlsen gesehen hatte. Die ersten Züge liefen vielversprechend, doch dann fehlten ihm die Ideen, und er geriet zunehmend in eine passive Stellung. Sein Gegner startete einen starken Angriff, überzog diesen jedoch etwas, wodurch Semir plötzlich Gewinnchancen erhielt. Leider fand er in der Zeitnotphase nicht den besten Zug – ein Fehlgriff, der zum Damenverlust und schließlich zur Aufgabe führte.
Spannung bis zum Schluss
Mit den verbleibenden Partien von Walter Westermann und Sebastian Faupel blieb die Hoffnung auf ein Mannschaftsremis bestehen.
Walter spielte eine sehr ungewöhnliche Partie: Er hatte mehrere isolierte Bauern und sogar einen Dreifachbauern auf dem Brett – ein seltener Anblick! (Heißt das wirklich so? Gibt es nach dem Doppelbauer tatsächlich auch einen Dreifach- oder gar Vierfachbauern?)
Trotz dieser ungewöhnlichen Struktur startete Walter einen mutigen Angriff mit Dame und beiden Türmen. Der Gegner verteidigte sich zäh, doch Walters Druck blieb bestehen. Leider entschied er sich an einer kritischen Stelle für den Tausch seiner beiden Türme gegen die gegnerische Dame – eine falsche Einschätzung, die letztlich nur zu einem Unentschieden führte.
Sebastian Faupel hatte an diesem Tag das meiste Pech. Er stand zunächst unter Druck, verteidigte sich aber sehr umsichtig. Als sein Gegner zu stark angriff, drehte sich die Partie, und Sebastian hatte plötzlich beide Läufer und einen Springer gegen den gegnerischen Turm. In der Annahme, der Turm könne seine Bauern abräumen, opferte Sebastian einen Springer und hielt die Stellung remis. Doch sein Gegner blieb hartnäckig, und nach einem unglücklichen Läuferverlust musste Sebastian schließlich aufgeben.
Ausblick
Trotz der Niederlage war der Einsatz der gesamten Mannschaft vorbildlich. Jeder kämpfte bis zum Schluss, und einige Partien hätten durchaus auch anders ausgehen können.
Unser nächster Mannschaftskampf findet Ende November an der holländischen Grenze in Geldern statt. Dort wollen wir uns endlich mit dem ersten Mannschaftssieg der Saison belohnen.
2. Mannschaft spielt zum Saisonauftakt 4-4 gegen BSC Wuppertal
Die zweite Mannschaft ist verspätet in die neue Saison gestartet. Der erste Kampf wurde vom September in den Dezember verschoben, und auch der Kampf in Wuppertal, ursprünglich für Anfang Oktober angesetzt, fand erst am gestrigen Sonntag statt.
Wir gingen als Außenseiter in den Wettkampf. Der BSC Wuppertal war in der letzten Saison abgestiegen und hatte seinen ersten Kampf bereits souverän gewonnen. Nur an zwei von acht Brettern konnten wir eine bessere DWZ vorweisen. Der Tag begann zudem mit einer kurzfristigen Absage von Werner Müller – an dieser Stelle gute und schnelle Genesung! Zum Glück konnte Sebastian Faupel sehr spontan einspringen. Vielen Dank für den Einsatz, Sebastian!
Der Verlauf des Kampfes
Der Mannschaftskampf startete mit einem Unentschieden meinerseits. Leider spielte ich viel zu schnell, übersah den klaren Gewinnweg und wickelte stattdessen so ab, dass mein Gegner sich mit einem Dauerschach das Remis sichern konnte. Insgesamt also kein überzeugender Auftakt von mir.
Kurz darauf bot Waldemar Stetinger seinem Gegner ein Remis an, das dieser dankend annahm. Eine spätere Analyse zeigte allerdings, dass Waldemar an dieser Stelle durchaus offensiv hätte weiterspielen und sich mindestens einen Bauern hätte sichern können – erneut ein glückliches Unentschieden für Wuppertal.
Starke Leistung von Sebastian Faupel
Sebastian Faupel spielte eine hervorragende Partie. Er entwickelte sich sehr solide und wollte das nächste Remis für uns holen. Nachdem sein Gegner das Angebot ablehnte, öffnete dieser die Stellung und versuchte, den König aktiv ins Spiel zu bringen. Doch der Angriff kehrte sich wie ein Bumerang um: Sebastian konterte eindrucksvoll und holte unseren ersten vollen Punkt – eine starke Vorstellung!
Mittelspiel mit Höhen und Tiefen
Semir Nurovic wählte einen sehr geschlossenen Spielaufbau und agierte etwas zu zögerlich. Sein Gegner nutzte das, aktivierte seine Figuren und konnte schließlich erfolgreich durchbrechen.
Dafür holte Manfred Kubiak den nächsten sauberen Punkt für uns. In einem zunächst sehr ausgeglichenen Mittelspiel entwickelte Manfred konsequent einen klaren Plan, wie er die gegnerische Stellung aufbrechen konnte. Schließlich wurde sein Angriff im Zentrum so stark, dass der Gegner – um weiteren Materialverlust zu vermeiden – aufgab.
Ein Auf und Ab an den hinteren Brettern
Walter Westermann spielte eine lange Zeit ausgeglichene Partie, die sich zunehmend zu seinen Gunsten entwickelte. Leider ließ er einen gegnerischen Bauern zu weit vorlaufen, sodass sein Turm sich dahinter verstecken musste und letztlich durch einen Läufer eingekesselt wurde. Auf das Remisangebot seines Gegners, das aus deren Sicht erneut glücklich war, ging Walter schließlich ein. Zu diesem Zeitpunkt führten wir mit 3,5 zu 2,5 – und ich begann, an den Mannschaftssieg zu glauben.
Cosmin Zamfirescu verteidigte sich in seiner Partie sehr solide. Doch seinem Gegner gelang es, einen Bauern zu gewinnen und mit der Dame in unsere Stellung einzudringen. Cosmin suchte noch nach Gegenspiel, doch sein Gegner behielt die Übersicht und konnte den vollen Punkt für Wuppertal sichern.
Spannendes Finale und bitteres Ende
Der Fokus lag nun auf Heinz Paradies. Er begann für seine Verhältnisse eher defensiv, fand aber mit der Zeit ins Spiel und erreichte schließlich ein klar gewonnenes Endspiel. Alles deutete auf den entscheidenden Sieg hin. Doch auch hier schien der Wurm drin zu sein: Heinz fand die klaren Gewinnzüge nicht, und das Übergewicht verwandelte sich allmählich in ein Gleichgewicht. Am Ende musste er das Remis akzeptieren – gleichzeitig das Mannschaftsunentschieden des Tages.
Ausblick
Unser Pech sollte damit hoffentlich für diese Saison aufgebraucht sein. In zwei Wochen steht der nächste Kampf an – und dann wollen wir wieder voll angreifen!
2,5:1,5 Sieg der Ersten gegen TV Witzhelden im Viererpokal
Gegen unseren befreundeten Klub TV Witzhelden ging es am Sonntag Morgen, neuerdings immer um 11 Uhr statt 10 Uhr, zur 1.Runde im Viererpokal. Aufgrund der großen Kirmes in der Innenstadt ging es bei unserem Heimspiel in die hervorragenden Geschäftsräume von Schachfreund Dennis.
An alles hatte er gedacht:
- Empfang an der Straße mit Hinweis auf die Privatparkplätze.√
- Großer Schriftzug – SCHACH – am Eingang √
- Wegbeschreibung zum großen Seminarraum (es war wirklich ein TOP Spielsaal mit Ausblick) √
- Top Sanitärausstattung √
- Geschirr, Getränke √
- neue Kaffemaschine √
- alles bereits aufgebaut und eingestellt √
Also m.M. nach, etwas besser als die 1.Etage im HdB.
Auch hervorzuheben der köstliche Kaffee aus der Brandneuen Russell Hobbs Kaffeemaschine und der Tipp von Hr. Fried: „1 Löffel pro 100ml und immer einen extra Löffel für die Kaffeemaschine!“ Köstlich.
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Witzhelden nicht ganz in Bestbesetzung, aber mit dem starken Markus Becker an Brett 1 gefährlich, trotzdem waren wir Favorit. Michel behandelte mit weiß das Morra Gambit recht positionell. Nach meinem Eindruck hat er aber recht schnell Vorteil erlangt. Ich hatte eine seltene Sizilianisch Partie, in der mein Gegner sich sehr passiv aufbaute und konnte aufgrund dessen im 22. Zug die Dame und dann 9 Züge später die Partie gewinnen. Michel gewann unmittelbar nach mir, nach meinem Empfinden, ohne je in großer Bedrängnis gewesen zu sein. Starke Form.
Es spielten noch Dennis Wolter und Sebastian Kock an Brett 1 und 3, beide sehr komplexe Partien mit offenen Königen und materiellen Ungleichgewichten, kurz gesagt, die Bretter brannten. – Dennis Wolter spielte zunächst eine symmetrische Stellung mit weiß im Königsinder und opferte irgendwann eine Figur für einen Königsangriff. Im 31. Zug übersah er jedoch ein Matt in 3 Zügen, lief in einen Konter-Königsangriff, verlor nach Königswanderung die Dame und damit die Partie, sehr schade aber trotzdem eine schöne Partie gespielt.
Sebastian spielte mit weiß gegen Johann Becker eine Nebenvariante im Sizilianer, übersah dann etwas im Mittelspiel bei einer Kombination und stand daraufhin, auch nach seinem Empfinden, etwas schlechter. Wie für ihn üblich, verteidigte er sich jedoch ebenfalls sehr zäh, konnte wieder Vorteil erreichen bis er im 31. Zug einen Gewinn übersah, stand dann später erneut auf Gewinn und übersah letztendlich ein Dauerschach. Remis.
Zweite Mannschaft bleibt in der Liga – Klassenerhalt trotz Niederlage gesichert
Ausgangslage vor dem letzten Spieltag:
Die Rechnung war einfach: Ein Sieg hätte den sicheren Klassenerhalt bedeutet, da die beiden Tabellenletzten uns dann nicht mehr hätten einholen können. Bei einer Niederlage wiederum wären wir darauf angewiesen gewesen, dass unsere direkten Konkurrenten ebenfalls nicht punkteten. Trotz einer knappen 3,5:4,5-Niederlage gegen Ronsdorf bleiben wir ein weiteres Jahr in der Verbandsklasse – da beide Mitabstiegskandidaten ebenfalls ohne Sieg blieben.
Bericht zum Mannschaftskampf gegen Ronsdorf:
Der Kampf begann mit einem kampflosen Punkt für Sebastian Faupel – bereits sein dritter kampfloser Sieg in dieser Saison.
Waldemar Stetinger, Werner Müller und ich selbst einigten uns mit unseren Gegnern frühzeitig auf Remis, da die Stellungen jeweils ausgeglichen waren und der Kampfverlauf dies zu jenem Zeitpunkt zuließ.
Manfred Kubiak erhielt ein Remisangebot, übersah dieses jedoch und spielte weiter. Leider versuchte er zu früh, die Stellung zu öffnen, wodurch sein Gegner zu einem starken Gegenangriff ansetzen konnte. Dieser war letztlich nicht mehr zu parieren, und Manfred musste kurze Zeit später aufgeben.
Cosmin Zamfirescu stand lange solide, wenngleich defensiv. Sein Gegner investierte viel Zeit in eine Angriffsidee, die er schließlich umsetzen konnte. Cosmin hatte im weiteren Verlauf mehrere Möglichkeiten, das Gleichgewicht wiederherzustellen oder gar in Vorteil zu kommen. Aufgrund der Zeitknappheit des Gegners spielte Cosmin plötzlich auch schnell, obwohl dies nicht notwendig war. So kam es zu Ungenauigkeiten, und Cosmin musste sich letztlich geschlagen geben.
Heinz Paradies spielte eine grundsolide Partie und erreichte ein ausgeglichenes Endspiel. Als routinierter „Trickser“ nutzte er kleinere Ungenauigkeiten seines Gegners konsequent aus und sicherte uns durch ein stark gespieltes Endspiel den vollen Punkt.
Walter Westermann kämpfte bis kurz nach 16 Uhr aufopferungsvoll. In einer lange geschlossenen Stellung öffnete er das Spiel und versuchte aktiven Gegenspiel zu entwickeln. Sein Gegner konnte jedoch sukzessive Druck aufbauen, Material gewinnen und schließlich den Punkt für Ronsdorf sichern. Zu diesem Zeitpunkt war der Ausgang der Parallelpartien im Abstiegskampf noch nicht bekannt, weshalb Walter bis zum Schluss alles versuchte.
Erst gegen 17 Uhr stand endgültig fest: Trotz der Niederlage bleibt unsere Mannschaft in der Verbandsklasse.
Rückblick auf die Saison:
An dieser Stelle möchten Sebastian und ich die großartige Einsatzbereitschaft der gesamten Mannschaft ausdrücklich würdigen. Es war uns eine Freude, als Mannschaftsführer eine solch engagierte Truppe durch die Saison zu begleiten. In jeder Runde konnten wir ein starkes Team aufstellen – wir mussten kein einziges Brett kampflos aufgeben. Im Gegenteil: Drei kampflose Siege – alle zugunsten von Sebastian – stehen auf der Habenseite.
Ein besonderes Lob gilt Sebastian, der trotz kampfloser Punkte stets bis zum Ende der Mannschaftskämpfe blieb und das Team vor Ort unterstützte. Zudem waren wir in einigen Kämpfen sogar in der glücklichen Lage, mehr als acht einsatzbereite Spieler zu haben – Spieler, die dennoch als Zuschauer und moralische Unterstützung anwesend waren.
Herzlichen Dank an alle Beteiligten für euren Einsatz, eure Unterstützung und euren Teamgeist!
Wir freuen uns auf eine weitere Saison in der Verbandsklasse.
Sascha Mohaupt gewinnt die Stadtmeisterschaft 2025
Dennis Wolter erreicht den 2.Platz und Dr. Sebastian Kock den 3.Platz. Dieses Jahr haben starke Spieler teilgenommen und jede Partie war hart umkämpft, umso höher muss man die Platzierungen würdigen. Gratulation an die Sieger und vielen Dank an alle Teilnehmer.

