Hier ein paar visuelle Eindrücke vom heutigen Kampf, die Gegner waren überlegen. Dean (mittleres Bild links, heckt im Endspiel seinen Gewinnplan aus.)
Gegen die nominell stärkste Mannschaft gab es für uns nichts zu holen. Jacek und Matthias verloren nach ca. 3 Stunden Spielzeit. Dean kam schlecht aus der Eröffnung, verbesserte seine Stellung dann schrittweise und konnte im Endspiel gewinnen. Das war leider die einzige gute Leistung eines Wermelskircheners an diesem Tag. Ich stand ebenfalls schnell schlechter, machte in der beidseitigen Zeitnotphase aber weniger Fehler und gewann sogar noch unverdient. Das Remis steuerte Patrick bei, dessen Gegner netterweise den Mehrbauern wieder einstellte.
Beim Zwischenstand von 2,5 zu 2,5 keimte kurzzeitig nochmal Hoffnung auf, doch wir sollten nichts Zählbares mehr raus holen. Wolfgang, Marcus und Uwe verloren ihre Partien zur letztendlich auch in dieser Höhe verdienten 2,5 zu 5,5 Niederlage. Somit sind wir nach unserem Höhenflug im vergangenen Jahr wieder im Abstiegskampf angekommen (2:4 Punkte).
Hier das Protokoll vom „Werkspokal“ 1998, im Schach war Bayer Uerdingen damals überlegen. Das waren die Gastgeber nach DWZ gegen die 2. Mannschaft auch. Felix verlor seine Partie relativ schnell, Frank machte gegen Egon Eckert schnell das 1:1. Als Jan an Brett 1 unterlag und Osman, Waldemar und Rainer nur remis spielten, sah es schlecht für uns aus. Dann gewann Andre und alles war ausgeglichen. 3,5:3,5 Alles kam nun auf Marian an, der den nominell besten Gegner hatte (Eckert 2150). Er stand hinten drin und hätte fürs Remis lange kämpfen müssen. Dann gab Eckert freiwillig die Qualität, überlegte es sich jedoch anders und bot Remis. Marian überlegte lange, dann nahm er das remis an. Ein tolles 4:4 bringt uns einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf!
Dankenswerterweise ist Matthias Wirtz ersatzweise für Guido, Freddy und Patric in die Bresche gesprungen. Vielen Dank dafür! Es gab einen kampflosen Sieg. Das gleiche zweifelhafte Vergnügen hatte Helmut Krük, sein Gegner Bastian Kissing war ebenfalls nicht da – 0:2 für die Gäste aus Wermelskirchen, die komplett nach Hesselnberg angereist waren. Die Gastgeber bestätigten in der Folge ihre starken DWZ Zahlen. Luca Hemmerich siegte am Spitzenbrett gegen Gerhard Lohmann. Werner Müller musste sich Routinier Dieter Wegner geschlagen geben. Heinz Paradies erreichte ein Remis gegen Milorad Nikolic. Der Kampf kippte, da Manfred Kubiak gegen den starken Tobias Deika ebenso verlor, wie Jürgen Engels gegen Fabian Wendt. Auch Gerhard Paradies hatte an Brett 7 noch einen 1700er als Gegner, er verlor ebenfalls, am Ende wars mit 5,5:2,5 klar. Die dritte Mannschaft spielt in der 1. Bezirksliga so hoch wie noch nie und muss wohl noch etwas Höhenluft schnuppern und sich akklimatisieren, zum nächsten Heimspiel wartet mit SF Vonkeln 2 ein ebenfalls starker Gegner.
Ein lange Zeit sehr spannender und ausgeglichener Kampf gegen den Tabellenführer aus Meiderich nahm für uns ein unglückliches Ende. Zwar sorgte Felix, der nach der Eröffnung schlechter stand, für das überraschende 1:0 für uns, da er aktiv spielte und seinen Gegner zu einem Fehler verleitete. Doch im Gegenzug verlor Jacek seine klar bessere Stellung.
Danach sah es nach einem 4:4 aus. Thorsten und Uwe hatten remisiert. Bei Dean sah es ebenfalls danach aus. Marcus stand etwas besser, ich deutlich besser und Patrick hatte einen Minusbauern.
Nach ca. dreineinhalb Stunden Spielzeit kippte der Kampf: Dean wickelte in Zeitnot in ein verlorenes Endspiel ab und Marcus verlor in Zeitnot des Gegners die Kontrolle über die Stellung. Auch Patrick konnte seine Partie nicht halten. Ich konnte meine inzwischen drei Mehrbauern nach längerer Zeit dann noch zum 3:5 verwerten.
Mit 2:2 Punkten rangieren wir derzeit im Mittelfeld. Jetzt geht es zu Hause gegen die starke Mannschaft aus Dinslaken, die auf dem Papier der klare Aufstiegsfavorit ist.
Die Gäste reisten in Bestbesetzung an, wir selbst spielten mit 2fachem Ersatz, Sven Dirking und Heinz Paradies sprangen für Jan und Waldemar ein. Sie machten ihre Sache gut, Heinz gelang am 8. Brett der einzige Sieg für den Aufsteiger. Sven hatte mit Schwarz einige Gegenchancen, er verlor dann Dame gegen Turm und Läufer, leider konnte er dass nicht halten. Andre Dudek und ich hatten nach schwachen Partien verloren, ich ließ mich mit meinem eingesperrten Läufer eindrücken, da half auch ein Qualitätsopfer nicht. 1:3
Als dann Rainer Engels gegen Christian Swemers das leicht nachteilhafte Endspiel nicht halten konnte, war der Kampf fast entschieden. Osman Cici spielte stark und hatte eine Figur mehr, der Gegner hatte nur noch Schwindelchancen. Hierbei war er leider erfolgreich – 1:5. Nach einem überraschenden Turmzug musste Weiß leider aufgeben.
Felix und Marian hielten gegen starke Konkurrenz gut mit und spielten beide Remis. Mit 2:2 Punkten und 3,5:4,5 Brettpunkten sind wir in der Realität angekommen und die heißt Abstiegskampf!
Gegen den haushohen Favoriten haben wir harte, wenn auch am Ende vergebliche, Gegenwehr geleistet. Die Solinger waren mit einem IM und einem FM angetreten und somit an allen vier Brettern 200 bis 400 DWZ-Punkte stärker als wir.
Osman kam an Brett 4 mit Schwarz gegen einen über 400 Punkte besseren Gegner gut aus der Eröffnung und konnte die Partie lange ausgeglichen gestalten, letztlich machte sich der Spielstärkeunterschied aber doch bemerkbar.
Bei Marcus lief es an Brett 2 ähnlich. Nach guter Eröffnung wurde er Schritt für Schritt in eine schlechtere Stellung gedrängt.
Ich spielte an Brett 1 überraschend gegen IM Schäfer aus der 2. Bundesliga-Mannschaft der Solinger. Nach einigen beidseitigen Ungenauigkeiten konnte ich durch Bauernopfer in ein Endspiel abwickeln, dass ich auf keinen Fall mehr verlieren konnte, gewinnen allerdings auch nicht.
Für eine faustdicke Überraschung sorgte Dean an Brett 3. Nachdem es hier nach der Eröffnung so ausgesehen hatte, als könnte der Favorit aus Solingen das Geschehen am Brett dominieren, kippte die Partie zu Gunsten von Dean, der für sein mutiges Spiel mit zwei Mehrbauern im Endspiel belohnt wurde. Hier konnte er den gegnerischen König mit sehr wenig übrig gebliebenen Material im Zentrum mattsetzen. So stand es am Ende 1,5 zu 2,5 gegen uns, aber wir haben uns mit einer guten Leistung verabschiedet.
Nächstes Jahr geht es mindestens eine Runde weiter. Ich nehme ab Freitag gerne Anmeldungen für unsere Aufstellung entgegen 🙂
Am Freitag war viel los im Verein, es wurde viel Schach gespielt, analysiert, geschwätzt und gegessen und getrunken. 7 Schachfreunde aus Radevormwald waren gekommen: Ingo Zöltzer, Thomas Mau, Havemann, Trapp, Wicht, Babenac und Christmann. Gegen Sie traten an: Osman Cici, Gerhard Lohmann, Werner Müller, Heinz Paradies, Helmut Krük, Patric Mücher und Gerhard Paradies.
Es endete 5:2 für die Gastgeber des SV Wermelskirchen, die das ganze als guten Auftakt für die Meisterschaft die morgen beginnt, ansehen. Werner Müller und Osman Cici mussten sich geschlagen geben, alle anderen waren erfolgreich und gewannen ihre Partien. Aber auf das Ergebnis kam es gar nicht an, Schach und Geselligkeit waren wie immer im Vordergrund!
Die 2. Mannschaft gewinnt ihr erstes Spiel als Aufsteiger in die Verbandsklasse Niederrhein mit 2,5:5,5 bei TUS Düsseldorf Nord. Das um 10 Uhr anberaumte Platzkonzert störte nur wenig, da Felix Schönfelder – nach verkorskster Eröffnung – und Matthias Poetsch uns mit 0:2 in Führung brachten. Waldemar hatte es mit Karlo Dolle (DWZ: 2080) zu tun, er hielt sich lange, verlor aber letztlich chancenlos. Dann opferte Osman seine Dame, die Annahme hätte zum Matt geführt. Er spielte dann mit 2 Bauern für eine geopferte Figur und gewann schließlich die Dame seiner Gegnerin, diese gab etwas zu früh auf, hätte sie doch 3 Figuren für die Dame gehabt. Auch ich gewann, nachdem ich eine Fesselung zu Figurengewinn ausnutzen konnte. Es stand 1,5:4,5. An den vorderen Brettern konnten die Bleek Brüder dann Remis vereinbaren, nachdem Jan gegen Klaus Dolle eine Gewinnstellung erreicht hatte. Am Ende stand ein klarer Auswärtssieg zu Buche. Well done
Nach frühen Remis von Wolfgang Brust, Uwe Workowski, Patrick Schäfer und einer Niederlage von Marcus Oechterring stand es bereits kurz nach 12 Uhr 1,5 zu 2,5 für Kleve, die mit einigen starken Holländischen Talenten im Team anreisten, von denen namentlich Rembrandt Bruil, Marcus offenbar früh erwischte. Günstig für den jungen Rembrandt, denn so konnte er im Spielsaal noch seine Sachkunde-Hausaufgaben machen.(!)
Matthias Krienke erspielte 2 Mehrbauern. In beidseitiger Zeitnot stellte der Gegner die Dame ein und verkürzte die Sache damit deutlich. Ausgleich. 2,5 zu 2,5
Sascha Mohaupt hatte gegen den jungen Pieter Verhoef 3 verbundene Freibauern am Königsflügel für eine Leichtfigur, da beide Damen noch auf dem Brett standen und die Könige offen, war augenscheinlich für beide Seiten jederzeit ein Dauerschach möglich. Remis. 3 zu 3
Dr. Thorsten Dickhaus kam deutlich besser aus der Eröffnung, konnte seinen Entwicklungsvorsprung im Mittelspiel jedoch nicht verpunkten, im Endspiel mit Mehrbauern übersah er in etwas knapper Zeit einen kleinen Trick und der Bauer war dahin. Im entstandenen Bauernendspiel fehlte nur ein Tempo. Schade nur 3,5 zu 3,5
Dean Busch hatte nach guter Partie 2 Türme gegen Turm und Springer, also die Qualität mehr. Dieses Endpiel zog er zwar etwas in die Länge, konnte jedoch letztendlich ganz sicher gewinnen. Sieg. 4,5 zu 3,5
Was gibt es noch neues? Im deutschen Pokal, auch genannt Viererpokal, spielen wir in der 2. Runde gegen die erste Mannschaft der SG Solingen, den Bundesligisten und mehrmaligen deutschen Meister.
Nachdem wir jedoch in Erfahrung bringen konnten das Supergroßmeister Anish Giri und Co. am 27.09.15 offenbar nicht nach Wermelskirchen kommen, war uns diese Information keinen einzelnen Beitrag wert.
An Brett 2, 3 und 4 sind sie jedoch auch ohne Großmeister noch großer Favorit. Zuschauer sind gerne Willkommen.
Wie immmer kostet der Eintritt 10€ und die ersten 20 Gäste haben freien Eintritt und bekommen einen Willkommens-Keks.
Außerdem beginnt am Freitag der Vereinspokal, der testweise wiederbelebt wird. Wenn dann bald noch die Stadtmeisterschaft anfängt, kann man dann etwa 1 lange Partie pro Woche spielen. Ein guter Rhythmus um sich im Schach zu verbessern, macht also zahlreich mit!
Einen guten Rhythmus hat offenbar auch der Didi, der kürzlich 80 geworden ist. Herzlichen Glückwunsch!
Mit einer gehörigen Portion Dusel haben wir die 1. Runde des Viererpokals gegen BSW Wuppertal 2 überstanden. In einem nominell ausgeglichenen Kampf sah es lange Zeit eher nach einer knappen Niederlage für uns aus.
Patrick stand nach schlechter Eröffnung auf Verlust, kämpfte aber zäh weiter und wurde am Ende sogar mit dem vollen Punkt belohnt. 1-0. Dabei übersah der Gegner allerdings einige klare Gewinnfortsetzungen.
Dann verlor Dean eine Stellung die eigentlich besser für ihn aussah, nach einem Fehler drang die gegnerische Dame ein und gewann Material. 1:1,
Bei meiner Partie dachte ich zuerst ich stehe klar besser, wenige Züge später klar schlechter. Doch der Computer sieht immer Ausgleich. Immerhin lag ich mit meinem Figurenopfer richtig, um das Remis zu erzwingen. 1,5 – 1,5.
Nun musste Osman an Brett 4 unbedingt gewinnen, es sah unklar und nach einem langen Kampf aus. Doch als wir alle im Analyseraum waren, kam er plötzlich rein und verkündete seinen Sieg (und das gegen einen 170 DWZ-Punkte besseren Gegner, er darf sich also als Held feiern lasssen). Ich weiß immer noch nicht genau wie, aber wir sind eine Runde weiter.