2. Mannschaft verliert unglücklich 2,5 zu 5,5 bei Tornado Wuppertal

Wir mussten Andre Dudek ersetzen, waren aber dennoch die favorisierte Mannschaft. Der Beginn war auch sehr vielversprechend, aber der Tag sollte noch die ein oder andere böse Überraschung für uns bereit halten. Ich spielte sehr offensiv mit den weißen Steinen. Mein Gegner konnte jedoch sehr gut verteidigen und als er sich langsam aus der Umklammerung befreien konnte, einigten wir uns auf ein remis. Waldemar spielte gegen seinen nominell 100 Punkte besseren Gegner klar besser. Sein Gegner konnte kein eigenen Angriff initiieren. Waldemar war aber aufgrund seiner knappen Zeit so verunsichert, wodurch er seinem Gegner ein remis bot. Der Gegner nahm dankend an. Gerhard Paradies als Ersatz für Andre konnte sich nicht gut aus der Eröffnung entwickeln und sein Gegner spielte es vergleichsweise sauber bis zum Sieg. Nun begannen die Überraschungen. Manfred Kubiak entwickelte sich sehr gut aus der Eröffnung heraus und stand klar besser. Er verpasste jedoch den richtigen Zeitpunkt zum Figurentausch. Sein Gegner konnte die Figuren nun für einen sauberen Angriff verwenden und gewinnen. Heinz Paradies war das ganze Spiel unter Druck, konnte die Angriffe aber immer wieder abwehren und sich verteidigen. Irgendwann wollte Heinz zu viel und musste aufgeben. Nun begannen die verrückten Minuten. Sebastian Faupel spielte eine sehr saubere Partie und konnte schnell einen Vorteil gegen seinen nominell besseren Gegner hervorbringen. Der Gegner gab dann völlig unnötig eine Leichtfigur gegen einen Bauern ab. Der Gegner baute daraufhin einen kleinen Gegenangriff auf, welchen Sebastian nicht zu verteidigen wusste. Dieser Angriff war leider erfolgsversprechend und Sebastian musste trotz Mehrfigur in ein Dauerschach abwickeln. Osman Cici war ebenso der bessere Spieler an seinem Brett. Er spielte sehr sauber und konnte schnell einen klaren Vorteil für sich entwickeln. Als dann der Gegner endgültig daneben gegriffen hat, griff auch Osman diesmal daneben und brachte seinen Gegner wieder komplett ins Spiel. Als dann 4 Züge später der Gegner eine Kombination spielte, indem er zwei Türme für die Dame tauschte, konnte Osman aufgeben. Werner Müller spielte mal wieder eine klassische Partie. Also eine Partie, wo auf dem Königsflügel alles nach vorne geworfen wird. Diesmal jedoch musste Werner sich verteidigen und der Gegner spielte sehr sehr offensiv. Werner verteidigte sehr gut, musste aber bereits im 18. Zug mit seinem König nach h6 flüchten. Werner spielte aber sauber zu Ende und wollte aufgrund des entschiedenen Kampfs sich schon auf ein remis einigen. Aber Werner konnte plötzlich mitten auf dem Feld mit König, Springer, Bauer und Turm matt setzen. Das war heute leider von der kompletten Mannschaft nichts bejubelndes, aber solche Tage passieren und bessere werden kommen. Weiter geht es im neuen Jahr gegen Ronsdorf am 19.01.2019 in Wermelskirchen.